Rüsselsheimer Ruder-Klub 08 "Archiv und Chronik"

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Geschichte des Rüsselsheimer Ruder-Klubs 08 (RRK)
von 1942 bis heute

2022

Am 1. Januar 2022 gehören dem RRK 715 Mitglieder an ‒ es ist der weitaus höchste Mitgliederstand im 114. Jahr der Klubgeschichte ‒ der seitherige Höchststand zum 1. Januar 2021 betrug 661 Mitglieder. Aktuell stehen 429 Hockeyspielern 112 Ruderer, 65 Tennisspieler und 144 passive Mitglieder gegenüber. Insbesondere die Zahl der sehr jungen Hockeyspieler hat sich 2021 stark erhöht.

In den ersten Januartagen bringt die Vorsitzende des RRK, Bianca Heinz, gleichzeitig Mitglied des Vorstandes im Hessischen Hockey-Verband und zuständig für den Leistungssport, die Opelstadt Rüsselsheim als Standort für ein hessisches Landes-Leistungszentrum Hockey ins politische Gespräch ein. Das Zentrum soll den Nachwuchs an den Spitzensport heranführen und Kaderathleten fördern. Nach ihrer Meinung biete Rüsselsheim beste Voraussetzungen für ein Hockey-Leistungszentrum ‒ zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung, ein Stadion mit zwei Hockeyplätzen nahe dem RRK-Bootshaus und eine Partnerschule, es fehle jedoch ein dritter Hockeyplatz nahe dem Stadion. Der RRK hofft natürlich auf Unterstützung für das Projekt von der Kommunalpolitik und auch von den Verbänden.

Für die beiden Spitzenmannschaften des RRK, Damen wie Herren, ist die Hallenhockey-Saison 2021/2022 noch nicht zu Ende.

Die RRK-Damen um Trainer Norman Hahl haben nach acht von zehn Spielen in der sechsköpfigen Ersten Bundesliga Gruppe Süd das angestrebte Ziel nicht abzusteigen erreicht. Mit zehn Punkten liegen sie auf dem vierten Tabellenplatz uneinholbar vor dem Abstiegsplatz. Eine 2:8-Niederlage im ersten Spiel des neuen Jahres beim Mannheimer HC und anschließend einem knappen Sieg mit 4:3 zu Hause gegen den Feudenheimer HC erhöhen das Punktekonto auf dreizehn bei einem Torverhältnis von 37:39. Das ist am Ende der vierte Platz mit sehr deutlichem Abstand zu den beiden Playoff-Teilnehmern Mannheimer HC und TSV Mannheim sowie auch zum Absteiger Bietigheimer HTC.

Die RRK-Herren liegen in der Zweiten Bundesliga Gruppe Süd zur Halbzeit nach fünf von zehn Spielen mit sieben Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Für das Team um Trainerin Liz Meneghello de Abreu beginnt das neue Jahr mit zwei Heimspielen, zunächst eine 3:5-Niederlage gegen Tabellenführer Wiesbadener THC und am nächsten Tag ein knapper 9:8-Sieg gegen den HC Ludwigsburg. Das wegen Krankheitsfällen bei den Kickers aus Stuttgart um eine Woche verlegte Spiel wird anschließend überzeugend mit 10:6 gewonnen. Mit diesem vierten Saisonsieg sichern die RRK-Herren bereits zwei Spieltage vor Schluss den Verbleib in der Zweiten Hallen-Bundesliga und stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. In den noch folgenden beiden Auswärtsspielen soll dieser Platz gehalten werden, doch der RRK kassiert deutliche Niederlagen in Bayern ‒ 3:7 bei der HG Nürnberg und 5:8 beim TuS Obermenzing, was am Ende mit 13 Habenpunkten bei 51:54 Toren der vierte Tabellenplatz bedeutet.

Die Ersten Herren des RRK nach der Spielserie 2021/22 der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga und dem Ende der Punktrunde. Die Mannschaft sichert sich bereits zwei Wochen vor Schluss den Verbleib in der Zweiten Hallen-Bundesliga (hinten: Simon Busch Torio, Lasse Nobereit, Levin Voigt, Torwart Christian Scherer, Leon Förster, Florian Krupa, Marten Ambach, Niklas Isselhard, "Physio" Christian Minar, Trainerin Liz Meneghello de Abreu, Betreuer Nils Nobereit; davor: Finn Ambach, Dr. Jan Petersen, Jan Erik Dudel, Dr. Nicholas Bachtadse, Torwart Leon Traum, Yannick Rapp, Mirco Fuchs, Niklas Schmitt, Mounir Hajri; vorn: Kapitän Phil Bosche)

Auch für die Reservemannschaften des RRK geht die Hallensaison 2021/22 im neuen Jahr weiter. Dabei ist die Situation bei den Damentrainern Ralf Becker und Christopher Nordkamp eine völlig andere als bei Herrentrainer Christian Kösling. In der 2. Regionalliga Süd-West haben die Zweiten Damen die Vorrunde nach fünf Spielen und nur sechs Punkten auf dem 4. Tabellenplatz beendet. Nach weiteren fünf Spielen im neuen Jahr beendet die Mannschaft die Runde unverändert auf dem 4. Tabellenplatz mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 17:56. Die Dritten Damen spielen wie in den Vorjahren in der 1. Verbandsliga gegen vier Kontrahenten ‒ nach der Vorrunde vor Weihnachten mit sechs Punkten der 3. Tabellenplatz. Nach der Rückrunde mit weiteren vier Spielen für den RRK ‒ allerdings ohne Punktgewinn ‒ der 4. Tabellenplatz bei 19:47 Toren. Die Zweiten Herren in der Oberliga holen sich verlustpunktfrei mit 30 Punkten sowie einem Torverhältnis von 82:25 die Meisterschaft und spielen die nächste Hallensaison in der 2. Regionalliga Süd-West. Die Dritten Herren werden in der 1. Verbandsliga nach zehn Spielen überlegen mit 24 Punkten und einem Torverhältnis von 60:34 ebenfalls Erster und steigen in die hessische Oberliga auf.

