Rüsselsheimer Ruder-Klub 08 "Archiv und Chronik"

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Geschichte des Rüsselsheimer Ruder-Klubs 08 (RRK)
von 1942 bis heute

2018

Der Mitgliederstand des RRK liegt im Jahr des 110-jährigen Bestehens des RRK am 1. Januar 2018 bei 645. Es ist der dritthöchste Mitgliederstand der Klubgeschichte zum Jahresbeginn, der nur 2006 mit 651 und 2016 mit 653 höher war. Das sind 374 Hockeyspieler, 98 Ruderer, 65 Tennisspieler und 144 passive Mitglieder.

Nach fünf von zehn Spieltagen der 2. Hallenhockey-Bundesliga ist zu Beginn des Jahres für die RRK-Herren die Lage nach oben geklärt, jedoch nicht nach unten. Der RRK liegt mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, ist somit abstiegsgefährdet. Man beginnt mit einem Heimsieg gegen die HG Nürnberg, doch anschließend folgt eine Niederlage gegen den Dürkheimer HC, dann ein Sieg gegen den Limburger HC und eine Niederlage gegen die "Stuttgarter Kickers". Vor dem letzten Spiel zu Hause gegen die TG Frankenthal steht das Team von Trainer Jonathan Elliott auf dem vorletzten Tabellenplatz und unter Zugzwang. Mindestens ein Unentschieden muss her, um mit Sicherheit den Gang in die Drittklassigkeit zu verhindern. Lassen wir Romina Kunze über dieses denkwürdige Spiel im "Rüsselsheimer Echo" berichten:

Danken den 250 Zuschauern für die lautstarke Unterstützung am letzten Spieltag: die RRK-Herren mit Jan Petersen, Kapitän Phil Bosche, Finley Schwarz, Niklas Isselhard, Torwart Anton Kleinpaul, Nils Büttner und Alexander Hupf.

Das Abstiegsgespenst in die Flucht geschlagen

Ende gut, alles gut: Die Männer vom RRK haben sich durch einen 7:3-Sieg über Frankenthal gerettet und dürfen auch in der nächsten Saison in der 2. Hallen-Bundesliga Süd spielen.

Kollektives Aufatmen beim Rüsselsheimer RK: Nach einer turbulenten Schlussphase der Hallenrunde, in der die Jungs von Trainer Jonathan Elliott überraschenderweise ordentlich Druck von Schlusslicht Dürkheim (das nun in den sauren Apfel des Abstiegs beißen muss) erhalten hatten, konnten sie am letzten Spieltag dann doch den Verbleib in der 2. Bundesliga Süd sichern.

Das alles entscheidende Heimspiel gegen den bereits aus dem Meisterschafts- und Aufstiegsrennen abgemeldeten Tabellenzweiten TG Frankenthal war für die Opelstädter zum "Endspiel" geworden. Wenngleich der eigentliche Gegner des Ruder-Klubs Dürkheimer HC hieß, der es parallel zu Hause mit der HG Nürnberg aufnahm und den es im Fernduell auf Distanz zu halten galt.

Dadurch, dass die Elliott-Schützlinge ihre eigenen Hausaufgaben mit einem soliden 7:3-Sieg gewissenhaft erledigten, brachte sie letztendlich auch der Dürkheimer 7:4-Erfolg nicht mehr in Verlegenheit. Das tapfer kämpfende Schlusslicht hat dabei allerdings ebenso unerschütterliche Moral gezeigt wie die Rüsselsheimer selbst und sich auch von einem 0:1-Rückstand nicht entmutigen lassen.

Auch der RRK musste im Showdown einen Schreckmoment hinnehmen: Nachdem Jan Petersen, der bereits in der vergangenen Woche den so wichtigen Last-Minute-Siegtreffer im Derby erzielt hatte, bereits nach sechs Minuten die Hausherren auf die Siegerstraße brachte, meldete sich Frankenthal gut eine Viertelstunde später mit dem Ausgleich zurück. Glücklicherweise präsentierte sich vor allem Offensivmann Finley Schwarz bestens aufgelegt. Im Verbund mit Mounir Hajri brachte er die Rüsselsheimer Farben erneut in Front und baute sie dann auch schließlich aus. Letzten Endes verhalf auch RRK-Routinier Niklas Isselhard zu einem komfortableren Spielstand für seine Mannschaft und steuerte zwei weitere Treffer bei, womit der Klassenerhalt in trockene Tücher gepackt werden konnte. Gäste-Stürmer Zettler konnte daran trotz eines Dreierpacks nichts mehr ändern.

Demnach schließt der RRK die Hallensaison einmal mehr auf dem fünften Platz in der 2. Bundesliga Süd ab – bei zwölf Punkten auf der Habenseite mit drei Zählern Vorsprung auf den Abstiegsrang. Allerdings auch nur mit einem Punkt Rückstand auf die Plätze drei (Frankenthal) und vier (Nürnberg), sowie vier Punkte hinter dem hessischen Konkurrenten Limburg, der die Runde als Vize abschloss. Eine Klasse für sich waren derweil die Stuttgarter Kickers, die mit sattem Vorsprung Meisterschaft und Aufstieg feiern können.

