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Hockey-Europameisterschaften

Deutsche Medaillenerfolge – Gold, Silber und Bronze
 

zusammengestellt von Wilfried Hoffmann

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Hockey-Europameisterschaften sind die europäischen Kontinental-Titelkämpfe im Feld- und Hallenhockey. Feldhockey-Europameisterschaften werden für Herren seit 1970, für Damen seit 1984 ausgetragen. Seit 2003 finden sie alle zwei Jahre statt, jeweils zwischen den Olympischen Sommerspielen und den Weltmeisterschaften. Bereits im Jahr 1954 wurde erstmals eine inoffizielle Europameisterschaft, ein "Europa-Turnier" ausgespielt.

Hallenhockey-Europameisterschaften werden für Herren seit 1974, für Damen seit 1975 ausgespielt. Zunächst waren die Abstände der Austragung unregelmäßig, seit 1996 finden sie bei den Damen alle zwei Jahre statt, seit 2006 im gleichen Jahr auch bei den Herren.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1954
Brüsssel

"Europa-Turnier"
Herren
Feld
Gold

Heinz Bremer (Goslarer SC 08), Günther Brennecke (Goslarer SC 08), Hugo Budinger (Düsseldorfer SC 1899), Dieter Buschmann (Club Raffelberg), Werner Delmes (Rot-Weiss Köln), Hans-Jürgen Dollheiser (Club Raffelberg), Hugo Dollheiser (Club Raffelberg), Horst Espenhahn (Goslarer SC 08), Alfred Lücker (ETuF Essen), Hans Plaß (Harvestehuder THC), Werner Rosenbaum (Wacker München), Heinz Schmidt (Uhlenhorst Mülheim), Kurt Schneider (HC Speyer), Heinz Schütz (Klipper Hamburg), Adam Teichelkamp (Duisburger SV), Günther Ullerich (Rot-Weiss Köln)

Die Sieger im "Europa-Turnier" 1954 in Brüssel, die 16 Spieler mit Betreuern der deutschen Hockey-Nationalmannschaft (hinten: DHB-Sportwart Dr. Ernst Ludwig Nack, Günther Brennecke, Horst Espenhahn, Heinz Bremer; davor: Werner Rosenbaum, Heinz Schütz, Werner Delmes, Kapitän Hugo Budinger; davor: DHB-Spielausschussmitglied Roland Behn, Adam Teichelkamp, Kurt Schneider, Dieter Buschmann, Hugo Dollheiser, Torwart Heinz "Zam" Schmidt; vorn: Hans-Jürgen Dollheiser, Hans Plaß, Torwart Alfred Lücker, Günther Ullerich)

Der deutsche "Husarenstreich" von Brüssel

Ende Oktober 1954 findet in Brüssel das "Europa-Turnier", ein Länderturnier für europäische Nationalmannschaften statt, die erste inoffizielle Europameisterschaft.

Es nehmen 10 Nationen teil: England, Holland, Belgien, Polen, Dänemark, Spanien, Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland. Es wird zunächst eine Vorrunde in drei Gruppen, zwei Dreier- und eine Vierergruppe mit Deutschland, gespielt.

Die deutsche Mannschaft siegt über Spanien 2:1, über Polen 5:2 und über Belgien 1:0, das ist der Gruppensieg vor Belgien. Die Halbfinals spielen die Sieger der beiden Dreiergruppen und die beiden Erstplatzierten der Vierergruppe − Belgien gegen England 1:0 und Deutschland gegen Holland 1:0.

Damit stehen sich im Finale Belgien und Deutschland gegenüber. Wie schon in den Gruppenspielen kann die deutsche Mannschaft auch dieses Spiel gegen den Nachbarn Belgien durch ein Tor in der 45. Minute von Heinz Bremer nach einem Pass von Hugo Dollheiser gewinnen. Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft ist inoffizieller Europameister.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1970
Brüssel

EM
Herren
Feld
Gold

Wolfgang Baumgart (SC Frankfurt 1880), Dieter Freise (HC Heidelberg), Friedrich-Wilhelm Josten (Uhlenhorst Mülheim), Carsten Keller (Berliner HC), Detlev Kittstein (SC Frankfurt 1880), Peter Kraus (Rüsselsheimer RK), Michael Krause (Schwarz-Weiß Köln), Paul Lissek (SC Frankfurt 1880), Winfried Maier (Klipper Hamburg), Dirk Michel (Münchner SC), Wolfgang Rott (Mettmanner THC), Fritz Schmidt (Rüsselsheimer RK), Eduard Thelen (Rot-Weiss Köln), Peter Trump (TG Frankenthal), Uli Vos (Gladbacher HTC), Herbert Wimmers (SC Frankfurt 1880)

Hockey-Europameister 1970: Carsten Keller mit dem Europapokal

Hockey-Europameister 1970: Detlev Kittstein, Uli Vos, Coach Werner Delmes, Carsten Keller und Eduard Thelen

Souveränes Spiel der DHB-Herren im Finale

Neunzehn Nationalmannschaften nehmen an der ersten offiziellen Europameisterschaft 1970 in Brüssel teil. Vier Gruppen spielen die Vorrunde aus, wobei Deutschland in der einzigen Vierergruppe gegen Wales 2:0, gegen Polen 0:0 und gegen Italien 6:0 spielt.

Im Viertelfinale trifft Deutschland auf England und kann diese dramatische Begegnung durch ein Tor von Peter Trump in der 3. Verlängerung knapp für sich entscheiden. Auch das folgende Halbfinale gegen Frankreich bringt erst in der Verlängerung durch einen verwandelten Siebenmeter von Uli Vos zum 2:1 die Entscheidung. Durch einen 3:1-Finalsieg über die Niederlande erkämpft sich die deutsche Mannschaft den Titel. Im Spiel um Bronze schlägt Spanien Frankreich mit 2:1 Toren.

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft hat sich bei der 1. Feldhockey-Europameisterschaft 1970 in Brüssel, an der 19 Mannschaften teilnehmen, durch einen 3:1-Finalsieg über die Niederlande den Titel erkämpft (hinten: DHB-Pressewart Reinhold Borgmann, Dirk Michel, Friedrich-Wilhelm Josten, DHB-Sportwart Werner Delmes, Mannschaftskapitän Carsten Keller, Fritz "Schimmi" Schmidt, Eduard Thelen, Peter Trump, Paul Lissek, Herbert Wimmers; vorn: Michael Krause, Detlev "Detty" Kittstein, Wolfgang Baumgart, Uli Vos, Torwart Peter Kraus, Torwart Wolfgang Rott, Dieter Freise, Winfried Maier).

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1974
Berlin

EM
Herr
en
Halle
Gold

Wolfgang Baumgart (SC Frankfurt 1880), Wolfgang Beck (Rüsselsheimer RK), Horst Dröse (SC Frankfurt 1880), Werner Kaessmann (Rot-Weiss Köln), Michael Peter (HC Heidelberg), Wolfgang Rott (Mettmanner THC), Fritz Schmidt (Rüsselsheimer RK), Rainer Seifert (Rüsselsheimer RK), Jürgen Stemmler (HC Heidelberg), Wolfgang Strödter (Rot-Weiss Köln), Peter Trump (TG Frankenthal), Uli Vos (Gladbacher HTC)

Erste Hallen-EM für deutsche Hockeyherren

Bei der 1. Hallenhockey-Europameisterschaft 1974 für Herren in Berlin spielen sechs Mannschaften jeder gegen jeden um den Titel. Die deutsche Mannschaft siegt in allen Spielen überlegen − gegen die Schweiz 10:0, gegen Schottland 16:2, gegen Österreich 11:4, gegen Belgien 11:4 und gegen die Niederlande 15:5. Damit gehören die Goldmedaillen dem deutschen Team!