Die Zweiten Herren des RRK in der Halle 2021/22, Meister der hessischen Oberliga und Aufsteiger in die 2. Regionalliga Süd-West (hinten: Christian Domke, Frank Trautmann, Fabio Piller, Simon Busch Torio, Patrick Schaffarczyk; vorn: Lorenz Klee, Torwart Christian Scherer, Marius Knoll, Philipp Schmitt, Leon Förster; es fehlen: Nathan Albishausen, Finn Ambach, Marten Ambach, Christian Kösling, Florian Krupa, Lasse Nobereit, Leon Traum, Ole Vogt, Levin Voigt)

Die Dritten Herren des RRK in der Halle 2021/22, Meister der 1. Verbandsliga und Aufsteiger in die hessische Oberliga (hinten: Christian Domke, Sascha Schneider, Nathan Albishausen, Christopher Nordkamp, Pejou Mortazavi; vorn: Finn Ambach, Torwart Florian Feix, Levin Voigt, Lorenz Klee; es fehlen: Marten Ambach, David Busch Torio, Franz Kleinpaul, Christian Kösling, Noah Krüger, Tim Meierhöfer, Cedric Pabst, Patrick Schaffarczyk, Christian Scherer, Linus Voigt)

Bronzeplatz bei der Hessischen Meisterschaft in der Halle 2022 für die weibliche A-Jugend (wU18) des RRK (hinten: Sarah Brötz, Dana Prada, Marie Schultz, Kapitänin Anne Henke, Neele Sack, Trainer Norman Hahl; davor: Leni Römer, Diane du Teilhet de Lamothe, Maren Eppensteiner, Eleonore Miller, Zara Becker; vorn: Torfrau Chiara-Julie Demirarslan)

Bronze bei der Hessenmeisterschaft in der Halle 2022 für die B-Mädchen (wU12) des RRK (hinten: Betreuerin Silke Spahn, Mara Porz, Trainerin Mara Bentscheck, Hannah Klopp, Emily Loos, Evangelia Gogos, Lara Brodhäcker, Mathilda Stern, Charlotte Malessa, Co-Trainerin Kristin Rapp; davor: Anna Mae Wendel, Mia Loos, Fiona Vicinus, Greta Laerbusch, Alice Spahn, Ida Debus, Lixin Kang; vorn: Torfrau Klara Gröber, Torfrau Lea Goßmann)

Bei den Hallenhockey-Hessenmeisterschaften der Jugend ist der RRK in allen acht Wettbewerben vertreten, sechs Teams erreichen die Endrunde der besten Vier ‒ erstmals seit vielen Jahren kein Meister, dafür drei Vizemeister, zwei Bronzeplätze und ein 4. Platz. Vizemeister werden die männliche B-Jugend (mU16) und die A-Knaben (mU14) sowie die A-Mädchen (wU14), Bronze für die weibliche A-Jugend (wU18) sowie die B-Mädchen (wU12) und 4. Platz für die männliche A-Jugend (mU18).

Hessische Vizemeisterschaft und dann 5. Platz bei der "Süddeutschen" in der Halle 2022 für die A-Mädchen (wU14) des RRK (hinten: Kapitänin Nele Henke, Linn Klodt, Carlotta Wolf, Laura Spahn, Ksenija Stepanova, Marta Langschied, Mia Eigenbrodt, Trainer Volker Schädel; davor: Marie Ranogaiez, Cheyenne Demirarslan, Aleyna Akça, Emilia Wolf; vorn: Torfrau Nadine Asal, Torfrau Lea Gossmann)

Hessische Vizemeisterschaft und dann 7. Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft in der Halle 2022 für die A-Knaben (mU14) des RRK (hinten: Trainer Jan Kraege, Elias Semakov, Julian Jacobi, Ben Kuppinger, Dennis Levigion, Kapitän Yannik Noel Oswald, Elias Imhof, Nico Wörner, Tim Freiling, Trainer Dr. Nicholas "Nick" Bachtadse; vorn: Luis Schmidt, Torwart Max Kovacs, Ben Hosang, Torwart Tom Kissner)

Damit sind männliche B-Jugend und A-Knaben sowie A-Mädchen für die Süddeutschen Hallenhockey-Meisterschaften qualifiziert, wo auch die Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften ermittelt werden. Die A-Mädchen (wU14) spielen die "Süddeutsche" beim HC Blau-Weiss Speyer, schrammen am Einzug ins Halbfinale bei Punkt- und Tordifferenzgleichheit äußerst knapp vorbei und belegen schließlich nur den 5. Platz. Das Erreichen des Halbfinales blieb auch den A-Knaben (mU14) beim VfR Grünstadt verwehrt, so dass am Ende nur ein enttäuschender 7. Platz erreicht wird. Besser als die jüngeren Jahrgänge macht es die männliche B-Jugend (mU16) des RRK bei ihren Spielen um die "Süddeutsche" in der heimischen Großsporthalle. Lassen wir Martin Krieger in der "Main-Spitze" berichten:

Körner gelassen und trotzdem gejubelt

Große Freude im Hockey-Lager des Rüsselsheimer RK verbunden mit der wachsenden Hoffnung auf wieder bessere Tage des ruhmreichen Männerteams: Die süddeutsche Meisterschaft der Altersklasse U16 ist in der heimischen Großsporthalle zur vollen Zufriedenheit verlaufen. Die von Christian Domke und Christian Kösling betreuten Jungs des Ruderklubs gewannen am Sonntag das Spiel um Platz drei gegen den ASV München 5:3 (3:1) und sicherten sich damit die letzte Süd-Fahrkarte in Richtung DM-Endrunde, die am ersten März-Wochenende vom Mannheimer HC ausgerichtet wird.