RRK: Anton Kleinpaul; Phil Bosche, Alexander Hupf, Mounir Hajri, Nils Büttner, Nicholas Bachtadse, Jan Erik Dudel, Mirco Fuchs, Jan Petersen, Lorenz Klee, Niklas Isselhard, Finley Schwarz.

Die RRK-Herren haben sich durch einen 7:3-Sieg über Frankenthal gerettet und dürfen auch in der nächsten Saison in der 2. Hallen-Bundesliga Süd spielen (hinten: Trainer Jonathan Elliott, Jonas Hof, Jan Petersen, Nils Büttner, Jan Erik Dudel, Niklas Isselhard, Alexander Hupf, Nicholas Bachtadse, "Physio" Diana Czerwonka; vorn: Lorenz Klee, Kapitän Phil Bosche, Finley Schwarz, Torwart Anton Kleinpaul, Mirco Fuchs, Mounir Hajri, Moritz Broft)

Die RRK-Damen haben das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft im Hallenhockey erreicht, wo sie in Hamburg auf den Club an der Alster treffen (hinten: Co-Trainer Christian Zimmermann, Torfrau Lisa Lahham, Mara Bentscheck, Eva Frank, Lara Kaltbeitzel, Petra Ankenbrand, Trainer Norman Hahl, Torfrau Nina Ankenbrand; vorn: Rebecca Schneider, Franziska Ruhland, Kapitänin Celina Hocks, Antonia Wilfer, Ann-Paulin Heist, Lotta Hof)

Dagegen ist für die RRK-Damen − ebenfalls nach fünf von zehn Spieltagen − in der Südgruppe der 1. Bundesliga noch alles offen. Der RRK beginnt im neuen Jahr mit sieben Habenpunkten auf dem dritten Tabellenplatz ‒ frei von Abstiegssorgen, aber mit fünf Punkten Abstand zum Tabellenzweiten auch mit wenig Hoffnung auf das Playoff-Viertelfinale. Nach einem 8:2-Heimsieg gegen den TSV Mannheim, einem 4:3-Sieg beim Münchner SC, einem 7:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt und einem 6:2-Sieg gegen den Nürnberger HTC haben die RRK-Damen sich jedoch den 2. Platz erkämpft, so dass das letzte Spiel beim verlustpunktfreien  Mannheimer HC, das mit 3:7 verloren geht, bedeutungslos ist. Der RRK zieht somit erstmals wieder seit 2011 als Gruppenzweiter in das Viertelfinale um die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft ein. Im Playoff-Viertelfinale ist man bei Nordmeister "Club an der Alster" in Hamburg zu Gast, bekommt es also mit der erfolgreichsten Offensive und zugleich besten Defensive aller 24 Bundesligisten zu tun. 83:17 lautet das eindrucksvolle Torverhältnis, mit dem die Hanseatinnen die Spitze der Bundesliga Nord erklommen haben. Helmut Popp berichtet im "Rüsselsheimer Echo" über das Viertelfinale in Hamburg:

Trauben hängen an der Alster zu hoch

Der Gegner war individuell stärker besetzt. Drum mussten sich die RRK-Damen im DM-Viertelfinale klar geschlagen geben. Die Enttäuschung hält sich aber in Grenzen – eher überwiegt der Stolz. Und neue Ziele wurden gesetzt.

Wo bleibt sie denn? Eine kurze Ecke des Clubs an der Alster erwarten die RRK-Damen um Torhüterin Lisa Lahham.

Von der erhofften Sensation waren sie dann doch ein ganzes Stück weit entfernt. Trotzdem durften sich die Spielerinnen des Rüsselsheimer RK vorgestern erhobenen Hauptes auf die weite Heimreise von der Elbe an den Untermain begeben. Mit 3:9 (2:4) hatten sie das Playoff-Viertelfinale um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft beim Club an der Alster verloren. Ein Resultat, das in dieser Höhe der eigenen Darbietung und der tapferen Gegenwehr nicht ganz gerecht wird. An der Niederlage als solcher gab es allerdings nichts zu deuteln. Neidlos mussten die Rüsselsheimerinnen die individuelle Klasse ihrer Gastgeberinnen anerkennen, die spätestens in der Schlussviertelstunde von entscheidender Bedeutung war und in der Alster-Halle für klare Verhältnisse gesorgt hatte.

Nord kontra West

Der Nordmeister war diesmal für den RRK eine Nummer zu groß. Weshalb die Alster-Spielerinnen nächstes Wochenende in Stuttgart um den Titel spielen. Halbfinalgegner ist Uhlenhorst Mülheim, während in der anderen Partie der Düsseldorfer HC und Harvestehuder THC um den Endspieleinzug kämpfen. Letztere zeichneten mit dem 7:2-Sieg beim bis dahin makellos durch die Saison marschierten Mannheimer HC für die einzige Überraschung in den vier Viertelfinals verantwortlich. Nord gegen West lautet also bei der Endrunde zweimal das Duell; die Vertreter der Bundesligen Süd und Ost hatten den Kürzeren gezogen.