Michael "Michi" Peter und Wolfgang Beck freuen sich nach dem Gewinn der Europameisterschaft im Hallenhockey 1974 über den Siegerpokal

Berlins Bürgermeister Klaus Schütz überreicht den Siegerpokal an die siegreiche deutsche Nationalmannschaft (Werner Kaessmann, Jürgen Stemmler, Kapitän Fritz "Schimmi" Schmidt)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1974
Madrid

EM
Herr
en
Feld
Silber

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft bei der Feld-Europameisterschaft 1974 in Madrid

Wolfgang Beck

Horst Dröse

Dieter Freise

Werner Kaessmann

Michael Krause

Ralf Lauruschkat

Paul Lissek

Klaus Ludwiczak

Michael Peter

Udo Quilitz

Wolfgang Rott

Fritz Schmidt

Wolfgang Strödter

Peter Trump

Uli Vos

Deutsche Titelverteidigung misslingt

Bei der 2. Feldhockey-Europameisterschaft 1974 im spanischen Madrid spielen achtzehn Herren-Mannschaften zunächst in zwei Vierer- und zwei Fünfergruppen. Die deutsche Mannschaft schlägt in der Vorrunde die Schweiz 6:1, Dänemark 4:0, die Tschechoslowakei 6:0 und Schottland ebenfalls 6:0.

Im Viertelfinale trifft das deutsche Team auf Polen, gewinnt 5:1, im Halbfinale dann ein 5:0-Sieg über England. Im Finale jedoch ist der Siegeszug zu Ende, die deutsche Mannschaft muss sich gegen Spanien mit 0:1 geschlagen geben und gewinnt "nur" Silber.

Wolfgang Beck (Rüsselsheimer RK), Horst Dröse (SC Frankfurt 1880), Dieter Freise (HC Heidelberg), Werner Kaessmann (Rot-Weiss Köln), Michael Krause (Schwarz-Weiß Köln), Ralf Lauruschkat (Rot-Weiss Köln), Paul Lissek (Limburger HC), Klaus Ludwiczak (Rot-Weiss Köln), Michael Peter (HC Heidelberg), Udo Quilitz (DHC Hannover), Wolfgang Rott (Mettmanner THC), Fritz Schmidt (Rüsselsheimer RK), Wolfgang Strödter (Gladbacher HTC), Peter Trump (TG Frankenthal), Uli Vos (Gladbacher HTC)

"Real Federacion Espanola de Hockey 1974"
Freundschaftswimpel des spanischen Finalgegners

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1975
Arras

EM
Damen
Halle
Gold

Christel Behr (Rot-Weiß Stuttgart), Steffi Drescher (SC Charlottenburg), Evi Eckert (1. Hanauer THC), Birgit Hagen (Schwarz-Weiß Neuss), Petra Hiemisch (Blau-Weiss Köln), Heidemarie Klimpel-Raabe (SC Brandenburg), Christel Lau (Eintracht Braunschweig), Petra Moser (SC Brandenburg), Margit Müller (Eintracht Braunschweig), Gudrun Neumann (Blau-Weiss Köln), Gudrun Scholz-Scheller (Eintracht Braunschweig), Dörte Wulf (Blau-Weiss Köln)

Auch erste Hallen-EM für deutsche Hockeydamen

Bei der 1. Hallenhockey-Europameisterschaft für Damen 1975 im französischen Arras spielen sieben Mannschaften um den Titel. In einer Runde "Jeder gegen Jeden" gewinnt das deutsche Damenteam alle sechs Spiele − 8:2 gegen Spanien, 11:0 gegen Belgien, 8:1 gegen Frankreich, 20:1 gegen Österreich, 11:1 gegen die Schweiz und 5:3 gegen die Niederlande. Gold für Deutschland, Silber für die Niederlande und Bronze für Belgien.

Dreifach vorn sind deutsche Spielerinnen in der Torjägerliste: Heidemaria "Heia" Klimpel-Raabe mit 17, Margit Müller mit 15 und Steffi Drescher mit 14 Torerfolgen treffen bei der Hallenhockey-Europameisterschaft am häufigsten.

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft mit Trainer Ernst Willig gewinnt 1975 im französischen Arras die erstmals ausgetragene Hallenhockey-Europameisterschaft mit Torfrau Christel Lau, Petra Hiemisch, Dörte Wulf, Steffi Drescher, Petra Moser, Margit Müller, Evi Eckert, Heidemarie "Heia" Klimpel-Raabe, Birgit Hagen, Torfrau Christel Behr und Gudrun Neumann (auf dem Bild fehlt Gudrun Scholz-Scheller).

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1976
Arnheim

EM
Herr
en
Halle
Gold

Ralf Lauruschkat (Rot-Weiss Köln), Paul Lissek (Limburger HC), Hans Montag (Blau-Weiss Köln), Michael Peter (HC Heidelberg), Fritz Schmidt (Rüsselsheimer RK), Rainer Seifert (Rüsselsheimer RK), Jürgen Stemmler (HC Heidelberg), Wolfgang Strödter (Rot-Weiss Köln), Peter Trump (TG Frankenthal), Uli Vos (Gladbacher HTC), Rudi Woesch (HC Heidelberg)

Deutsches Team bei Hallen-EM "haushoch" überlegen

Das EM-Siegerteam am 15. Februar 1976 in Arnheim (hinten: Bundestrainer Klaus Kleiter, Paul Lissek, Michael "Michi" Peter, Ralf Lauruschkat, Hans Montag, Kapitän Fritz "Schimmi" Schmidt; vorn: Rainer Seifert, Wolfgang Strödter, Torwart Jürgen Stemmler, Torwart Klaus Ludwiczak, Rudi Woesch, Peter Trump; es fehlt: Uli Vos). In einer Runde jeder gegen jeden spielt die deutsche Mannschaft sehr überlegen, gewinnt gegen Belgien 14:3, gegen die Niederlande 12:4, gegen Schottland 13:5, gegen Österreich 12:3 und gegen Frankreich 16:4.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1977
Brüssel

EM
Damen
Halle
Gold

Christel Behr (Rot-Weiß Stuttgart), Ingrid Bruckert-Redmer (Eintracht Braunschweig), Steffi Drescher (SC Charlottenburg), Evi Eckert (1. Hanauer THC), Birgit Hagen (Schwarz-Weiß Neuss), Birgit Hahn (Schwarz-Weiß Neuss), Marion Hoffmann (1. Hanauer THC), Martina Koch (1. Hanauer THC), Christel Lau (Eintracht Braunschweig), Christina Moser (SC Brandenburg), Margit Müller (Eintracht Braunschweig), Gudrun Neumann (Blau-Weiss Köln) 

Deutsche Damen verteidigen Hallentitel souverän

Bei der 2. Hallenhockey-Europameisterschaft für Damen 1977 im belgischen Brüssel sind nur fünf Mannschaften am Start. Siege über Spanien 11:0, Frankreich 12:0, Belgien 8:3 und die Niederlande 5:3 lassen am deutschen Titelgewinn keine Zweifel aufkommen.

"Küken" der deutschen Nationalmannschaft in Brüssel ist die 16-jährige Berlinerin Christina "Chinny" Moser

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1978
Hannover

EM
Herr
en
Feld
Gold

Hans-Gerd Bachmann (Uhlenhorst Mülheim), Stefan Blöcher (Limburger HC), Peter Caninenberg (Münchner SC), Heiner Dopp (TG Frankenthal), Horst-Ulrich Hänel (Rot-Weiss Köln), Reinhard Krull (DHC Hannover), Reinhart Lange (TG Frankenthal), Klaus Ludwiczak (Rot-Weiss Köln), Hans Montag (Blau-Weiss Köln), Joachim Montag (Schwarz-Weiß Köln), Michael Peter (HC Heidelberg), Franz Schweisz (Münchner SC), Rainer Seifert (Rüsselsheimer RK), Wolfgang Strödter (Rot-Weiss Köln), Peter Trump (TG Frankenthal), Andreas Wistuba (DSV Hannover) 

Deutschland bestreitet 1978 in Hannover das EM-Finale gegen die Niederlande. Dem Hannoveraner Andreas Wistuba (rechts) gelingen zwei Tore beim deutschen 3:2-Sieg.

Die Mannschaft nach der Siegerehrung mit (hinten) Joachim Montag, Reinhart Lange (verdeckt), Stefan Blöcher, Andreas Wistuba, Horst-Ulrich Hänel, Wolfgang Strödter, (davor) Kapitän Michael "Michi" Peter, Bundestrainer Klaus Kleiter, Hans-Gerd Bachmann, Peter Caninenberg, Hans Montag, Peter Trump, Reinhard Krull, (vorn) Torwart Franz Schweisz, Torwart Klaus Ludwiczak, Reiner Seifert und Heiner Dopp.

