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Das vom Deutschen Ruderverband (DRV) veranstaltete Deutsche Meisterschaftsrudern (DMR) sind traditionell die Wettbewerbe zur Ermittlung der Deutschen Meister im Rudern. Seit dem Jahr 2005 werden im Rahmen des Deutschen Meisterschaftsruderns die Deutschen Kleinbootmeisterschaften und die Deutschen Großbootmeisterschaften getrennt ausgetragen. Die Deutschen Kleinbootmeisterschaften im Einer und Zweier-ohne (Renngemeinschaften zugelassen) finden am Anfang der Regattasaison statt und gelten als wichtige Qualifikation für die Bildung der Nationalmannschaften. Die Deutschen Großbootmeisterschaften (alle anderen Bootsklassen) werden gegen Ende der Saison nur unter Vereinsmannschaften ausgerudert. Die Streckenlänge beim Deutschen Meisterschaftsrudern beträgt traditionell 2.000 m. Die Sieger heißen "Deutscher Meister" und erhalten die Meisterschaftsmedaille des DRV. Ab dem Jahr 1997 gibt es im Deutschen Ruderverband neben dem Deutschen Meisterschaftsrudern auch Deutsche Sprintmeisterschaften (DSM), bei denen die Streckenlänge mindestens 300 m und höchstens 500 m beträgt. Startberechtigt sind nur Vereinsmannschaften. Die Sieger heißen "Deutscher Sprintmeister" und erhalten ebenfalls die Meisterschaftsmedaille des DRV. Seit dem Jahr 2009 hat der Deutsche Ruderverband zusammen mit einer Event-Agentur einen zusätzlichen Wettbewerb für Frauen- und Männerachter ausgeschrieben, die Ruder-Bundesliga (RBL). Sie verfolgt das Ziel, das Vereinsrudern und und die öffentliche Aufmerksamkeit für den Rudersport zu fördern. Zugelassen sind nur Vereinsachter, wobei jedoch auch Kooperationen zwischen zwei Vereinen einer Region erlaubt sind. Die Streckenlänge beträgt grundsätzlich 350 m. Der Wettbewerb wird als Rennserie an mehreren Wochenenden der Regattasaison nach bestimmten Regeln durchgeführt. Die Sieger der Gesamtserie heißen "Deutscher Liga-Champion". Zur Geschichte Die heutige Form des Rennruderns entwickelt sich im 18. Jahrhundert in England. Im Jahr 1715 veranstaltet ein Ire erstmals ein Wettrudern für Skullboote auf der Themse. Die erste bekannte Regatta findet im Jahr 1775 bei Putney ebenfalls auf der Themse statt. 1829 gibt es das erste Achterrennen zwischen den Universitätsmannschaften von Oxford und Cambridge. Der erste deutsche Ruderverein, der "Der Hamburger Ruderclub", wird im Jahr 1836 gegründet. Die erste deutsche Ruderregatta wird 1844 in Hamburg ausgetragen. Im süddeutschen Raum wird im Jahr 1865 der erste Ruderverein aus der Taufe gehoben, der "Frankfurter Ruderverein". Die erste Deutsche Rudermeisterschaft wird 1882 in Frankfurt veranstaltet, jedoch wird der "Meister von Deutschland" ausschließlich im Einer ermittelt. Für den besten deutschen Ruderer stiftet 1883 die Frankfurter RG Germania einen Herausforderungspreis. Nachdem Achilles Wild in den Jahren 1884 bis 1886 die Meisterschaft im Einer dreimal hintereinander gewinnt, geht der Preis schon nach wenigen Jahren in sein Eigentum über. Darauf stiftet der noch junge, im Jahr 1883 gegründete Deutsche Ruderverband (DRV) im Jahr 1887 einen neuen Preis für den "Meister von Deutschland", eine Goldkette mit Brillantstern und Plaketten, auf denen der jeweilige Gewinner eingraviert wird. Es ist ein Wanderpreis, der nur ein Jahr im Besitz des jeweiligen Siegers bleibt. Bei der Deutschen Meisterschaft im Einer wird auch heute noch die im Jahr 1887 gestiftete Meisterschaftskette mit Brillantstern übergeben, allerdings nur für die kurze Zeit der Siegerehrung. Bis zum Jahr 1905 werden Meisterschaften nur im Einer, immer am Ort des Titelverteidigers, ausgerudert. Erst ab dem Jahr 1906 gibt es das Deutsche Meisterschaftsrudern auch für weitere Bootsgattungen, jedoch darf im ersten Jahr jeder Ruderer nur in einer Bootsgattung starten. Doch schon im Jahr 1907 ist mehrmaliges Starten von Ruderern und Mannschaften erlaubt. Zwischenzeitlich wird Rudern olympisch. Aufgrund schlechten Wetters fällt die olympische Ruderregatta 1896 in Athen jedoch aus, so dass erstmals im Jahr 1900 in Paris sogar mit deutscher Beteiligung um olympische Medaillen gerudert wird. Olympische Bootsgattungen sind zunächst Einer, Zweier-mit, Vierer-mit und Achter. In den Jahren 1969 bis 1975 sind generell und ab dem Jahr 2005 mit Ausnahme des Zweiers-ohne keine Renngemeinschaften sondern nur Vereinsmannschaften beim Deutschen Meisterschaftsrudern startberechtigt. In den Jahren 1954 bis 1957 wird das Deutsche Meisterschaftsrudern als Gesamtdeutsche Meisterschaft ausgetragen. Von 1949 bis 1990 finden zusätzlich DDR-Rudermeisterschaften statt.