Was aber die insgesamt positive Abschlussbilanz des Rüsselsheimer RK nicht beeinträchtigt: "Wir haben das Optimum erreicht und an unserem Limit gespielt", bestätigte RRK-Trainer Norman Hahl. Seine jungen Spielerinnen hätten es geschafft, endlich wieder einmal in den Mittelpunkt des deutschen Hockey-Interesses zu rücken. Das habe "Appetit auf mehr" gemacht. Noch in der Kabine hätten sich seine Schützlinge geschworen, in der nächsten Hallensaison "neu angreifen und so etwas wieder erleben zu wollen". Hahl: "Wir haben wertvolle Erfahrungen sammeln können und wissen, was uns noch fehlt. Vor allem konditionell muss weiter hart gearbeitet werden."

"Dran" durch Ankenbrand

Vor 350 Zuschauern waren die Gäste keck gestartet, bekamen schon nach 70 Sekunden die erste Strafecke zugesprochen. Diese gute Chance zu Führung blieb aber ungenutzt, weshalb die Partie in der Folge den erwarteten Verlauf zu nehmen schien. Bis zur 23. Minute legte Favorit Club an der Alster ein 3:0 vor. Aber Rüsselsheim drehte plötzlich auf, schaffte durch Eva Frank und Petra Ankenbrand den Anschluss. "Dumm, dass wir noch vor der Pause das 2:4 kassierten", bedauerte Hahl.

Aber sein Team blieb nach Wiederbeginn noch 15 Minuten lang auf Tuchfühlung. Frank hatte eine Ecke zum 3:4 eingenetzt (32.). "Rüsselsheim hat das da taktisch sehr gut gemacht und unsere vielen kleinen Fehler ausgenutzt", lobte Alster-Trainer Jens George. Der konnte erst wieder nach den Toren zum 5:3 (46.) und 6:3 (50.) aufatmen. Danach opferte Hahl Torhüterin Lisa Lahham für eine sechste Feldspielerin. Eine Maßnahme, die er nach dem Gegentreffer zum 3:7 wieder revidieren wollte. Was ihm allerdings fälschlicherweise von den Schiedsrichtern nicht gestattet wurde. Rüsselsheim musste also bis zum Ende ohne eigene Keeperin durchhalten und noch zwei weitere Tore hinnehmen. "Die Unparteiischen haben später ihren Irrtum eingestanden. Aber da unsere Niederlage ja schon besiegelt war, müssen wir nicht großartig hadern", sagt Hahl.

RRK: Lisa Lahham, Franka Wolf; Eva Frank, Celina Hocks, Mara Bentscheck, Petra Ankenbrand, Lotta Hof, Antonia Wilfer, Ann-Paulin Heist, Rebecca Schneider, Franziska Ruhland, Stella Tegtmeier.

Nicht nur die Ersten RRK-Herren "reißen keine Bäume aus". Die Zweiten Herren erreichen in der Oberliga Hessen den vierten Platz, die Dritten Herren werden Fünfte in der 2. Verbandsliga Hessen. Die Zweiten Damen sind in der 2. Regionalliga Süd überfordert, werden mit nur einem Habenpunkt Tabellenletzter und müssen zurück in die Oberliga. Und auch die Dritten Damen scheinen in der 1. Verbandsliga Hessen auf den vorletzten Platz abonniert.

Im Finale um die Hessenmeisterschaft in der Halle 2018 gewinnt die weibliche A-Jugend des RRK am 28.01. in Frankfurt hoch verdient 3:1 gegen den 1. Hanauer THC. Die Tore erzielen Anna Stumpf (2) und "Viky" Zimmermann. Zuvor wird der Limburger HC 2:1 im Halbfinale bezwungen. Die Tore hier durch Anna Stumpf und Lea Sack (hinten: Co-Trainer Christian Zimmermann, Nina Minowsky, Kristin Rapp, Anna Stumpf, Stella Tegtmeier, Trainer Norman Hahl; davor: Torfrau Franka Wolf, Nadine Büttner, Pauline Heinz, Jessie Steffl, Viktoria "Viky" Zimmermann, Lea Sack; vorn: Marie Sommer)

Nach einem überzeugenden Sieg im Halbfinale mit 4:1 über den 1. Hanauer THC siegen die B-Knaben des RRK auch im Finale um die Hessenmeisterschaft in der Halle am 17.02.2018 in der heimischen DiBu-Halle hoch verdient mit 5:2 gegen den SC Frankfurt 1880 (hinten: Co-Trainer Finley Schwarz, Timon Simizoglou, Leonard-Kaan "Leo" Balci, Cedric Cyron, Leon Kenji; davor: Trainer Mounir Hajri, Jannik Kilian, Tom Bernhard, Max Lipphaus, Mark F. Schmidt, Lennon Schwarz, Arne Selbach, Betreuer Dennis Schwarz; vorn: Torwart Nick Schwarz, Torwart Mert Balci)