Freude über den EM-Titel 1978 (hinten: Stefan Blöcher, Heiner Dopp; vorn: Rainer Seifert mit Töchterchen Alexandra, Peter Caninenberg, Hans-Gerd Bachmann)

Zweiter EM-Titel auf dem Feld bei dritter EM

Bei der 3. Feldhockey-Europameisterschaft, der ersten in Deutschland, in Hannover, feiern die DHB-Herren ihren zweiten kontinentalen Titelgewinn. Es sind die letzten EM-Titelkämpfe auf Naturrasen.

An der Meisterschaft nehmen zwölf Mannschaften teil, die zunächst in zwei Sechsergruppen spielen. Die deutsche Mannschaft spielt gegen England unentschieden 1:1, schlägt Schottland 3:0, Frankreich 5:0, Gibraltar 10:0 und Polen 2:1. Im Halbfinale trifft man auf Spanien, siegt 3:2, während im anderen Halbfinale die Niederlande England mit 5:0 "abfertigen". Somit trifft die deutsche Mannschaft im Finale auf die Niederlande, kann nach einem 3:0-Zwischenstand durch Tore von Seifert und Wistuba schließlich nur mit 3:2 Toren, wobei Ludwiczak kurz vor Schluss noch einen Siebenmeter hält, das Spiel für sich entscheiden und somit den zweiten EM-Titel auf dem Feld holen.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1980
Zürich

EM
Herr
en
Halle
Gold

Christian Bassemir (HC Heidelberg), Stefan Blöcher (Limburger HC), Heiner Dopp (TG Frankenthal), Tobias Frank (Rüsselsheimer RK), Horst-Ulrich Hänel (Rot-Weiss Köln), Reinhart Lange (TG Frankenthal), Hans Montag (Blau-Weiss Köln), Michael Peter (HC Heidelberg), Ekkhard Schmidt (Limburger HC), Rainer Seifert (Rüsselsheimer RK), Wolfgang Strödter (Rot-Weiss Köln), Peter Trump (TG Frankenthal)

Dritter EM-Hallentitel bei dritter EM für deutsche Hockeyherren

Sieben Nationalmannschaften haben zu der 3. Hallenhockey-Europameisterschaft für Herren 1980 in Zürich gemeldet.  Jed3e Mannschaft muss gegen jede antreten, so dass sechs Spiele für das deutsche Team anstehen. Siege mit 18:1 gegen Spanien, 13:2 gegen Schottland, 12:2 gegen die Schweiz, 9:2 gegen England, 10:1 gegen Österreich und 14:3 gegen die Niederlande zeigen, dass Hallenhockey im übrigen Europa noch immer nicht angekommen ist. Gold für Deutschland, Silber für die Niederlande und Bronze für Schottland.

Hallenhockey-Europameister 1980 in Zürich, das deutsche Herren-Nationalteam (hinten: Bundestrainer Klaus Kleiter, Kapitän Michael "Michi" Peter, Stefan Blöcher, Hans Montag, Reinhart Lange, Peter Trump, DHB-Sportwart Hugo Budinger, Heiner Dopp; vorn: Wolfgang Strödter, Horst-Ulich Hänel, Torwart Tobias Frank, Torwart Christian Bassemir, Rainer Seifert, Ekkhard Schmidt)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1981
Berlin

EM
Damen
Halle
Gold

Gabriele Appel (Großflottbeker THGC), Ingrid Bruckert-Redmer (Eintracht Braunschweig), Elke Drüll (Club Raffelberg), Birgit Hagen (Blau-Weiss Köln), Karen Haude (Eintracht Braunschweig), Martina Koch (1. Hanauer THC), Sigrid Landgraf (1. Hanauer THC), Corinna Lingnau (RTHC Leverkusen), Kerstin Lück (Berliner HC), Christina Moser (SC Brandenburg), Susanne Schmid (RTHC Leverkusen), Ursula Thielemann (1. Hanauer THC)

Die Damen-Hockeymannschaft des DHB wird in Berlin 1981 Hallenhockey-Europameister (hinten: Ingrid Bruckert-Redmer, Torfrau Ursula Thielemann, Sigrid Landgraf, Christina "Chinny" Moser, Elke Drüll, Karen Haude, Masseur Ulrich Becker; vorn: Gabriele "Gaby" Appel, Torfrau Susanne "Susi" Schmid, Martina Koch, Corinna Lingnau, Kerstin Lück, Kapitänin Birgit Hagen)

Dritter EM-Hallentitel bei dritter EM für deutsche Hockeydamen

Acht Damen-Nationalmannschaften sind zu der 3. Hallenhockey-Europameisterschaft 1981 in Berlin gemeldet. In zwei Vierergruppen werden zunächst die Halbfinal-Teilnehmer ermittelt. Das deutsche Damenteam ist hoch überlegen, 14:1 gegen Frankreich, 13:3 gegen Schottland und 13:0 gegen Spanien, dann im Halbfinale 10:0 gegen England und im Finale 10:1 gegen Schottland. Wie bei den Herren ist das übrige Europa noch "Entwicklungsland" im Hallenhockey. Torschützenkönigin des Turniers wird die deutsche Kapitänin Birgit Hagen mit 16 Treffern.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1983
Amstelveen

EM
Herr
en
Feld
Bronze

Die Herren-Hockeymannschaft des DHB für die Feldhockey-Europameisterschaft 1983 in Amstelveen (hinten: Bundestrainer Klaus Kleiter, Kapitän Michael "Michi" Peter, Markku Slawyk, Stefan Blöcher, Thomas Reck, Reinhard Krull, Andreas Wistuba, Thomas Gunst, Ekkhard Schmidt-Opper, Masseur Ulrich Becker; vorn: Torwart Christian Bassemir, Horst-Ulrich Hänel, Peter Trump, Carsten "Calle" Fischer, Peter Caninenberg, Volker Fried, Heiner Dopp, Torwart Christian Schliemann)

Bronze für deutsche Hockeyherren bei der Feld-Europameisterschaft 1983

Zwölf Mannschaften treten in zwei Gruppen an. Deutschland mit Bundestrainer Klaus Kleiter schlägt in den Gruppenspielen Österreich 8:0, Frankreich 3:1, England 4:3 und Wales 6:0, verliert gegen Spanien 2:4. Das Halbfinale gegen die Niederlande geht in die Verlängerung, das deutsche Team hat mit 1:4 das Nachsehen. Gold gewinnen die Niederlande im Siebenmeter-Schießen gegen die UdSSR. Die Bronzemedaille geht an die deutsche Mannschaft nach einem 3:1-Sieg über Spanien im "kleinen Finale".

Christian Bassemir (HC Heidelberg), Stefan Blöcher (Limburger HC), Peter Caninenberg (Münchner SC), Heiner Dopp (TG Frankenthal), Carsten Fischer (Uhlenhorst Mülheim), Volker Fried (Rot-Weiss Köln), Thomas Gunst (Dürkheimer HC), Horst-Ulrich Hänel (Rot-Weiss Köln), Reinhard Krull (DHC Hannover), Michael Peter (HC Heidelberg), Thomas Reck (Münchner SC), Christian Schliemann (RTHC Leverkusen), Ekkhard Schmidt-Opper (Limburger HC), Markku Slawyk (RTHC Leverkusen), Peter Trump (TG Frankenthal), Andreas Wistuba (DSV Hannover)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1984
Edinburgh

EM
Herr
en
Halle
Gold

Christian Bassemir (HC Heidelberg), Stefan Blöcher (Limburger HC), Dirk Brinkmann (Uhlenhorst Mülheim), Heiner Dopp (TG Frankenthal), Volker Fried (Rot-Weiss Köln), Thomas Gunst (Dürkheimer HC), Andreas Keller (Berliner HC), Volker Knapp (Limburger HC), Falk Majert (Rot-Weiss Köln), Michael Peter (HC Heidelberg), Thomas Reck (Münchner SC), Christian Schliemann (RTHC Leverkusen)

Michael "Michi" Peter, der Kapitän der deutschen Herren-Nationalmannschaft mit der Trophäe für Europas bestes Hallenhockey-Team 1984.

Vierter Hallentitel in Folge

Die deutsche Herrenmannschaft wird 1884 in Edinburgh zum vierten Mal in Folge Hallenhockey-Europameister (hinten: Masseur Ulrich Becker, Kapitän Michael "Michi" Peter, Dirk Brinkmann, Falk Majert, Volker Knapp, Thomas Reck, Andreas Keller, Bundestrainer Klaus Kleiter; vorn: Stefan Blöcher, Heiner Dopp, Torwart Christian Bassemir, Torwart Christian Schliemann, Volker Fried, Thomas Gunst). Sechs Teilnehmer spielen in einer Einfachrunde gegeneinander − der Tabellenerste ist Europameister. Deutschland siegt über Schottland 17:5, England 11:2, Frankreich 12:5, Italien 12:9 und die Niederlande 11:8.

