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Geschichte der Rudergesellschaft Undine Rüsselsheim (RGUR)
von 1910 bis 1914 und von 1919 bis 1942

1914

Der Süddeutsche Ruder-Verband, der 1914 auf sein zehnjähriges Bestehen zurückblickt, beschließt bei seiner Versammlung Ende Januar Anfang Mai am Gründungsort Offenbach ein großes Anrudern zu veranstalten. Auch der zehnte Rudertag im Oktober in Frankfurt soll festlich begangen werden.

An dem anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Süddeutschen Ruder-Verbandes in Offenbach stattfindenden gemeinsamen Anrudern beteiligen sich 9 Vereine mit 29 Booten – darunter auch die "Undine" mit einem Vierer.

An der ersten, Mitte Juni stattfindenden Regatta des Süddeutschen Ruder-Verbandes, der Jubiläums-Verbandsregatta in Offenbach, nimmt die "Undine" nicht teil. Es folgt anfangs Juli die zweite Regatta auf dem Rhein bei Mainz. Im Anfängervierer starten im Fünf-Boote-Feld für die "Undine" O. Mirz, H. Beck, R. Müller, A. Hering und Stm. G. Diehl und belegen den 4. Platz. Im Ermunterungsvierer sind vier Boote am Start, darunter die "Undine" mit P. Röder, Karl Etter, Georg Koch, Adam Simon und Stm. G. Diehl. Der erkämpfte zweite Platz ist ein gutes Ergebnis.

Der Ausbruch des Krieges in der ersten Augustwoche wirft alle Planungen über Bord. Die große finanzielle Belastung durch den Bootshausbau im Jahr 1913 und fehlende Einnahmen, da fast alle Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen werden, führen zum Konkurs und zur Auflösung der Rudergesellschaft Undine Rüsselsheim. Um Anwesen und Inventar nicht in fremde Hände fallen zu lassen, kauft der große Freund des Rudersports, Kommerzienrat Carl von Opel, das ganze Objekt aus der Konkursmasse auf.

"Undine"-Vierer am 25. Oktober 1914 vor dem "Undine"-Bootshaus (Willi Schmitt, Franz Loos, ..., Adam Hummel, Karl Etter)

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