Bei den Hallenhockey-Hessenmeisterschaften der Jugend ist der RRK zwar in allen acht Wettbewerben vertreten, doch nur vier Teams erreichen die Endrunde der besten Vier ‒ weibliche A- und B-Jugend sowie A- und B-Knaben. Den Titel holen die weibliche A-Jugend und die B-Knaben, Vizemeister wird die weibliche B-Jugend, den Bronzeplatz belegen die A-Knaben. Damit haben sich die beiden weiblichen Jugendmannschaften des RRK für die Süddeutschen Hallenhockey-Meisterschaften qualifiziert, bei denen auch die Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften ermittelt werden. Doch der RRK muss auf die Teilnahme der weiblichen A-Jugend wegen Aufstellungsproblemen verzichten, so dass nur die weibliche B-Jugend in München um den "Südtitel" spielt. Trotz engagierten Auftretens kann das RRK-Team von Trainer Tim Welsch und Co-Trainerin Viola Becker mit Emily Streib, Chiara-Julie Demirarslan, Maren Eppensteiner, Nadine Büttner, Magdalena Brass, Carla Anagnostou, Lea Sack, Ella Mittnacht, Viktoria Zimmermann, Kapitänin Nina Minowsky und Pauline Heinz nicht mit dem Süddeutschen Meisters an den Main zurückkehren ‒ am Ende ist es ein etwas enttäuschender fünfter Platz.

Weibliche B-Jugend des RRK: In der Halle hessische Vizemeisterschaft sowie fünfter Platz bei der süddeutschen Meisterschaft 2018 (Torfrau Emily Streib, Maren Eppensteiner, Nadine Büttner, Magdalena Brass, Carla Anagnostou, Lea Sack, Ella Mittnacht, Viktoria Zimmermann, Kapitänin Nina Minowsky und Pauline Heinz)

Die bei der Sportlerehrung der Stadt und des Sportbundes Rüsselsheim am 16. Februar 2018 für Leistungen im Jahr 2017 geehrten Damen des RRK ‒ Zweite Damenmannschaft für den Aufstieg in die 2. Hallen-Regionalliga sowie weibliche A- und B-Jugend für Hessenmeisterschaften in der Halle und auf dem Feld

Am 16. Februar 2018 ehrt die Stadt und der Sportbund Rüsselsheim im Rüsselsheimer Stadttheater seine erfolgreichen Sportler des Jahres 2017. Ingesamt wird 202 Athleten eine Ehrung zuteil, darunter sind 45 Hockeyspielerinnen des RRK, die 2017 mindestens eine Hessenmeisterschaft gewonnen haben. Nur einige Tage später, am 23. Februar, ehren Stadt und Sportbund den talentierten Nachwuchs bei der Schüler-Sportlerehrung (bis 15 Jahre) im Rathaussaal der Stadt. Von 79 geehrten Schülersportlern gehören hier 30 dem männlichen Hockeybereich des RRK an.

Am 22. März werden in der Stadthalle Walldorf die im Jahr 2017 erfolgreichen Kreissportler durch den Kreis Groß-Gerau geehrt. 350 Athleten und Ehrenamtliche aus dem Kreis stehen zur Ehrung an, darunter vom RRK 54 Hockeyspieler und zwei Ruderer. Am 12. April folgt dann im Landratsamt die Schüler-Sportlerehrung des Kreises, bei der 30 jugendliche Sportler des RRK zur Ehrung anstehen.

Bei der Schüler-Sportlerehrung der Stadt und des Sportbundes Rüsselsheim am 23. Februar 2018 werden die B-Knaben des RRK für Leistungen im Jahr 2017 durch die stellvertr. Stadtverordnetenvorsteherin Gisela Conrad-Rothengatter und Oberbürgermeister Udo Bausch geehrt (hinten: Trainer Mounir Hajri, Trainer Finley Schwarz, Jannik Kilian, Max Lipphaus, Arne Selbach, Mark Schmidt, Leon Kenji, Ben Kaminski, Ajad Hussein, Lennon Schwarz, Luca Helbig Lopez, Nick Schwarz, Lukas Bergemann, Leonard-Kaan "Leo" Balci, Mert Balci, Philip Andreae, Tom Bernhard; vorn: Philipp Laerbusch, Frank Meuser jr., André Neumann, Yannik Oswald, Alican Simsek, Luis Schmidt, Timon Simizoglou, Cedric Cyron, Kjell Eisenhauer, Florian Grau, Emil Götz, Enrico Mannino, Tim Wissel)

Zwischenzeitlich beginnen im März die satzungsgemäß durchzuführenden Jahres-Hauptversammlungen der Sportabteilungen und des Hauptvereins ‒ es geht am 19. März los mit der Hockeyabteilung. Erstmals nach dem Rücktritt von Martin Müller gibt der neue Abteilungsleiter Jürgen Kaul seinen Tätigkeitsbericht über das vergangene Jahr ab. Vor etwa 50 Mitgliedern und Eltern des Nachwuchses lässt sich die von ihm dargestellte Situation etwa so zusammenfassen: "Sportlich überwiegend, aber nicht überall gut aufgestellt und dank eines gezielt erweiterten Trainerstabes für die Zukunft gerüstet, aber finanziell wird es immer enger." Es folgt am 23. März die Versammlung der Tennisgruppe, wo deren Leiter Thomas Susenburger über die Aktivitäten des Vorjahres berichtet und die Planungen für dieses Jahr darstellt.