1984
Lille

EM
Damen
Feld
Bronze

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft bei der Feld-Europameisterschaft 1984 in Lille

Gabriele Appel

Dagmar Breiken

Claudia Burgard

Elke Drüll

Birgit Hagen

Birgit Hahn

Karen Haude

Martina Koch

Sigrid Landgraf

Corinna Lingnau

Christina Moser

Patricia Ott

Hella Roth

Susanne Schmid

Gabriela Schley

Ursula Thielemann

Erste Feldhockey-Europameisterschaft der Damen

Bei der Premiere kämpfen zwölf Damen-Mannschaften 1984 im französischen Lille zunächst in zwei Gruppen um den Titel des ersten Feldhockey-Europameisters. In den Gruppenspielen besiegt das deutsche Damenteam England 3:0, die Tschechoslowakei 1:0, Irland 3:0, Frankreich 7:0 und Spanien 4:0. Im Halbfinale trifft Deutschland auf die Niederlande und verliert 1:3 (Bild: Torfrau "Susi" Schmid, Hollands Sophie von Weiler und Hella Roth). Im Spiel um Bronze schlägt die deutsche Mannschaft England mit 1:0. Gold gewinnen die Niederlande durch ein 2:0 über die UdSSR.

Gabriele Appel (Klipper Hamburg), Dagmar Breiken (RTHC Leverkusen), Claudia Burgard (Eintracht Frankfurt), Elke Drüll (Schwarz-Weiß Neuss), Birgit Hagen (Blau-Weiss Köln), Birgit Hahn (Münchner SC), Karen Haude (Eintracht Braunschweig), Martina Koch (1. Hanauer THC), Sigrid Landgraf (1. Hanauer THC), Corinna Lingnau (RTHC Leverkusen), Christina Moser (SC Brandenburg), Patricia Ott (SC Brandenburg), Hella Roth (Blau-Weiss Köln), Susanne Schmid (RTHC Leverkusen), Gabriela Schley (UHC Hamburg), Ursula Thielemann (1. Hanauer THC)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1985
London

EM
Damen
Halle
Gold

Vierter Hallentitel in Folge

Die deutschen Damen gewinnen 1985 in London zum vierten Mal in Folge die Europameisterschaft im Hallenhockey. Nach dem Gruppensieg schlägt das deutsche Team im Halbfinale Schottland mit 5:3 und im Finale die Niederlande knapp mit 8:7.

 

Kapitänin und Torfrau Ursula Thielemann

Europameisterschaft 1985 im Hallenhockey für die DHB-Damen (hinten: Bettina Blumenberg, Patricia Ott, Dana Schürmann, Torfrau Henrike Hansmeyer, Dagmar Breiken; davor: Gabriele "Gaby" Appel, Beate Deininger, Gabriela Schley, Kerstin Lück; vorn: Hella Roth, Claudia Burgard; es fehlt: Kapitänin Torfrau Ursula Thielemann)

Gabriele Appel (Klipper Hamburg), Bettina Blumenberg (Eintracht Braunschweig), Dagmar Breiken (RTHC Leverkusen), Claudia Burgard (Eintracht Frankfurt), Beate Deininger (Eintracht Frankfurt), Henrike Hansmeyer (Blau-Weiss Köln), Kerstin Lück  (Berliner HC), Patricia Ott (SC Brandenburg), Hella Roth (Blau-Weiss Köln), Gabriela Schley (Blau-Weiss Köln), Dana Schürmann (SC Brandenburg), Ursula Thielemann (1. Hanauer THC)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1987
Moskau

EM
Herr
en
Feld
Bronze

Die deutsche Elf für die Feldhockey-Europameisterschaft 1987 in Moskau mit (hinten) Andreas Keller, Thomas Brinkmann, Carsten "Calle" Fischer, Michael Metz, Thomas Reck, Dirk Brinkmann, Michael Hilgers, Ekkhard Schmidt-Opper, (vorn) Joachim Hürter, Stefan Blöcher, Torwart Alexander Breuer, Torwart Christian Schliemann, Volker Fried, Hanns-Henning Fastrich, Horst-Ulrich Hänel und Kapitän Heiner Dopp.

Stefan Blöcher (Rot-Weiss Köln), Alexander Breuer (SC Frankfurt 1880), Dirk Brinkmann (Uhlenhorst Mülheim), Thomas Brinkmann (Uhlenhorst Mülheim), Heiner Dopp (EI Heidelberg), Hanns-Henning Fastrich (Gladbacher HTC), Carsten Fischer (Uhlenhorst Mülheim), Volker Fried (Rot-Weiss Köln), Horst-Ulrich Hänel (Rot-Weiss Köln), Michael Hilgers (Gladbacher HTC), Karl-Joachim Hürter (Rot-Weiss Köln), Andreas Keller (Berliner HC), Michael Metz (TSV Mannheim), Thomas Reck (Münchner SC), Christian Schliemann (RTHC Leverkusen), Ekkhard Schmidt-Opper (SC Frankfurt 1880)

Japanischer Schiedsrichter "von der Rolle"

Im Halbfinale verlieren die deutschen Herren gegen die Niederlande nach "schwacher" Schiedsrichterleistung unglücklich mit 1:2. Gold erkämpfen sich anschließend die Niederlande im Siebenmeter-Schießen gegen England, Bronze für die deutsche Mannschaft im "kleinen Finale" ohne die gesperrten Blöcher, Schmidt-Opper und Dopp durch ein 3:2 in der Verlängerung über die UdSSR.

1987
Bad Neuenahr

EM
Damen
Halle
Gold

Gabriele Appel (Klipper Hamburg), Bettina Blumenberg (Eintracht Braunschweig), Pia Büchel (Club zur Vahr), Dagmar Bremer-Breiken (RTHC Leverkusen), Beate Deininger (Eintracht Frankfurt), Martina Hallmen-Koch (1. Hanauer THC), Eva Hegener (Blau-Weiss Köln), Caren Jungjohann (Club Raffelberg), Irina Kuhnt (Berliner HC), Gabriela Schley (Blau-Weiss Köln), Silke Wehrmeister (SC Brandenburg), Susanne Wollschläger (Club Raffelberg)

Fünfter Hallentitel in Folge für DHB-Damen

Deutschland gewinnt die 5. Hallenhockey-Europameisterschaft 1987 in Bad Neuenahr durch einen 10:8-Sieg im Finale gegen die Niederlande (hinten: Managerin Dörte Wulf, Irina Kuhnt, Pia Büchel, Bettina Blumenberg, Martina Hallmen-Koch, Gabriela Schley, Kapitänin Dagmar Bremer-Breiken, Caren Jungjohann, Bundestrainer Wolfgang Strödter; vorn: Eva Hegener, Silke Wehrmeister, Beate Deininger, Gabriele "Gaby" Appel, Torfrau Susanne Wollschläger, Masseurin Evi Roquette)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1988
Wien

EM
Herr
en
Halle
Gold

Dirk Brinkmann (Uhlenhorst Mülheim), Tobias Frank (Rüsselsheimer RK), Volker Fried (Rot-Weiss Köln), Thomas Gunst (Dürkheimer HC), Michael Hilgers (Gladbacher HTC), Andreas Keller (Berliner HC), Michael Metz (TSV Mannheim), Ulrich Mayer (Rot-Weiss Köln), Andreas Mollandin (SC Frankfurt 1880), Stefan Saliger (Limburger HC), Ekkhard Schmidt-Opper (SC Frankfurt 1880), Christian Schliemann (RTHC Leverkusen)

DHB-Herren holen fünften EM-Hallentitel in Folge

Fünftes Gold für die deutsche Mannschaft bei der 5. Hallenhockey-Europameisterschaft 1988 in Wien (hinten: Bundestrainer Klaus Kleiter, Dirk Brinkmann, Ulrich Mayer, Michael Hilgers, Stefan Saliger, Volker Fried, Thomas Gunst, Sportwart Dr. Kurt Schneider; vorn: Andreas Keller, Michael Hilgers, Torwart Tobias Frank, Torwart Christian Schliemann, Kapitän Ekkhard Schmidt-Opper, Andreas Mollandin). Die Silbermedaille gewinnt Frankreich, Bronze Österreich.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1990
Elmshorn