Dass der HM-Zweite analog zur U14-Zeit vor zwei Jahren zum Kreis der letzten acht Teams bundesweit gehören würde, hatte sich früh angedeutet. Der RRK lag gegen Bayern-Champion Münchner SC rund zwölf der 30 Spielminuten in Führung und musste erst per Schlussecke das 4:4 hinnehmen. Das 4:1 (1:0) gegen HC Ludwigsburg und selbst das 11:0 (5:0) gegen TV Alzey sollten nicht zum Gruppensieg reichen, weil der MSC dank des 7:0 gegen den HCL zum Vorrundenabschluss das knapp bessere Torverhältnis aufwies. "Das war natürlich unglücklich, denn als Tabellenerster wären wir ganz bestimmt ins Finale eingezogen", befand Domke.

Obwohl die Finalrunde kurzerhand nach Rüsselsheim verlegt wurde, nachdem Hessenmeister SC 80 Frankfurt überraschend in der Vorrunde ausgeschieden war, lief es tags darauf zunächst weiter suboptimal. Favorit Mannheimer HC wurde im zweiten Halbfinale zwar taktisch gut begegnet, doch da die 3:2-Führung per Ecke verpasst wurde, stand am Ende ein 2:4 zu Buche. "Das war ein sehr starkes Spiel von uns, das allerdings viele Körner kostete. Und da uns nur eine kurze Pause bis zum Spiel um Platz drei blieb, hat man das da schon gemerkt", berichtet Domke. Die spielerische Klasse reichte dann aber aus, um den ASV auch ohne den am Knie verletzten Luca Helbig Lopez recht souverän niederzuhalten und im Anschluss lauthals die DM-Qualifikation zu bejubeln.

Die beiden Trainer der männlichen B-Jugend (mU16) des RRK,
Christian Domke und Christian Kösling

In der Halle 2022 hessische Vizemeisterschaft, dritter Platz bei der "Süddeutschen" (Bild) und dann achter Platz bei der "Deutschen" für die männliche B-Jugend (mU16) des RRK (hinten: Jacob Liermann, Matteo Karle, Adam Simic, Leon Kenji, Luca Helbig Lopez, Jennis Kraege; davor: Trainer Christian Kösling, Samuel Ely, Mark Schmidt, Kapitän Lennon Schwarz, Torwart Nick Schwarz, Trainer Christian Domke, Betreuer Dennis Schwarz; vorn: Julian Mewes, Bennet Nobereit, Timon Simizoglou, Tom Bernhard; es fehlen: Frank Meuser jr., Philip Andreae, Lukas Oppersdorff, Julian Gottschalk, Johann Liermann, Jelle Mourik)

Die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft der männlichen B-Jugend (mU16) findet am ersten März-Wochenende in der Halle des Mannheimer HC statt. Teilnehmer sind aus dem Westen der Düsseldorfer HC und Uhlenhorst Mülheim, aus dem Norden der Harvestehuder THC, der spätere Deutsche Meister, und der Club an der Alster, aus dem Osten die Zehlendorfer Wespen und aus dem Süden neben dem RRK der Münchner SC und der Gastgeber Mannheimer HC ‒ ein illustres Feld. Sportredakteur Martin Krieger berichtet in der "Main-Spitze":

Mit freiem Kopf groß aufgetrumpft

Gegen einen der Favoriten und späteren DM-Zweiten groß aufgetrumpft und auch in den beiden anderen Gruppenpartien wacker mitgehalten, aber im Konzert der Besten unterm Strich wieder "nur" die letzte Geige gespielt: Die U16-Hockeyjungs des Rüsselsheimer RK haben analog zur U14-Endrunde 2020 auch in Mannheim erkennen müssen, dass sie nicht viel, aber doch noch etwas von den nationalen Topteams trennt. "Alles in allem haben wir einmal krass gut, zweimal ordentlich und nur zum Schluss nicht ganz so gut gespielt. Wir hatten eine sehr schwere Gruppe, und dort nur neun Gegentore bekommen, belegt, dass wir in der Abwehr wirklich bombig standen. Dafür war unsere Chancenverwertung am gesamten Wochenende nicht optimal", bilanzierte Christian Kösling, der zusammen mit Christian Domke die U16 des Ruderklubs trainiert, von denen gut 50 Prozent nun in die U18-Altersklasse wechseln.

In Mannheim hätte der hessische Vizemeister gegen den Münchner SC und die Zehlendorfer Wespen jeweils in Führung gehen können, "und dann wären wir bei der Musik dabei gewesen". In Rückstand geraten, musste die Grundordnung notgedrungen aufgegeben werden, was in 1:3- und 1:4-Niederlagen mündete. "Da waren die Jungs zunächst schon geknickt, denn damit waren wir ja weg. Aber gleichzeitig war nun der Kopf frei, und da uns Düsseldorf offenbar total unterschätzt hatte, haben wir die mit einer starken Leistung so richtig Hopps genommen", erfreute sich Kösling am 3:2-Sieg. Nach einem 1:1-Pausenstand im Spiel um Platz sieben gegen Uhlenhorst Mülheim sei man gegen Schluss zweimal zum 2:5-Endstand ausgekontert worden. "Der Gesamteindruck der Saison ist aber trotzdem überaus positiv, denn wir waren mit dieser Mannschaft nun schon zweimal bei der Endrunde. Und dazu hat unsere zweite Garde, mit Verstärkung der A-Knaben, am Wochenende auch noch den Hessenpokal geholt", so Kösling.