Dann ist am 11. April die Ruderabteilung mit ihrer Hauptversammlung an der Reihe, bei der auch die Wahl der Ruderleitung ansteht. Der zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehende Abteilungsleiter Horst Ackermann berichtet über das vergangene Jahr von gelungenen Veranstaltungen, von Bootsschäden, von einer beschädigten Pritsche, von nur drei Regattasiegen im Mastersbereich, aber auch von der Hoffnung, dass eine mit der Immanuel-Kant-Schule eingegangene Kooperation mit der Bildung einer AG Rudern von Erfolg gekrönt sein wird. Bei den Neuwahlen der Ruderleitung werden Ulrich Vorfalt als Abteilungsleiter und in Personalunion als Kassenwart, Harald Blum als Stellvertreter, Martin Kansy als Jugendwart, Florian Stork als Schriftführer sowie Lutz Beyer, Alexander Kühn und Dr. Reinhard Passing als Beisitzer gewählt, die Ämter des Bootswarts und des Pressewarts können wie schon seither nicht besetzt werden. Als Trainer ist weiterhin Moritz Richter im Klubbereich wie auch bei der AG Rudern der Immanuel-Kant-Schule tätig.

Bei der am 16. April folgenden, unter Berücksichtigung des seit dem vergangenen Jahr amtierenden neuen Vorstandsteams und der damit verbundenen Aufbruchstimmung vor enttäuschend geringer Mitgliederzahl abgehaltenen RRK-Generalversammlung bestimmen zunächst die Berichte des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Sportabteilungen den Ablauf. Der Vorsitzende Fritz Schmidt jr. zieht eine positive Bilanz für das vergangene, erste Jahr nach dem Vorstandswechsel. Die Aufbruchstimmung der vergangenen Monate schlage sich nicht nur positiv innerhalb des Klubs nieder, sondern werde auch in der Öffentlichkeit entsprechend  wahrgenommen. Geprägt war das Jahr durch viele gesellschaftliche und sportliche Events, die von den Mitgliedern gut angenommen wurden. Fritz Schmidt jr. dankt Horst Ackermann für sein Engagement, der vor einigen Tagen die Leitung der Ruderabteilung an Ulrich Vorfalt übergeben hat. Nach dem Bericht der Kassenprüfer durch Gerhard Ketter und der Entlastung des Vorstands wird Gerhard Ketter, der auf eigenen Wunsch ausscheidet, durch Gerhard Darnieder ersetzt. Nach Vorlage des Haushaltsvoranschlages, schlägt der Vorstand ab 1. Juli eine maßvolle Erhöhung des RRK-Grundbeitrags um 1 Euro/Monat je Mitglied bzw. 2 Euro/Monat für Familien vor, was einstimmig angenommen wird. Vor Ende der Versammlung bedankt sich Fritz Schmidt jr. bei RRK-Wirt Stipe Ivancic, der mit Familie mehr als 25 Jahre die Gastronomie im Bootshaus geführt hat, nun aber Mitte des Jahres in die Heimat nach Kroatien zurückkehrt.

Ruder-Abteilungsleiter Ulrich "Uli" Vorfalt begrüßt die beim RRK-Anrudern 2018 anwesenden RRKler und Gäste ‒ im Vordergrund die beiden neuen Boote, die auf die Namen "Nautilus" und "Nemo" getauft werden.

Beim Anrudern Fahrtenpreise 2017 für Ulrich Vorfalt (557 km), Alexander Kühn (502 km), Silvia Reitz (564 km), Michael Panse (920 km) und Hans-Peter Wagner (608 km)

Mit dem Anrudern und dem Ankleppern im Rahmen des Rüsselsheimer Mainfestes eröffnen Ruderer und Tennisspieler des  RRK am 28. April bei angenehmem Frühlingswetter offiziell die Ruder- und Tennissaison. Der neue Ruder-Abteilungsleiter "Uli" Vorfalt begrüßt Ruderer und Gäste und verleiht die Fahrtenpreise des Jahres 2017 an Michael Panse, Hans-Peter Wagner, Silvia Reitz, Ulrich Vorfalt und Alexander Kühn. Anschließend tauft Lutz Beyer zwei neue Boote, einen Doppelzweier auf den Namen "Nautilus" und einen Einer auf den Namen "Nemo", die anschließend zur Jungfernfahrt starten. Während sich nun Viele Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem mit Limo oder Bier zuwenden, besteht noch die Möglichkeit, bei einer Ausfahrt mit dem Achter "Mir friehjer" erste Rudererfahrung zu sammeln.