EM
Damen
Halle
Gold

Britta Becker (Rüsselsheimer RK), Melanie Cremer (RTHC Leverkusen), Tanja Dickenscheid (Rüsselsheimer RK), Eva Hagenbäumer (Rüsselsheimer RK), Franziska Hentschel (RTHC Leverkusen), Caren Jungjohann (Club Raffelberg), Katrin Kauschke (Eintracht Braunschweig), Kristina Peters (RTHC Leverkusen), Philippa Suxdorf (Klipper Hamburg), Bianca Weiß (Rüsselsheimer RK), Anke Wild (Berliner HC), Susanne Wollschläger (Club Raffelberg)

Hallenhockey-Europameister der Damen 1990 − die deutsche Mannschaft mit Torfrau Bianca Weiß, Tanja Dickenscheid, Anke Wild, Eva Hagenbäumer, Kristina "Tina" Peters, Philippa "Pippa" Suxdorf, Katrin "Kausche" Kauschke, Franziska Hentschel, Mannschaftskapitänin Torfrau Susanne Wollschläger (verdeckt), Melanie "Meli" Cremer, Britta Becker und Karen Jungjohann

Ohne Punktverlust zur Hallen-EM

Acht Damen-Nationalmannschaften sind bei der Hallen-EM 1990 in Elmshorn am Start. In der Vorrunde siegt Deutschland über Polen 9:2, über Italien 6:2 und über Schottland 2:1. Im Halbfinale schlägt Deutschland Frankreich 12:1 und im Finale Spanien 4:3.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1991
Birmingham

EM
Herr
en
Halle
Gold

Stefan Blöcher (SC Frankfurt 1880), Thomas Brinkmann (Uhlenhorst Mülheim), Volker Fried (Rot-Weiss Köln), Christopher Gerber (Limburger HC), Holm Gregoire (Berliner HC), Michael Hilgers (Gladbacher HTC), Andreas Keller (Berliner HC), Michael Knauth (Limburger HC), Oliver Kurtz (Rot-Weiss Köln), Michael Metz (Dürkheimer HC), Frederick Ness (Club an der Alster), Stefan Saliger (Limburger HC)

Am Schluss half nur der Kampf

Die deutsche Herrenmannschaft ist Hallenhockey-Europameister 1991 nach einem umkämpften 7:3-Finalsieg über England, hier nach der Siegerehrung mit Goldmedaillen und Siegerpokal (hinten: Masseur Ulrich Becker, Bundestrainer Paul Lissek, Andreas Keller, Chistopher Gerber, Michael Hilgers, Torwart Holm Gregoire, Frederick "Freddy" Ness, Volker Fried, Videochef Sepp Müller, Teammanager Hans Baumgartner; vorn: Torwart Michael Knauth, Stefan Saliger, Oliver Kurtz, Stefan Blöcher, Michael Metz und Mannschaftskapitän Thomas Brinkmann). Bronze gewinnt Schottland durch ein 9:3 gegen Polen.

1991
Brüssel

EM
Damen
Feld
Silber

Franziska Hentschel und Britta Becker, beste und zweitbeste EM-Spielerin in Brüssel nach Meinung der Jury!

Britta Becker (Rüsselsheimer RK), Melanie Cremer (RTHC Leverkusen), Tanja Dickenscheid (Rüsselsheimer RK), Nadine Ernsting-Krienke (Eintracht Braunschweig), Christine Ferneck (Berliner HC), Heike Gehrmann (Club zur Vahr), Eva Hagenbäumer (Rüsselsheimer RK), Franziska Hentschel (RTHC Leverkusen), Caren Jungjohann (Club Raffelberg), Katrin Kauschke (Eintracht Braunschweig), Irina Kuhnt (Berliner HC), Heike Lätzsch (Eintracht Braunschweig), Kristina Peters (RTHC Leverkusen), Simone Thomaschinski (Eintracht Frankfurt), Bianca Weiß (Rüsselsheimer RK), Susanne Wollschläger (Club Raffelberg)

Neue Generation vertritt Deutschland

 Eine neue und junge Mannschaft dem neuen Trainer Rüdiger Hänel vertritt bei der 3. Feldhockey-Europameisterschaft 1991 in Brüssel die deutschen Farben. Nach Siegen über Wales 4:0, Italien 3:0, die Niederlande 3:1, Belgien 3:1 und Irland 5:1 besiegt Deutschland im Halbfinale die UdSSR mit 2:1 in der Verlängerung, muss dann im Finale England mit 1:2 jedoch den Vortritt lassen. Bronze gewinnt die UdSSR mit 3:2 über die Niederlande.

Die deutsche Damenmannschaft wird mit Silber ausgezeichnet (hinten: Teammanagerin Rosi Reinhardt, Irina Kuhnt, Torfrau Bianca Weiß, Kapitänin Torfrau Susanne Wollschläger, Katrin "Kausche" Kauschke, Britta Becker, Nadine Ernsting-Krienke, Tanja Dickenscheid, Christine Ferneck, Bundestrainer Rüdiger Hänel; vorn: "Physio" Hans Flötmeyer, Mannschaftsarzt Dr. Winfried Koller, Caren Jungjohann, Simone Thomaschinski, Heike Lätzsch, Franziska Hentschel, Kristina "Tina" Peters, Eva Hagenbäumer, Melanie "Meli" Cremer, Heike Gehrmann).

1991
Paris

EM
Herr
en
Feld
Gold

Andreas Becker (Uhlenhorst Mülheim), Christian Blunck (Harvestehuder THC), Alexander Breuer (Rot-Weiss Köln), Carsten Fischer (Uhlenhorst Mülheim), Volker Fried (Rot-Weiss Köln), Michael Hilgers (Gladbacher HTC), Andreas Keller (Berliner HC), Michael Knauth (Limburger HC), Sven Meinhardt (Uhlenhorst Mülheim), Klaus Michler (Crefelder HTC), Frederick Ness (Club an der Alster), Stefan Saliger (Limburger HC), Christian Stengler (Harvestehuder THC), Jan-Peter Tewes (Uhlenhorst Mülheim), Stefan Tewes (Rot-Weiß München), Michael Waldhauser (Rot-Weiß München)

Champagner für die deutsche Herrenmannschaft nach der Siegerehrung 1991 in Paris (hinten: "Physio" Ulrich Becker, Kapitän Volker Fried, Bundestrainer Paul Lissek, Klaus Michler, Christian "Büdi" Blunck, Stefan Tewes, Jan-Peter Tewes, Andreas Becker, Andreas Keller, Michael Waldhauser, Mannschaftsarzt Dr. Willi Widenmeyer, Videoexperte Sepp Müller, Frederick "Freddy" Ness, Carsten "Calle" Fischer; vorn: Stefan Saliger, Sven Meinhardt, Michael Hilgers, Christian Stengler, Torwart Michael Knauth, Torwart Alexander Breuer)

EM-Titel mit neuem Trainer

Hohe Erwartungen lasten 1991 in Paris auf dem deutschen Team. Klaus Kleiter musste dem "Wunschtrainer" der Mannschaft Paul Lissek weichen. Zunächst besiegt Deutschland in der Vorrunde Belgien, Wales, Irland, Spanien und England, dann im Halbfinale die UdSSR mit 4:0 und im Finale die Niederlande mit 3:1. Der Trainerwechsel wird bestätigt.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1993
London

EM
Damen
Halle
Gold

Britta Becker (Rüsselsheimer RK), Melanie Cremer (RTHC Leverkusen), Tanja Dickenscheid (Rüsselsheimer RK), Eva Hagenbäumer (Rüsselsheimer RK), Franziska Hentschel (RTHC Leverkusen), Irina Kuhnt (Berliner HC), Susanne Müller (Rüsselsheimer RK), Kristina Peters (RTHC Leverkusen), Bianca Weiß (Rüsselsheimer RK), Anke Wild (Berliner HC), Susanne Wollschläger (Club Raffelberg)

Siegerehrung für die deutsche Damenmannschaft bei der Hallenhockey-Europameisterschaft 1993 in London − der siebte Titel bei der siebten Meisterschaft!