Aufgrund der anfangs des Jahres wegen der Omikron-Variante des Corona-Virus dramatischen Pandemielage werden immer mehr internationale Hockeyveranstaltungen abgesagt. Zunächst wird die für Mitte Januar in Hamburg vorgesehene Hallenhockey-Europameisterschaft auf einen unbestimmten Termin verschoben, dann wird die für Anfang Februar in Lüttich geplante Hallenhockey-Weltmeisterschaft abgesagt. Auch die für Mitte Februar in Virginia Beach (USA) anberaumten "2022 Indoor World Cups", die Masters-Hallen-Weltmeisterschaften, wo sieben deutsche Auswahlteams unterschiedlichen Alters teilnehmen wollten, werden nicht stattfinden. Es folgt die Absage des im niederländischen Almere Mitte Februar geplanten Hallenhockey-Europacups der Damen. Der zum gleichen Zeitpunkt im türkischen Alanya geplante Europacup der Herren findet statt, allerdings ohne den deutschen Vertreter "Rot-Weiss Köln", der wegen "Corona" keine Mannschaft stellen kann.

Den durch die mittlerweile vorherrschende Omikron-Variante des Corona-Virus steigenden Infektionszahlen soll durch Auffrischungsimpfungen und Kontaktbeschränkungen begegnet werden. Mitte Februar scheint der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten, so dass die Ministerpräsidenten-Konferenz Lockerungsschritte beschließt. Ein Problem ist dabei, die immer noch in Deutschland relativ niedrige Impfquote, insbesondere bei den Über-60-Jährigen, sowie dann die auch im März bis zu neuen Höchstwerten steigenden Infektionszahlen. Da das Infektionsschutzgesetz in der vorliegenden Form am 20. März ausläuft, wird von den Fraktionen der Ampelkoalition im Bundestag in letzter Minute ein neues Gesetz beschlossen, das trotz starker Kritik aus dem medizinischen und auch dem politischen Bereich, insbesondere von den in der Vorbereitung nicht eingebundenen Bundesländern, fast alle Einschränkungen bis auf einen Basisschutz zurücknimmt.

Doch überdeckt wird die Corona-Pandemie ab Ende Februar durch einen kriegerischen Angriff Russlands auf die Ukraine. Der russische Präsident Putin bezeichnet den Angriff nicht als Krieg sondern als "militärische Sonderoperation" und rechtfertigt sie mit einer erforderlichen "Entnazifizierung" ukrainischer Gebiete und gegen "den Völkermord an Russen". Die internationale Staatengemeinschaft ist entsetzt angesichts des Angriffskriegs auf ein souveränes Land und dieser Begründungen, verurteilt das Vorgehen Putins und die eklatante Verletzung des Völkerrechts aufs schärfste und beschließt harte Sanktionen gegen Russland. Auch die internationalen Sportverbände reagieren nicht nur symbolisch, sondern entziehen Russland internationale Sportwettbewerbe sowie schließen russische Verbände und Sportler von der Teilnahme aus.

Bilder vom Anrudern der Ruderabteilung mit Ruderaktivitäten am Gig-Achter, Ansprache von Abteilungsleiter Horst Aussenhof und Bootstaufe des neuen Doppelzweiers "Theo"

Der RRK-Doppelfünfer "die zummis" bei der "Eierfahrt" nach Biebrich vor der Mainzer Kulisse

Die Ruderabteilung unter der im November 2021 neu gewählten Leitung mit Horst Aussenhof an der Spitze beginnt die Rudersaison offiziell mit dem Anrudern am 26. März. Etwa 50 Anhänger der Ruderabteilung sind bei herrlichem Frühlingswetter am Bootshaus, um bei Kaffee und Kuchen, Würstchen und Kartoffelsalat sowie kühlen Getränken die Rudersaison offiziell zu eröffnen. Angesichts der in den beiden vergangenen Jahren durch das "Schnupperrudern" neu zum Rudern gekommenen Mitglieder, ist es verwunderlich, dass nur ein Vierer und ein Achter den Weg aufs Wasser finden. Nach dem Rudern begrüßt Horst Aussenhof die Anwesenden, blickt zurück auf den vergangenen Winter mit der Bootssteg-Sanierung und dann voraus auf die anstehenden Veranstaltungen wie Ruder-Workshop, Schnupperrudern, Arbeitseinsatz der Aktiven und Eierfahrt nach Biebrich. Höhepunkt des Anruderns ist die Taufe eines durch Spenden finanzierten Doppelzweiers, auch als Zweier-ohne zu rudern, auf den Namen "Theo". Buffet, Getränke nach Wahl und Life-Swing durch zwei junge Musiker in angenehmer Umgebung, was will der junge und alte Ruderer mehr.

In den auf das Anrudern folgenden Tagen und Wochen findet neben dem normalen Trainingsbetrieb ein "Schnuppertag" für Ruderinteressierte ohne Vorkenntnisse, dann ein "Frühjahrsputz" für Boote und Bootshallen sowie an Ostern verspätet die traditionelle "Eierfahrt" der Ruderer der Mittelrhein- und Untermain-Rudervereine zu der einladenden RG Wiesbaden-Biebrich statt. Die zu rudernden 17 Kilometer zur RGWB nehmen die fünf RRKler Moritz Richter, Sabrina Grohs, Renate Fassoth, Alexander Kühn und Wilfried Rauch im Doppelfünfer "die zummis" in Angriff, um sich anschließend mit hartgekochten Eiern, Brezeln, Maibowle, Apfelsaft und Wasser verwöhnen zu lassen. Zurück ins heimische Bootshaus kommt der Fünfer auf einem Bootstransporter des Flörsheimer RV.