Die im Herbst 2017 begonnene Feldhockey-Runde 2017/18 wird mit den beiden Spitzenteams des RRK ‒ den Damen in der 2. Bundesliga und den Herren in der drittklassigen Regionalliga ‒ in der zweiten Aprilhälfte fortgesetzt. Die Damen mit Trainer Norman Hahl stehen nach der Winterpause punktgleich mit den "Zehlendorfer Wespen" bei sieben noch ausstehenden Spielen auf dem 1. Tabellenplatz, so dass der Wiederaufstieg in die "Topklasse" möglich scheint. Und auch die Herren beginnen unter Trainer Jonathan Elliott bei neun noch ausstehenden Spielen als Tabellendritter mit Aufstiegschancen in die 2. Bundesliga ‒ zwei Punkte hinter dem TEC Darmstadt und einen Punkt hinter der HG Nürnberg, die allerdings beide ein Spiel mehr absolviert haben.

Der Kader der 1. Damen des RRK im März 2018 vor der Rückrunde in der 2. Feldhockey-Bundesliga 2017/18 (hinten: Antonia Wilfer, Franziska Ruhland, Rebecca Scheider, Lara Kaltbeitzel, Ann-Paulin Heist, Lotta Hof; davor: Trainer Norman Hahl, Nadine Büttner, Nina Minowsky, Mara Bentscheck, Noelle Hahl, Petra Ankenbrand, Lena Mischlich, Marie Sommer, Co-Trainer Christian Zimmermann; vorn: Kapitänin Celina Hocks, Viola Becker, Emily Streib, Nina Ankenbrand, Lena Skoczek, Pauline Heinz; es fehlen: Franka Wolf, Kim Treutner, Kara Tiedtke, Charlotte Steiner, Clara Buchholz, Isabel Scherer, Anna Stumpf, Stella Tegtmeier)

Der Kader der 1. Herren des RRK im Frühjahr 2018 in der Rückrunde 2017/2018 der 1. Feldhockey-Regionalliga Süd (hinten: Nico Rothengatter, Phil Bosche, Marius Knoll, Patrick Schaffarczyk, Paul Günster, Levin Voigt, Jonas Hof, Trainer Jonathan "Jon" Elliott; davor: Mounir Hajri, Dominik Miczka, Niklas Isselhard, Nils Büttner, Alexander "Alex" Hupf, Moritz Broft, ..., Christian Kösling; vorn: Jan Petersen, Lorenz Klee, Mirco Fuchs, Torwart Leon Traum, Torwart Timo Helfrich, Nicholas "Nick" Bachtadse, Yannick Rapp, Jan Erik Dudel; es fehlen: Konstantin "Kons" Foohs, Finley Schwarz, Christian Minar, ...)

Die Fortsetzung der Feldhockey-Runde verläuft für RRK-Damen und RRK-Herren sehr unterschiedlich. Die RRK-Damen bewegen sich in Richtung Aufstieg, aber nicht alles verläuft optimal. Die noch zu absolvierenden sieben Spiele beginnen mit einem 2:0-Sieg im Hessenderby bei der Eintracht, es folgt eine 6:0-Sieg gegen Bietigheim, dann ein 3:2-Heimsieg gegen Charlottenburg, eine 1:4-Pleite bei Lichterfeld und ein 1:1 beim Feudenheimer HC. Nach einem 8:0-Heimsieg gegen Obermenzing fällt die Entscheidung um den Bundesliga-Aufstieg im "Endspiel" bei den "Zehlendorfer Wespen": Dem RRK reicht ein Unentschieden. Sarah Obertreis schreibt zu diesem Spiel in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung":

Wespen-Stich ins Rüsselsheimer Herz

Die Hockey-Damen des RRK verpassen den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Dabei sind sie als Favoriten ins Spiel gegen Zehlendorf gegangen.

Wie ein hungriger Tiger war Norman Hahl am Spielfeldrand auf- und abgewandert ‒ die kompletten 60 Minuten der Partie. Er hatte so lange die Namen seiner Spielerinnen gebrüllt, bis sie auch in der entferntesten Ecke des Feldes zu ihm hinüberblickten. In der 54. Minute war die Spannung derart groß, dass Hahl sagte, er würde noch einen Herzinfarkt erleiden ‒ mit 29 Jahren. Am Ende saß der Trainer der ersten Damenmannschaft des Rüsselsheimer Ruder-Klubs (RRK) mit hochrotem Kopf auf der Bank zwischen seinen Spielerinnen und sagte lange nichts.

Die große Chance war vertan: Die Rüsselsheimerinnen verpassten den Aufstieg in die erste Bundesliga. Im letzten, entscheidenden Spiel der Zweitliga-Saison verlor der RRK gegen die Zehlendorfer Wespen am Sonntag 1:2 durch ein Tor kurz vor Ende ‒ ein Wespen-Stich ins Rüsselsheimer Herz. Für Zehlendorf wird die kommende Saison in der Ersten Bundesliga eine Premiere sein. Die Wespen spielten mutiger, stürmten entschlossener und boten den Rüsselsheimerinnen wenige Chancen, die eigene Defensive zu durchbrechen. Zehlendorf hatte schon das Hinspiel gegen den RRK 2:1 gewonnen.