Sechs von zwölf Europameisterinnen beieinander, vier vom Rüsselsheimer RK und zwei vom RTHC Leverkusen (hinten: Tanja Dickenscheid, Kristina "Tina" Peters, Melanie "Meli" Cremer; vorn: Britta Becker, Torfrau Bianca Weiß, Eva Hagenbäumer).

Siegesserie hält an − Britta Becker überragend

Acht Nationalmannschaften spielen zunächst in zwei Gruppen. Deutschland schlägt Dänemark 15:0, dann Frankreich 9:3 und schließlich England 7:2. Im Halbfinale trifft das deutsche Damenteam auf Schottland − 6:3. Nach der Silbermedaille bei Olympia 1992 siegt die deutsche Damen-Nationalmannschaft bei der 7. Hallenhockey-Europameisterschaft 1993 in London durch ein 8:3 im Finale gegen Gastgeber England − Bronze für Spanien durch ein 6:4 über Schottland.

Herausragende Spielerin − nicht nur der deutschen Mannschaft − ist nach dem einmütigen Urteil der anwesenden Presse Britta Becker, nicht nur wegen ihrer spektakulären Eckentore, sondern auch wegen ihrer unnachahmlichen Ballführung und ihres kreativen Spiels.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1994
Bonn

EM
Herr
en
Halle
Gold

Andreas Becker (Uhlenhorst Mülheim), Christian Blunck (Harvestehuder THC), Christopher Gerber (Limburger HC), Albert Hemmersbach (Gladbacher HTC), Michael Knauth (Limburger HC), Uwe Krauß (Dürkheimer HC), Ulrich Moissl (SC Frankfurt 1880), Frederick Ness (Club an der Alster), Christian Mayerhöfer (Dürkheimer HC), Klaus Michler (Crefelder HTC), Stefan Saliger (Harvestehuder THC), Michael Waldhauser (Rot-Weiß München) 

Siebter Hallentitel in Folge

Hallenhockey-Europameisterschaft 1994 für Deutschland (hinten: Andreas Becker, Ulrich Moissl, Michael Waldhauser, Christian Mayerhöfer, Frederick Ness; vorn: Torwart Albert Hemmersbach, Torwart Michael Knauth, Klaus Michler, Kapitän Christian "Büdi" Blunck, Stefan Saliger, Christopher Gerber, Uwe Krauß), durch einen 9:2-Sieg im Finale über England − der siebte Titel in Folge.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1995
Amstelveen

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft bei der Feld-Europameisterschaft 1995 in Amstelveen

Britta Becker

Birgit Beyer

Melanie Cremer

Tanja Dickenscheid

Nadine Ernsting-Krienke

Eva Hagenbäumer

Franziska Hentschel

Natascha Keller

Denise Klecker
 

Irina Kuhnt
 

Heike Lätzsch
 

Ilhem Merabet
 

Imke Rottgardt
 

Alexandra Schmidt
 

Simone Thomaschinski
 

Vanessa van Kooperen-Schmoranzer

EM
Damen
Feld
Bronze

Auf dem Feld wieder kein Titel

In der Vorrunde vier Siege, aber 0:1 gegen England, dann im Halbfinale 1:2 gegen die Niederlande und im Spiel um Bronze 1:0 über England. Gold gewinnen die Niederlande, Silber Spanien und Bronze Deutschland.

Nadine Ernsting-Krienke (re.) im Zweikampf − mit 9 Feldtoren erfolgreichste deutsche Schützin bei der Europameisterschaft in Amstelveen 1995.

Britta Becker (Rüsselsheimer RK), Birgit Beyer (Club Raffelberg), Melanie Cremer (RTHC Leverkusen), Tanja Dickenscheid (Rüsselsheimer RK), Nadine Ernsting-Krienke (Eintracht Braunschweig), Eva Hagenbäumer (Rüsselsheimer RK), Franziska Hentschel (RTHC Leverkusen), Natascha Keller (Berliner HC), Denise Klecker (Rüsselsheimer RK), Irina Kuhnt (Berliner HC), Heike Lätzsch (RTHC Leverkusen), Ilhem Merabet (RTHC Leverkusen), Imke Rottgardt (Großflottbeker THGC), Alexandra Schmidt (Klipper Hamburg), Simone Thomaschinski (RTHC Leverkusen), Vanessa van Kooperen-Schmoranzer (HBC Amsterdam)

Großer Moment: Alain Danet, Präsident der EHF, überreicht den EM-Pokal an den deutschen Kapitän Klaus Michler

Beste deutsche EM-Spielerin in Amstelveen: Simone Thomaschinski

Herren-Bundestrainer Paul Lissek wir von seinen Spielern mit dem Europameisterschaftspokal auf Händen getragen

1995
Dublin

EM
Herr
en
Feld
Gold

Christoph Bechmann (Dürkheimer HC), Andreas Becker (Uhlenhorst Mülheim), Patrick Bellenbaum (Uhlenhorst Mülheim), Oliver Domke (Rüsselsheimer RK), Michael Green (Harvestehuder THC), Albert Hemmersbach (Gladbacher HTC), Florian Kunz (Gladbacher HTC), Oliver Kurtz (Rot-Weiss Köln), Christian Mayerhöfer (Dürkheimer HC), Sven Meinhardt (Uhlenhorst Mülheim), Björn Michel (Münchner SC), Klaus Michler (Crefelder HTC), Christopher Reitz (Rüsselsheimer RK), Christian Stengler (Harvestehuder THC), Jan-Peter Tewes (Uhlenhorst Mülheim), Michael Waldhauser (Rot-Weiß München)

Gold für die deutsche Mannschaft bei der Feldhockey-Europameisterschaft 1995 in Dublin (hinten: DHB-Präsident Michael Krause, Junioren-Bundestrainer Bernhard Peters, "Physio" Oleg Ziaja, Co-Trainer Sepp Müller, Arzt Dr. Willi Widenmayer, Oliver Kurtz, Andreas Becker, Patrick Bellenbaum, Oliver "Olli" Domke, Michael Waldhauser, Christoph Bechmann, Kapitän Klaus Michler, DHB-Generalsekretär Reinhold Borgmann; vorn: Björn Michel, Sven Meinhardt, Jan-Peter Tewes, Florian Kunz, Christian Stengler, Christian Mayerhöfer, Torwart Christopher Reitz, Torwart Albert Hemmersbach, Michael Green, Bundestrainer Paul Lissek)

Entscheidung im Siebenmeter-Schießen

Bei der 7. Feldhockey-Europameisterschaft 1995 in Dublin spielt Deutschland in der Vorrunde 2:3 gegen England, 9:0 gegen Weißrussland, 3:0 gegen Polen, 7:0 gegen die Schweiz und 2:0 gegen Irland. Im Halbfinale trifft Deutschland auf Belgien, siegt 4:0.

Das Finale gegen die Niederlande entwickelt sich zu einem "Krimi". Zunächst endet das Spiel 2:2, dann im fast endlosen Siebenmeter-Schießen kann das deutsche Team das Spiel mit 9:8 für sich entscheiden, da der holländische Kapitän und zum besten EM-Spieler gewählte Marc Delissen die Kugel an die Latte setzt.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1996
Glasgow

EM
Damen
Halle
Silber

Philippa "Pippa" Suxdorf ist mit elf Toren die erfolgreichste deutsche Torschützin bei der Hallenhockey-EM 1996 in Glasgow

Melanie Cremer (RTHC Leverkusen), Marja Busch (Rüsselsheimer RK), Katrin Kauschke (Eintracht Braunschweig), Stephanie Krauß (Gladbacher HTC), Birgit Mensch (Eintracht Frankfurt), Ilhem Merabet (RTHC Leverkusen), Marion Rodewald (Club Raffelberg), Alexandra Schmidt (Klipper Hamburg), Maike Schrader (Großflottbeker THGC), Philippa Suxdorf (Klipper Hamburg), Britta von Livonius (Berliner HC), Heidi Wiedersich (ATV Leipzig)

Torhüterin Alexandra Schmidt rettet Deutschland durch einen gehaltenen Siebenmeter in der Schlussphase des Spiels gegen Schottland den Einzug ins Halbfinale der Hallenhockey-EM 1996

Deutsche Titelserie im Hallenhockey reißt

Acht Damenmannschaften spielen zunächst in zwei Gruppen um den Titel in Glasgow. Überraschend verliert das deutsche Team im ersten Spiel gegen Frankreich 0:1. Es folgen Siege gegen Dänemark mit 10:1 und gegen Schottland mit 3:2. Im Halbfinale kann das deutsche Team Spanien mit 7:3 niederhalten, doch im Finale gegen England steht es nach Ende der Spielzeit 2:2, es folgt Siebenmeter-Schießen, das die englische Mannschaft knapp mit 4:3 für sich entscheidet. Erstmals in der Geschichte der Hallenhockey-Europameisterschaften der Damen geht der Titel nicht an Deutschland. Bronze gewinnt Spanien durch ein 4:1 gegen Schottland. Die deutsche Mannschaftskapitänin Melanie "Meli" Cremer wird zur "Besten Spielerin des Turniers" gewählt.