Die für Dezember 2021 im südafrikanischen Potchefstroom geplante U21-Weltmeisterschaft der Damen wurde kurzfristig wegen der erstmals in Südafrika auftretenden neuen Variante des Corona-Virus ("Omikron") abgesagt. Dann entscheidet die FIH die U21-WM vom 1. bis 12. April erneut in Potchefstroom auszutragen. Wie bereits 2021 ist Pauline Heinz wieder im deutschen 20-köpfigen Aufgebot, das in der Vorrunde auf Malaysia, Indien und Wales trifft. Nach zwei überlegenen Siegen und einer 1:2-Niederlage gegen Indien trifft das deutsche Team im Viertelfinale auf Titelverteidiger Argentinien, siegt etwas überraschend 4:1 und spielt das Halbfinale gegen England. Und auch dieses Spiel dominieren die deutschen Juniorinnen, siegen 8:0, ein vorher nicht für möglich gehaltenes Ergebnis, und stehen im Finale gegen die Niederlande, die Indien mit 3:0 bezwingt. Der Traum von der Weltmeisterschaft ist nun vorbei ‒ die Niederlande gewinnen 3:1 und das deutsche Team gewinnt nach einem stark gespielten Turnier "nur" Silber.

Nachdem die Renovierungsarbeiten am RRK-Bootshaus fast beendet sind, der Vertrag mit einem Pächter unter Dach und Fach ist und die Vorbereitungen für die Eröffnung laufen, hat der RRK nach einer Spendenaktion unter den Mitgliedern im März begonnen, die Sanierung des Trainingsraum-Dachs durchführen zu lassen. Zur Finanzierung werden die eingegangenen Spenden von etwa 40.000 Euro sowie Zuschüsse des Landes aus dem Investitionsprogramm "Sportland Hessen" und des Kreises Groß-Gerau verwendet.

Sanierung des Flachdachs am RRK-Bootshaus über dem früheren Kegelbahnbereich, heute das Geschäftszimmer sowie ein Teil des Trainingsraums und dessen Zugangstreppe.

Der RRK-Vorstand mit Staatssekretär Stefan Sauer, Kreisbeigeordnetem Walter Astheimer und Landtagsabgeordneter Sabine Bächle-Scholz bei der Übergabe des Förderbescheides.

Ende April lädt die Hockeyabteilung zu ihrer Jahres-Hauptversammlung ein. Da eine Wahl der Abteilungsleitung nicht ansteht, liegen die Schwerpunkte der Versammlung auf den Berichten des Abteilungsleiters Jürgen Kaul, auf den Sportberichten der Jugendleiter Katrin Henke und Dennis Schwarz sowie dem Bericht des Kassenwarts Ralf-Peter Rausch für das Jahr 2021, der bei minimalem Überschuss von einer kostenbewussten Haushaltsführung zeugt.

Ebenfalls Ende April setzen die Damen des RRK die im Herbst 2021 begonnene Feldhockey-Runde 2021/22 in der Zweiten Bundesliga Süd fort. Um das angestrebte Ziel des Wiederaufstiegs in die Erste Bundesliga zu erreichen, müssen die RRK-Damen, da sie nur auf dem dritten Platz der Tabelle hinter dem TSV Mannheim und den Zehlendorfer Wespen überwintert haben, bei den noch ausstehenden zehn Spielen der Rückrunde konsequent punkten. Doch es läuft nicht wie erhofft! Mit vier Punkten aus zwei Heimspielen gegen Zehlendorf und Leipzig und anschließend nur zwei Punkten durch zwei Unentschieden bei den beiden Auswärtsspielen in Nürnberg verspielt man wohl die letzte Chance auf den Aufstieg. Es folgt ein 3:2-Sieg beim Bietigheimer HTC, ein 3:0-Sieg beim TC Blau-Weiss in Berlin, ein 4:0-Sieg gegen die TuS Obermenzing und ein 6:0-Sieg bei Schott Mainz. Zwei Spiele vor Rundenschluss liegt der RRK vier Punkte hinter dem TSV Mannheim und kann aus eigener Kraft Titel und Aufstieg nicht mehr erreichen. Ein 2:0-Sieg gegen den Feudenheimer HC und im letzten Spiel ... Alex Westhoff schreibt dazu in der "FAZ":

Aufstieg verpasst! Der Damenkader des RRK am Ende der Feldrunde 2021/22 der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd (hinten: Kapitänin Celina Hocks, Zoe Weber, Pauline Heinz, Deborah Schimmöller, Zara Becker, Kristin Rapp, Mia Jacobi, Ikumi Yamaguchi; davor: Cheftrainer Norman Hahl, Luise Schleitzer, Ella Mittnacht, Cara Roth, Viktoria Zimmermann, Marie Henke, Zoe Weber, Leni Römer, Co-Trainer Christian Zimmermann; vorn: Leonie Mauer, Neele Sack, Viola Becker, Carla Anagnostou, Torfrau Chiara-Julie Demirarslan, Torfrau Jule Kuch, Lea Sack, Anne Henke, Tabea Reinhardt, Co-Trainer Thomas Susenburger; es fehlen: Mara Bentscheck, Saskia Wülfing, Fee Müller, Torfrau Emma Seng)

Weiter zweite Liga

Rüsselsheimer Hockeydamen verpassen Aufstieg ‒ was wird aus Nationalspielerin Pauline Heinz?