Frust statt Aufstiegslust: Das niedergeschlagene Team des RRK mit Trainern

Trotzdem waren die Rüsselsheimerinnen als Favoriten in das Spiel gegangen. Mit 31 Punkten lagen sie in der Tabelle der Zweiten Bundesliga Süd vor dem Spiel noch gleichauf mit den Wespen, hatten aber ein besseres Torverhältnis (48:14 zu 34:10). Ein Unentschieden gegen die Wespen hätte gereicht. Pauline Heinz hatte schon in der fünften Minute ein Eckentor geschossen, mit dem Rüsselsheim in Führung ging. Doch die Dominanz des RRK verflüchtigte sich in der neunten Spielminute, als die Zehlendorfer zum dritten Mal gefährlich nah ans Tor kamen. Die RRK-Damen schafften es in den ersten 30 Minuten kaum noch auf die gegnerische Spielfeldhälfte. "Wir hätten mehr nach vorne spielen müssen", sagte Trainer Hahl am Ende.

Hahl hatte seinem Team vor dem letzten Viertel, als es noch 1:1 stand, darauf eingeschworen, sich auf die Verteidigung zu konzentrieren, und versuchte die Nervosität seiner Spielerinnen in Kampfgeist umzuwandeln: "Wir arbeiten wie die Bekloppten eine Viertelstunde für unser Ziel bis an die Schmerzgrenze." Die Taktik aber ging nicht auf. Und das könnte auch daran liegen, dass einige Teammitglieder mit einem Aufstieg hadern. Nicht nur, weil die Spielerinnen in der ersten Liga noch mehr unter der Doppelbelastung aus Schule, Studium, Arbeit und Leistungssport leiden würden. Die 28-jährige Ann-Paulin Heist sagte nach dem Spiel auch: "Die Erste Bundesliga wäre wahrscheinlich zu hoch für uns gewesen." In den vergangenen Saisons haben einige ältere, erfahrene Spielerinnen den RRK verlassen. Seit dem Weggang von Berti Rauth 2007 litten die Damen unter zahlreichen Trainerwechseln, aus der Jugend kommen momentan kaum hochklassige Talente nach. Weil der RRK keine finanziellen Anreize bieten kann und mit zwei Mannheimer Klubs in der Ersten Bundesliga starke und finanzkräftige Konkurrenten in der Nähe hat, muss er sich auf seine eigene Jugend stützen.

Die bot zu wenig: Im Sommer 2015 war das Team nach 28 Jahren in der ersten Liga das erste Mal abgestiegen. Danach schaffte der RRK zwar noch mal den Aufstieg, konnte sich aber nur eine Saison in der obersten Liga halten. Der Mannschaft fehlen die Erfahrung und das Selbstbewusstsein, die ihr einst zu 15 Meistertiteln auf dem Feld und in der Halle und zu 18 Europapokal-Gewinnen verhalfen. Deswegen verknüpfte Kapitänin Celina Hocks ihre Kampfansage nach dem Spiel auch mit einer Bedingung. "Wenn wir Bock haben, aufzusteigen", sagte Hocks noch völlig verweint, "dann müssen wir schon jetzt dafür arbeiten. Nächstes Jahr wird es nicht leichter werden." Hahl sagte, als sich der Kreis der Spielerinnen aufgelöst hatte: "Für mich persönlich geht es immer ums Gewinnen. Die Mannschaft muss das jeweils ausloten."

Immerhin darf das Team auf Kontinuität hoffen: Hahl will beim RRK bleiben. Er findet, sein Team mache stetig Fortschritte. Und mit Spielerinnen wie Pauline Heinz, der Tochter der ehemaligen Nationalspielerin Bianca Heinz, hat die Mannschaft durchaus Potential. Die 16-Jährige spielt in der U18-Nationalrnannschaft, hat gute Chancen bei der EM dabei zu sein. Auch in Zehlendorf fiel sie durch Spielgeschick und Schnelligkeit auf. Aber das werden auch andere Hockeyklubs längst wissen.

Auch die RRK-Herren gehen mit Aufstiegsgedanken in den zweiten Teil der Feldrunde und haben bei neun noch ausstehenden Spielen die 2. Bundesliga im Hinterkopf, doch kommt es ganz anders. Es beginnt Ende April mit einem 3:1-Sieg gegen Erlangen und dann beim Tabellenletzten in Feudenheim mit einer 3:4-Niederlage. Es folgt eine Niederlage mit 3:4 beim Spitzenreiter HG Nürnberg und eine 0:5-Pleite bei TuS Obermenzing. Nach einer 1:5-Niederlage beim HTC Würzburg, einem 0:0 gegen Schott Mainz und einem 0:4 gegen den TEC Darmstadt steht der RRK, da drei Mannschaften absteigen, auf einem Abstiegsplatz. Zwei Siege in den letzten beiden Spielen, 2:1 in Erlangen und 10:3 gegen Feudenheim, können den RRK nicht mehr retten. Martin Krieger kommentiert dieses Ereignis in der "Main-Spitze":

Die Entscheidung ist gefallen: Die RRK-Herren steigen ab!