 Silber für die deutsche Damenmannschaft bei der 8. Hallenhockey-Europameisterschaft 1996 in Glasgow (hinten: "Physio" Hanne Zöller, Arzt Dr. Joost Runzheimer, Teammanagerin Vera Ahlfeld-Mohr, Kapitänin Melanie "Meli" Cremer, Katrin "Kausche" Kauschke, Stephanie Krauß, Britta von Livonius, Birgit Mensch, Ilhem Merabet, Bundestrainer Berthold "Berti" Rauth; vorn: Torfrau Maike Schrader, Philippa "Pippa" Suxdorf, Marion "Marly" Rodewald, Torfrau Alexandra Schmidt, Heidi Wiedersich, Marja Busch)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1997
Lievin

EM
Herr
en
Halle
Gold

Christoph Bechmann (Gladbacher HTC), Philipp Crone (Rot-Weiß München), Christoph Eimer (Crefelder HTC), Kai Hollensteiner (Harvestehuder THC), Nils Kowalczek (Limburger HC), Hendrik Lange (Club an der Alster), Christian Mayerhöfer (Dürkheimer HC), Björn Michel (Münchner SC), Ulrich Moissl (Dürkheimer HC), Christian Schulte (Crefelder HTC), Peter Streich (Rot-Weiss Köln), Floris Völkner (Berliner HC)

Europameister im Hallenhockey 1997, das deutsche Team mit (hinten) Bundestrainer Paul Lissek, "Physio" Hans-Jürgen Steinmann, Torwart Christian Schulte, Floris Völkner, Christoph Eimer, Peter Streich, Kai Hollensteiner, Björn Michel, Co-Trainer Sepp Müller, (vorn) Arzt Dr. Willi Widenmayer, Kapitän Christian Mayerhöfer, Hendrik Lange, Torwart Nils Kowalczek, Christoph Bechmann, Ulrich Moissl und Philipp Crone.

Jüngstes deutsches EM-Siegerteam

Acht Nationen haben sich qualifiziert, um 1997 die 8. Hallen-Europameisterschaft der Herren im französischen Lievin auszuspielen. In den Gruppenspielen schlägt Deutschland Russland mit 7:1, Spanien mit 7:3 und Österreich mit 7:2. Die junge deutsche Mannschaft schlägt im Halbfinale Dänemark 10:1 und im Finale Tschechien 10:5 − Bronze geht an Dänemark durch einen 8:6-Sieg über Russland.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1998
Orense

EM
Damen
Halle
Gold

Friederike Barth (Club Raffelberg), Britta Becker-Kerner (Rüsselsheimer RK), Melanie Cremer (Klipper Hamburg), Nadine Ernsting-Krienke (Eintracht Braunschweig), Natascha Keller (Berliner HC), Denise Klecker (Rüsselsheimer RK), Birgit Mensch (Eintracht Frankfurt), Cornelia Reiter (RTHC Leverkusen), Alexandra Schmidt (Klipper Hamburg), Philippa Suxdorf (Klipper Hamburg), Wibke Weisel (Berliner HC), Julia Zwehl (DHC Hannover)

Mit Goldmedaillen, Sekt und Siegerpokal bei der Rückkehr aus Orense, die siegreiche Mannschaft bei der Hallenhockey-Europameisterschaft 1998 mit Begleitung (hinten: Bundestrainer Berthold "Berti" Rauth, "Physio" Thomas Sennewald, Co-Trainer Wolfgang Kluth, Schiedsrichterin Renate Peters, Britta Becker-Kerner, Arzt Dr. Joost Runzheimer, Torfrau Alexandra Schmidt, Nadine Ernsting-Krienke, Mannschaftskapitänin Melanie "Meli" Cremer, Teammanagerin Carola Meyer, Wibke Weisel, DHB-Sportdirektor Dr. Lutz Nordmann, Delegationsleiter Walther Lonnes; vorn: Denise Klecker, Friederike "Pindi" Barth, Cornelia Reiter, Torfrau Julia Zwehl, Natascha "Taschi" Keller, Birgit Mensch; es fehlt: Philippa "Pippa" Suxdorf). Nach drei hohen Siegen in der Vorrunde schlägt Deutschland im Halbfinale Schottland 13:0 und im Finale England 8:0.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

1999
Slagelse

EM
Herr
en
Halle
Gold

Christoph Bechmann (Gladbacher HTC), Philipp Crone (Rot-Weiß München), Christoph Eimer (Münchner SC), Björn Emmerling (Rüsselsheimer RK), Frank Gemmrig (Club an der Alster), Max Landshut (Club an der Alster), Christian Mayerhöfer (Dürkheimer HC), Björn Michel (Münchner SC), Sascha Reinelt (Stuttgarter Kickers), Christopher Reitz (Rüsselsheimer RK), Christian Schulte (Crefelder HTC), Felix Theobald (TG Frankenthal)

Das deutsche EM-Siegerteam 1999 in Slagelse (hinten: Arzt Dr. Willi Widenmayer, Christoph Bechmann, Torwart Christian Schulte, "Physio" Oleg Ziaja, Björn Emmerling, Björn Michel, Frank Gemmrig, Christian Mayerhöfer; vorn: Christoph Eimer, Sascha Reinelt, Max Landshut, Kapitän und Torwart Christopher Reitz, Felix Theobald, Philipp Crone)

Neunter Titel bei neunter Hallen-EM

Bei der 9. Hallen-Europameisterschaft der Herren 1999 im dänischen Slagelse erspielt sich die deutsche Mannschaft erwartungsgemäß den neunten Titel. In der Vorrunde schlägt Deutschland Polen mit 8:3, Österreich 13:3 und Russland 11:2. Im Halbfinale gegen die Schweiz spielt man 12:2, um sich dann im Finale durch einen 9:6-Sieg über Polen den Titel und den Siegespokal zu sichern. Als erfolgreichster Angreifer wird Christoph Bechmann mit 16 Toren ausgezeichnet.

1999
Köln

EM
Damen
Feld
Silber

Kein Happyend für deutsche Damen

Im Finale gegen die Niederlande geht das deutsche Team durch einen von Britta Becker verwandelten Siebenmeter mit 1:0 in Führung, doch noch vor der Pause können die Niederlande durch Eckentor ausgleichen. In der zweiten Hälfte dann ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, bis in der 56. Minute ein Abwehrfehler der deutschen Mannschaft zum 2:1 für die Niederlande führt − Gold für die Niederlande, Silber für Deutschland und Bronze für England durch ein 5:0 über Russland.

Die deutsche Damenmannschaft hier vor der Siegerehrung mit Torfrau Birgit Beyer, Franziska "Franzi" Gude, Melanie "Meli" Cremer, Inga Möller, Fanny Rinne, Marion "Marly" Rodewald, Cornelia Reiter, Natascha "Taschi" Keller, Philippa "Pippa" Suxdorf, Heike Lätzsch, Nadine Ernsting-Krienke, Friederike "Pindi" Barth, Simone Gräßer-Thomaschinski, Britta Becker-Kerner, Torfrau Julia Zwehl und Mannschaftskapitänin Katrin "Kausche" Kauschke.