"Geärgert", sagt Norman Hahl, "haben wir uns schon früher". Wenn man den verpassten Wiederaufstieg der Damen des Rüsselsheimer RK irgend woran festmachen wollte, dann an diesem vermaledeiten Wochenende Anfang Mai. Als die Mannschaft von Trainer Hahl mit nur zwei statt der angestrebten sechs Punkte gegen zwei Nürnberger Teams heimkehrte. Vier Wochen ist dies nun her, als im RRK-Lager die Aufstiegshoffnungen verschwanden. "Fälschlicherweise", sagt Nationalspielerin Pauline Heinz. "Denn alle oberen Teams haben noch Punkte gegen vermeintlich schwächere Gegner liegenlassen."

So rückten die Hessinnen zuletzt nach vier Siegen innerhalb von sechs Tagen im Zweitliga-Schlussspurt noch mal an Spitzenreiter TSV Mannheim heran. Im direkten Duell am Dienstagabend am Sommerdamm hätten die Rüsselsheimerinnen sogar erstmals in dieser Spielzeit Platz eins erobern können. Weil es für die RRK-Damen das letzte Saisonspiel war, die Mannheimerinnen aber noch ein leicht zu gewinnendes Nachholspiel in der Hinterhand hatten, war es für Coach Hahl aber "kein echtes Finale, sondern nur ein Alibi-Finale", in dem seine junge Mannschaft schon nach 26 Minuten 0:4 zurücklag, beinahe noch den Ausgleich schaffte und letztlich doch 3:6 unterlag. So mussten sie auf ihrem Kunstrasen die Aufstiegsfeierlichkeiten des Rivalen miterleben. Und endgültig war klar, dass Hessen in der neuen Saison ein weißer Fleck auf der Landkarte der Hockey-Bundesligaklubs sein wird: Die Herren des SC Frankfurt 1880 – abgestiegen. Die Damen des Rüsselsheimer RK – nicht wie erhofft aufgestiegen.

Zu unstet geriet die von Saisonstart an von wankelmütigen Leistungen geprägte Rüsselsheimer Kampagne, was auch die Ausbeute von 43 Punkten aus 20 Saisonpartien zeigt. "Wenn man unsere Ergebnisse anschaut, dann könnte uns ein weiteres Jahr in der zweiten Liga guttun", sagt Hahl. In der nach dem Sommer beginnenden neuen Runde sei der Aufstieg wieder das Ziel. Nach dem letzten Rüsselsheimer Bundesliga-Abstieg hatte es auch zwei Zweitligasaisons gebraucht, um in den Elitekreis zurückzukehren. Bleibt die Frage, ob der Klub für das nun verpasste Ziel anderweitig einen hohen Preis zahlen muss. Denn ungewiss ist, ob Pauline Heinz, das größte Talent, das der RRK seit Jahren hervorgebracht hat, bleiben wird.

Die Olympiateilnehmerin von 2021 in Tokio ist eine von zwei A-Nationalspielerinnen, die im Verein zweitklassig aktiv ist. Die Frage ist, inwiefern Pauline Heinz Heimatverbundenheit und Vereinstreue für ihre internationale Karriere zum Nachteil gereichen könnten. "Dazu kann ich ehrlich gesagt noch gar nichts sagen. Ich werde jetzt erstmal mit dem Bundestrainer darüber sprechen und alles weitere dann sehen", sagte die 21-Jährige der FAZ am Mittwoch während der Anreise zur Nationalmannschaft. An diesem Wochenende stehen in Hamburg zwei Pro-League-Partien gegen die Niederlande an. Wenn man ihr beim Deutschen Hockey-Bund auch mit Blick auf die Nominierung für die Weltmeisterschaften in diesem Sommer und Olympia 2024 nahelegen sollte, in der Bundesliga zu spielen, wird Pauline Heinz wohl ins Grübeln kommen. Zumal sie als Spitzensportlerin ihr in der Sportfördergruppe der Hessischen Polizei begonnenes duales Studium sicher auch anderswo fortsetzen könnte.

Am Ende der Punktrunde liegen die RRK-Damen mit 43 Punkten bei 72:30 Toren auf dem zweiten Platz hinter dem Aufsteiger TSV Mannheim mit 50 Punkten bei 62:19 Toren.

Die RRK-Herren setzen die neue Feldhockey-Saison 2021/22 ab Mai in der viertklassigen Zweiten Regionalliga Süd-West fort. Vor den noch ausstehenden neun von vierzehn Spielen steht der RRK auf dem zweiten Tabellenplatz, einen Punkt hinter Tabellenführer TFC Ludwigshafen. Und gleich im ersten Spiel der fortzusetzenden Vorrunde trifft der RRK zuhause auf Tabellenführer Ludwigshafen, muss dessen Überlegenheit anerkennen, verliert 0:2, liegt damit schon vier Zähler hinter dem Primus und der Aufstieg ist zunächst in weite Ferne gerückt. Auf einen 8:0-Sieg bei der TGS Vorwärts Frankfurt und einen 15:1-Sieg gegen den VfL Marburg folgt ein 2:2 beim Dürkheimer HC ‒ sechs Punkte Rückstand zum TFC. Nach einem 6:0-Heimsieg gegen den SC SaFo Frankfurt und einem Unentschieden gegen die TG Worms sind für den RRK Aufstieg und Meisterschaft nicht mehr möglich. Damit muss sich das Team von Trainerin Liz Meneghello de Abreu zumindest ein weiteres Jahr mit der Viertklassigkeit abfinden. Die letzten drei Spiele ergeben ein 1:1 gegen Aufsteiger TFC, dann ein 3:3 gegen SC80II und ein 7:1-Sieg gegen "Vorwärts Frankfurt". Mit 28 Punkten liegen die RRK-Herren am Ende auf dem zweiten Tabellenplatz 8 Punkte hinter Aufsteiger TFC Ludwigshafen.