Folgende Bootsgattungen wurden früher oder werden heute beim Deutschen Meisterschaftsrudern für Männer ausgerudert:
Deutsche Meisterschaften für Frauen werden im Jahr 1937 (zunächst als Reichssieger-Wettbewerbe) eingeführt. Folgende Bootsgattungen wurden früher oder werden heute beim Deutschen Meisterschaftsrudern für Frauen ausgerudert:
Außerdem gibt es seit dem Jahr 1939 auch Deutsche Meisterschaften für Leichtgewichte (zunächst als Reichssieger-Wettbewerbe) in unterschiedlichen Bootsgattungen. Für Leichtgewichte heute höchstzulässige Einzelgewichte sind bei Frauen 59 kg und bei Männern 72,5 kg – Mannschafts-Durchschnittsgewichte sind bei Frauen 57 kg und bei Männern 70 kg. Folgende Bootsgattungen wurden früher oder werden heute beim Deutschen Meisterschaftsrudern für Leichtgewichte bei Frauen und Männern ausgerudert:
In den durch die Links oben und unten sowie im Text zu erreichenden tabellarischen Dateien, eine für jede Meisterschaftsklasse, wird versucht, alle Ergebnisse des Deutschen Meisterschaftsruderns vom Jahr 1882 bis heute zu erfassen, und zwar alle Vereine und alle Ruderer namentlich auf den ersten drei Plätzen. Die Tabellen werden durch zur Verfügung stehende Bilder aufgelockert. Da zunächst noch einige Lücken, außerdem wegen fehlerhafter Quellen wohl auch Fehler enthalten sind, bin ich dankbar für jede hilfreiche Unterstützung – selbstverständlich auch für die Bereitstellung von Bildern (w.hoffmann@rrk-online.de). Zum Suchen von Personen- oder Vereinsnamen in den vorgenannten Dateien wird empfohlen, die auf der RRK-Homepage installierte Google-Suchfunktion zu nutzen (... suchen auf RRK-Homepage) und dann die Google-Funktion "Im Cache" mit Hervorhebungen des gesuchten Namens anzuwenden. Ein Problem ist hierbei, dass die Funktion "Im Cache" eventuell nicht die aktuelle Seite zeigt. |
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Auch von folgenden rudersportlichen Höhepunkten habe ich Dateien – aufgelockert durch Bilder – zusammengestellt, so dass nun ein weitgehend lückenloser und fehlerfreier Überblick über die Erfolge deutscher Ruderer beim Deutschen Meisterschaftsrudern (DMR), bei den Deutschen Sprintmeisterschaften (DSM), in der Ruder-Bundesliga (RBL), bei den DDR-Rudermeisterschaften, auf Olympischen Ruderregatten, Ruder-Weltmeisterschaften und Ruder-Europameisterschaften vorhanden ist. Weitere Rudersport-Dateien, die auf dieser Homepage zu finden sind: Deutsche Sprintmeisterschaften (DSM) von 1997 bis heute (Plätze 1 bis 3) DDR-Rudermeisterschaften von 1949 bis 1990 (Plätze 1 bis 3) Ruder-Bundesliga ab 2009 (Plätze 1 bis 3) Deutsche Medaillenerfolge – Gold, Silber und Bronze bei ...
Olympischen Ruderregatten seit 1900
Ruder-Weltmeisterschaften seit 1962
Ruder-Europameisterschaften seit 1913
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Quellen: 1) Paul-Elschner-Archiv - 2) Wassersport-Almanach - 3) Rudersport-Almanach - 4) Zeitschrift "Wassersport" (1883 bis 1939) - 5) Zeitschrift "Rudersport" - 6) Zeitschrift "Der Ruderer" - 7) Zeitschrift "Skull und Riemen" (... bis 1961, DDR) - 8) Zeitschrift "der deutsche rudersport" (1962 bis 1974, DDR) - 9) Zeitschrift "Rudersport der DDR" (1974 bis 1983) - 10) Zeitschrift "RuderSport" (1984 bis 1990, DDR) - 11) "Deutscher Sport" (1925) von Fritz Merk - 12) Regattaprogramme - 13) Homepages von Vereinen und über Sport - 14) Jubiläumsschriften von Vereinen - 15) Archive von Vereinen - 16) Das Bundesarchiv Dank: Der Ersteller dieser Dateien dankt Allen, die ihm bei der Zusammenstellung der Dateien, die nicht kommerziellen Zwecken, sondern ausschließlich als ein Nachschlagewerk des deutschen Rudersports dienen sollen, geholfen haben. |
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