Schiefgelaufen

Zum Abstieg der Hockey-Herren des Rüsselsheimer RK

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 25.06.2018)

Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach dem ersten deutschen Meistertitel am Sommerdamm sind die Hockeyspieler des Rüsselsheimer RK auf dem Tiefpunkt angekommen. Erstmals in der erfolgreichen Vereinsgeschichte bedeutet die viertklassige Zweite Regionalliga nun das Ende der sportlichen Fahnenstange. Dass der RRK in Hessen an die fünfte Position abgesackt ist, alleine auf unglückliche Umstände mit extrem seltenen drei Absteigern und merkwürdigen Ereignissen in der Endphase abzutun, wäre eine arg oberflächliche Betrachtung. Einmal lag die Mannschaft mit 13 Punkten nach sechs Partien so gut im Rennen, dass sogar an die Rückkehr in die Zweite Bundesliga Süd gedacht worden sein soll. Wie es fortan dazu kommen konnte, dass in den sechs darauffolgenden Partien trotz teilweise überlegener Spielweise nur ein Zähler heraussprang und erst dann wieder zweimal gewonnen wurde, als fast alles verloren war ‒ diese Frage müssen Spieler und Trainer genau analysieren. Da ist gehörig etwas schiefgelaufen, was auch für die Jugendarbeit der vergangenen Jahre gilt. Dass der RRK erneut keine A-Jugend melden konnte, und die B-Jugend punktlos am Tabellenende steht, spricht Bände. Und da erst in den A-Knaben wieder eine Reihe starker Talente stehen, sieht es so aus, als müsse sich das Rüsselsheimer Feld-Hockey der Männer auf ein Dasein in der Bedeutungslosigkeit einstellen. Es sei denn, möglichst alle, die den Niedergang zu verantworten haben, helfen in der Saison 2018/19 mit, diese Schmach umgehend zu tilgen.

Der RRK sieht sich zusätzlich zum sportlichen Niedergang seines Herrenteams vor eine weitere große Herausforderung gestellt. Der hauptamtlich arbeitende Trainer Jonathan Elliott (30) erklärt dem RRK seinen Abschied zum 31. Juli 2018. Sein Weggang habe mit dem Abstieg nichts zu tun, sondern basiere auf einem interessanten Angebot, das er erhalten habe. "Das gibt mir die Chance, den nächsten Schritt zu machen und als Coach weiterzukommen", so Elliott. Der SC Frankfurt 1880 verpflichtet für seine zweitklassigen Hockey-Herren "Jon" Elliott als Nachfolger für den zum Mannheimer HC abgewanderten Trainer Nicklas Benecke.

Die Zweiten Herren des RRK mit Trainer Christian Kösling spielen in der Oberliga Hessen und liegen am Ende nach 14 Spielen mit neunzehn Punkten auf dem 4. Platz. Dagegen erreicht das Zweite Damenteam des RRK mit Trainer Yannik Rapp in der Oberliga Hessen nach ebenfalls vierzehn Spielen mit 14 Punkten nur den 6. Platz.

Die RRK-Tennisgruppe beim Frühjahrskegeln am 3. Juni 2018 (Rainer Seifert, Heidi Seifert, Cornelia Segner, Alfred Segner, Violeta Böckmann, Christian Böckmann, Nicole Hardt, Mirko Gabler, Pia Bosche, Gerlind Liebig, Thomas Späck, Winfried Bosche, Annette Susenburger, Winfried Feger, Ute Wohlfahrt, Edgar Wohlfahrt, Thomas Susenburger, Martin Müller)

Die Teilnehmer der 46. Ruder-Wanderfahrt von RaB und RRK vom 20. bis 24. Juni 2018 auf dem Neckar von Bad Wimpfen nach Heidelberg: Werner Alt, Uwe Hurlin, Gerhard Ketter, Ulrich Vorfalt, Wolfgang Vorfalt, Dieter Lang, Detlev Welters, Werner König, Dr. Claus Holzapfel, Ragnar Otto, Wolfgang Orlowski, Jürgen Kleine, Dr. Bernd Grafflage, Wolfgang Gummersbach, Wolfgang Freimuth, es fehlt Karl-Heinz Wagner.

Das von der RRK-Tennisgruppe nun schon zum sechsten Mal ausgetragenen "Frühjahrskegeln" − ein Teamwettbewerb der Damen gegen die Herren − am 3. Juni im Keglerheim der TuS erfreut sich wieder guter Beteiligung und endet mit einem souveränen Sieg des Herrenteams. Der Tagesbesten-Titel ‒ bester Kegler und Gewinner des Wanderpokals ‒ geht an Martin Müller.

Nach 51 Jahren Ruderfreundschaft treffen sich fünf Ruderkameraden des RK am Baldeneysee und elf des RRK in den Tagen vom 20. bis 24. Juni 2018 zu einer gemeinsamen Ruderwanderfahrt ‒ seit 1973 zum 46sten Mal, um in einem von der RG Speyer geliehenen Kirchboot auf dem Neckar von Bad Wimpfen nach Heidelberg zu rudern. An den drei Rudertagen werden 8 Schleusen überwunden und 76 km gerudert.

 

 

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