Zwischenzeitlich veranstaltet die Hockeyabteilung zu Ehren des 2016 verstorbenen Rolf Lange am 1. Mai nach 2017, 2018 und 2019 zum vierten Mal das "Rolf Lange Vereinsturnier". Es wird auf Kleinfeld in bunt gemischten Mannschaften gespielt mit Jugend, Aktiven und Eltern. Bei herrlichem Frühlingswetter sind von den B-Mädchen und B-Knaben bis zu den Eltern zahlreiche Hockeyspieler auf dem Platz und kämpfen mit Begeisterung um den Sieg.

Nach zwei Jahren "Corona-Pause" veranstaltet die RRK-Hockeyabteilung am 1. Mai 2022 das vierte "Rolf Lange Vereinsturnier" zu Ehren des 2016 verstorbenen engagierten und begeisterten RRKlers.

Da der geplante Neustart der Feldhockey-Saison 2021/22 ab September 2021 Wirklichkeit wurde, haben die Zweiten RRK-Herren vor der Winterpause in der hessischen Feld-Oberliga vier von vierzehn Spiele absolviert und liegen mit nur einem Habenpunkt am Ende der Tabelle. Die Trainer Christian Kösling und Jan Kraege sowie auch die Mannschaft möchten diese Position natürlich verlassen, nach den restlichen zehn Spielen liegt der RRK mit 23 Punkten bei 37:32 Toren auf dem 3. Tabellenplatz.

Hessen gewinnt 2022 bei den Jungen mit fünf RRKlern den "Hans-Jürgen-Pabst-Pokal"

Auch das Zweite RRK-Damenteam mit den Trainern Ralf Becker und Christopher Nordkamp spielt die Feldhockey-Saison 2021/22 in der hessischen Feld-Oberliga und hat nach fünf von vierzehn Spielen vor der Winterpause vier Punkte auf dem Konto ‒ 6. Platz. Nach den restlichen neun Spielen sind es acht Punkte und der 5. Tabellenplatz.

Nachdem die Länder-Pokalturniere der U16-Bundesländer-Auswahlmannschaften 2021 erst Ende Oktober stattfanden, werden sie 2022 bereits Mitte Juni ausgetragen. Bei den Spielen der weiblichen B-Jugend (wU16) um das Hessenschild in Hamburg beim THK Rissen siegt Bayern im Penalty-Shootout über Hamburg. Die hessische Auswahl mit den RRKlerinnen Mia Eigenbrodt, Nele Henke und Laura Spahn belegt unter elf Teams den siebten Platz. Die Spiele um den Franz-Schmitz-Pokal der männlichen B-Jugend (mU16) werden ebenfalls in Hamburg, allerdings beim Klipper THC, ausgetragen. Hier verteidigt Hamburg den Pokal mit einer Entscheidung ebenfalls im Penalty-Shootout gegen Baden-Württemberg. Hessen mit den RRKlern Matteo Karle, Leon Kenji, Yannik Noel Oswald und Luis Schmidt liegt unter elf Teams am Ende auf dem fünften Platz.

Am 16. und 17. Juli findet in Mannheim der Hans-Jürgen-Pabst-Pokal für weibliche und männliche U14-Auswahlmannschaften statt. Teilnehmer sind Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz/Saar und Hessen. Während die weibliche Hessenauswahl ohne RRK-Beteiligung "nur" den 2. Platz belegt, kann der männliche Teil mit Tim Freiling, Ben Hosang, Julian Jacobi, Yannik Noel Oswald und Lasse Vogt vom RRK mit drei Siegen und 8:2 Toren den Pokal gewinnen.

Drei Ruderkameraden des RK am Baldeneysee Essen (RaB) und fünf des RRK treffen sich nach zwei Jahren Corona-Abstinenz und mittlerweile 55 Jahren Ruderfreundschaft an den Tagen vom 22. bis 26. Juni 2022 in Vegesack zu einer gemeinsamen Ruderwanderfahrt ‒ seit 1973 zum 48sten Mal. Alle Teilnehmer ‒ Jürgen Kleine, Werner König und Dieter Korb vom RaB sowie Wolfgang Gummersbach, Ragnar Otto, Ulrich Vorfalt, Wolfgang Vorfalt und Detlev Welters vom RRK ‒ sind natürlich schon im fortgeschrittenen Alter, was die abnehmende Teilnehmerzahl erklärt. In dem vom Vegesacker RV bereitgestellten Kirchboot "Eisbrecher II" und bei Ergänzung durch Vegesacker Ruderkameraden werden rund um Vegesack auf Weser, Lesum, Wümme und Ochtum ‒ natürlich unter Beachtung des Tidenkalenders ‒ an drei Tagen 90 km gerudert.

Ruderer von RaB und RRK im Kirchboot "Eisbrecher II" unterwegs

RaB und RRK zeigen elegantes Einsteigen in den "Eisbrecher II"

RaB und RRK abends vereint an der Hotelbar

Die Feldhockey-Weltmeisterschaft der Damen in den Niederlanden (Amstelveen) und Spanien (Terrassa) beginnt am 1. Juli 2022. Bundestrainer Valentin Altenburg hat die 21-jährige Pauline Heinz, die Offensivkraft der RRK-Damenmannschaft, in seinen 18-köpfigen Kader berufen. Sie ist neben Charlotte Stapenhorst von den Zehlendorfer Wespen die einzige Spielerin eines Zweitligisten im Aufgebot des DHB. In der Vorrunde spielt die DHB-Auswahl in Amstelveen 4:1 gegen Chile, 1:3 gegen die Niederlande ‒ den Titelverteidiger, Olympiasieger und Europameister, 3:0 gegen Irland und steht als Gruppenzweiter im Achtelfinale. In einem "zähen" Spiel gewinnt das Team 1:0 gegen Südafrika und trifft im Viertelfinale auf Neuseeland, das ebenfalls 1:0 bezwungen wird. Damit haben die DHB-Damen seit 2010 erstmals wieder das Halbfinale einer Feld-Weltmeisterschaft erreicht, wo sie nach dem Umzug nach Spanien in Terrassa auf Argentinien treffen. Nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit muss sich das DHB-Team im Penalty-Shootout mit 2:4 geschlagen geben. Und auch das folgende Spiel um Bronze gegen Australien geht trotz langer 1:0-Führung am Ende mit 1:2 verloren, so dass trotz starker Turnierleistung am Ende die Belohnung mit einer Medaille ausbleibt ‒ 4. Platz.

Ehrenurkunden erhalten von OB Udo Bausch und Stv-Vorsteher Jens Grode aus dem RRK-Hockeybereich die Schülersportler der männlichen U14 (hinten: Nico Wörner, Kjell Eisenhauer, Luis Schmidt, Lasse Vogt, Trainer Jennis Kraege, Yannik Noel Oswald, Dennis Levigion, Tom Kissner, Tim Freiling; vorn: Max Kovacs, Julian Jacobi, Max Schwientek, Levin Eisenhauer, Max Schmidt, Jan Öhlschläger, Ben Hosang)

Ehrenurkunden erhalten auch von OB Udo Bausch und Stv-Vorsteher Jens Grode aus dem RRK-Hockeybereich die Aktiven der männlichen U16 und der männlichen U18 (hinten: Trainer Christian Kösling, Trainer Mounir Hajri, Julian Gottschalk, Jennis Kraege, Lennon Schwarz, Ole Vogt, Matteo Karle, Nick Schwarz, Adam Simic, Trainer Niklas Schmitt; vorn: Mark Schmidt, Julian Mewes, Betreuer Dennis Schwarz, Luca Helbig Lopez, Tom Bernhard, Philipp Schmitt)

Höhepunkt der Sportlerehrung der Stadt und des Sportbundes ist die Proklamation und Ehrung der "Sportler des Jahres" durch den Sportbund: Stv-Vorsteher Jens Grode, Sportbund-Vorsitzender Peter Kreuzer, "Sportlerin des Jahres 2021" Pauline Heinz (vertreten durch Mutter Bianca), "Seniorsportler des Jahres 2021" Walter Massing, "Sportler des Jahres 2021" Eduard Trippel (vertreten durch Bruder David), "Trainer des Jahres 2021" Alexandra Görner (nicht anwesend) und Andreas Esper sowie OB Udo Bausch.

Verleihung der "Silbernen Lorbeerzweige" durch OB Udo Bausch und Stv-Vorsteher Jens Grode an die RRK-Hockeyspielerin Viktoria Zimmermann, den Schützen Walter Massing und den Judoka Eduard Trippel (vertreten durch Trainer Andreas Esper). Es fehlen Hockeyspielerin Pauline Heinz und Kraft-Dreikämpferin Sonja Stefanie Krüger.

Nachdem die Sportlerehrung in Rüsselsheim im Jahr 2021 für Leistungen im Jahr 2020 ausfallen musste, rollen die Stadt und der Sportbund für 2021 am 8. Juli 2022 im Rathaushof ihren erfolgreichen Sportlern ‒ Aktive, Schüler, Senioren, Trainer und Ehrenamtler ‒ den "Roten Teppich" aus. Insgesamt werden 75 Sportler durch Oberbürgermeister und Stv-Vorsteher geehrt, die die von der Stadt vorgegebenen Kriterien erfüllen. Ehrenurkunden erhalten aus dem RRK-Hockeybereich die Schülersportler der männlichen U14 sowie die Aktiven der männlichen U16 und der männlichen U18. Bei der Proklamation der Sportler des Jahres durch den Sportbund-Vorsitzenden sind leider die Haptakteure wegen internationaler sportlicher Verpflichtungen nicht anwesend. "Sportlerin des Jahres 2021" ist die Hockeyspielerin Pauline Heinz ‒ vertreten durch Mutter Bianca, RRK-Vorsitzende und Olympionikin 1992, "Sportler des Jahres 2021" ist der Judoka Eduard Trippel ‒ vertreten durch Bruder David, "Seniorsportler des Jahres 2021" ist der Schütze Walter Massing und "Trainer des Jahres 2021" sind gemeinsam Alexandra Görner und Andreas Esper, beide Judo-Club. Der Titel "Mannschaft des Jahres 2021" wird nicht vergeben. Die von Magistrat und Stadtverordneten-Versammlung vergebenen "Silbernen Lorbeerzweige" verleihen Oberbürgermeister Udo Bausch und Stadtverordneten-Vorsteher Jens Grode an die RRK-Hockeyspielerin Viktoria Zimmermann, den Schützen Walter Massing und den Judoka Eduard Trippel (vertreten durch Trainer Andreas Esper). Es fehlen Hockeyspielerin Pauline Heinz und Kraft-Dreikämpferin Sonja Stefanie Krüger.

 

 

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