Einmarsch zum Finale Niederlande gegen Deutschland

Friederike Barth (Rüsselsheimer RK), Britta Becker-Kerner (Rüsselsheimer RK), Birgit Beyer (Rot-Weiss Köln), Caroline Casaretto (Münchner SC), Melanie Cremer (Klipper Hamburg), Nadine Ernsting-Krienke (Eintracht Braunschweig), Simone Gräßer-Thomaschinski (RTHC Leverkusen), Franziska Gude (Rot-Weiss Köln), Katrin Kauschke (Berliner HC), Natascha Keller (Berliner HC), Denise Klecker (Rüsselsheimer RK), Heike Lätzsch (Rot-Weiss Köln), Inga Möller (Berliner HC), Cornelia Reiter (RTHC Leverkusen), Fanny Rinne (TSV Mannheim), Marion Rodewald (Club Raffelberg), Philippa Suxdorf (Klipper Hamburg), Julia Zwehl (Eintracht Braunschweig) 

1999
Padua

EM
Herr
en
Feld
Gold

Clemens Arnold (Münchner SC), Christoph Bechmann (Gladbacher HTC), Philipp Crone (Rot-Weiß München), Eike Duckwitz (UHC Hamburg), Christoph Eimer (Münchner SC), Björn Emmerling (Rüsselsheimer RK), Michael Green (Harvestehuder THC), Tobias Hentschel (SC Charlottenburg), Florian Keller (Berliner HC), Benjamin Köpp (UHC Hamburg), Florian Kunz (Gladbacher HTC), Christian Mayerhöfer (Dürkheimer HC), Björn Michel (Münchner SC), Sascha Reinelt (Harvestehuder THC), Christopher Reitz (Rüsselsheimer RK), Christian Wein (RPC Barcelona), Tibor Weißenborn (Berliner HC), Matthias Witthaus (Crefelder HTC)

Befreiender Jubel bei Christoph Bechmann nach seinem 3:3-Ausgleichstreffer im Finale gegen die Niederlande

Kapitän Christian Mayerhöfer mit dem EM-Pokal, bester Spieler der EM und sein 200. Länderspiel

Junges DHB-Team wird Europameister

 Zwölf Mannschaften haben sich qualifiziert. In den Gruppenspielen schlägt das deutsche Herrenteam Italien 6:0, spielt gegen Spanien 0:0, schlägt die Schweiz 5:2, Belgien 6:2 und Wales 6:1. Das Halbfinale gegen England endet 4:0. Es folgt das Finale gegen die Niederlande. Die Entscheidung fällt im Siebenmeter-Schießen für die deutsche Mannschaft! Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung steht es 3:3. Das Siebenmeter-Schießen gewinnt Deutschland mit 5:4. Im Spiel um Bronze schlägt England Belgien mit 7:2 Toren.

Europameister 1999 in Padua, die deutsche Herrenmannschaft (hinten: Benjamin Köpp, Eike Duckwitz, Tobias Hentschel, Florian Keller, Björn Emmerling, Arzt Dr. Willi Widenmayer, Co-Trainer Werner Wiedersich; davor: Björn Michel (verdeckt), Sascha Reinelt, Florian Kunz, Matthias "Witti" Witthaus, "Physio" Hans-Jürgen Steinmann, DHB-Vizepräsident Walther Lonnes (verdeckt); vorn: Christoph Bechmann, Kapitän Christian Mayerhöfer, Torwart Clemens Arnold, Torwart Christopher Reitz, Christian Wein, Tibor Weißenborn, Christoph Eimer, Philipp Crone, Michael Green, Bundestrainer Paul Lissek, Juniorentrainer Bernhard Peters)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2000
Wien

EM
Damen
Halle
Gold

Birgit Beyer (Rot-Weiss Köln), Anneke Böhmert (Klipper Hamburg), Julia Boie (Eintracht Braunschweig), Melanie Cremer (Klipper Hamburg), Lisa Jacobi (Rüsselsheimer RK), Kim Lafeld (Großflottbeker THGC), Birgit Mensch (Eintracht Frankfurt), Silke Müller (Eintracht Frankfurt), Mara Puma (Eintracht Frankfurt), Imke Rottgardt (Rot-Weiss Köln), Nina Schanninger (TSV Mannheim), Julia Zwehl (Eintracht Braunschweig) 

Neunter von zehn möglichen Titeln

Das deutsche Damen-Nationalteam gewinnt 2000 in Wien bei der 10. Hallen-Europameisterschaft den neunten Titel durch einen 9:1-Finalsieg über Russland (hinten: Team-Managerin Carola Meyer, Teamarzt Dr. Winfried Koller, Nina Schanninger, "Physio" Thomas Sennewald, Lisa Jacobi, Imke Rottgardt, Kim Lafeld, Mara Puma, Julia Boie, Anneke Böhmert, Co-Trainer Wolfgang Kluth, Bundestrainer Berthold "Berti" Rauth; vorn: Silke Müller, Kapitänin Melanie "Meli" Cremer, Torfrau Julia Zwehl, Torfrau Birgit Beyer, Birgit Mensch) − Bronze für Tschechien durch ein 4:1 über Schottland.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2001
Luzern

EM
Herr
en
Halle
Gold

Rekordsieger Deutschland gewinnt erneut Titel

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft − Europameister im Hallenhockey 2001 bei der 10. Hallenhockey-Europameisterschaft in Luzern. Die deutsche Mannschaft siegt in den Gruppenspielen mit 12:1 gegen Portugal und mit 11:3 gegen Dänemark, spielt 3:3 gegen Spanien. Das Halbfinale gegen Polen endet 8:2 und das Finale gegen Spanien 9:2. Rekordsieger Deutschland bleibt auch weiterhin der einzige Titelgewinner.

Hier die siegreiche deutsche EM-Delegation bei der Siegerehrung (hinten: Co-Trainer Torsten Althoff, Teammanager Bernd Schöpf, Björn Michel, Florian Keller, Björn Emmerling, Kapitän Florian Kunz, Christian Domke, Philip Sunkel − erfolgreichster Torschütze des EM-Turniers, "Physio" Mario Plesse, Bundestrainer Bernhard Peters, Arzt Dr. Andreas Neuking; vorn: Philipp Crone, Tibor Weißenborn, Matthias "Witti" Witthaus, Torwart Steffen Erlewein − zum besten Torwart des EM-Turniers gewählt, Torwart Clemens Arnold, Michael Green, Junioren-Bundestrainer Uli Forstner)

Clemens Arnold (Harvestehuder THC), Philipp Crone (Rot-Weiß München), Christian Domke (Rüsselsheimer RK), Björn Emmerling (Stuttgarter Kickers), Steffen Erlewein (Dürkheimer HC), Michael Green (Harvestehuder THC), Florian Keller (Berliner HC), Florian Kunz (Gladbacher HTC), Björn Michel (Münchner SC), Philip Sunkel (UHC Hamburg), Tibor Weißenborn (Berliner HC), Matthias Witthaus (Crefelder HTC)

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft − Europameister im Hallenhockey 2001 bei der 10. Hallenhockey-Europameisterschaft in Luzern (Björn Michel, Torwart Clemens Arnold, Tibor Weißenborn, Christian Domke, Philip Sunkel, Björn Emmerling, Florian Keller, Matthias "Witti" Witthaus, Philipp Crone, Michael Green, Torwart Steffen Erlewein, Florian Kunz)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2002
Les Ponts de Cè

EM
Damen
Halle
Gold

Anneke Böhmert (Klipper Hamburg), Nadine Ernsting-Krienke (Eintracht Braunschweig), Yvonne Frank (Club Raffelberg), Franziska Gude (Rot-Weiss Köln), Dr. Franziska Hentschel (RTHC Leverkusen), Natascha Keller (Berliner HC), Denise Klecker (Rüsselsheimer RK), Viola Klein (Zehlendorfer Wespen), Badri Latif (Berliner HC), Fanny Rinne (TSV Mannheim), Maike Stöckel (Rot-Weiss Köln), Britta von Livonius (Berliner HC)

14:3-Endspielsieg bei der Hallen-EM über Litauen

Mit dem bisher höchsten Endspielresultat der Hallen-EM-Geschichte bei den Damen von 14:3 über Litauen holen sich die deutschen Damen im französischen Les Ponts de Cé ihren zehnten Europameistertitel (hinten: Team-Managerin Carola Meyer, "Physio" Johannes Fetzner, Bundestrainer Peter Lemmen, Co-Trainer Wolfgang Kluth; davor: Dr. Franziska Hentschel, Fanny Rinne, Anneke Böhmert, Badri Latif, Natascha "Taschi" Keller, Nadine Ernsting-Krienke; davor: Britta von Livonius, Mannschaftskapitänin Denise Klecker, Maike Stöckel, Franziska "Franzi" Gude; vorn: Torfrau Viola Klein, Torfrau Yvonne Frank)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2003
Santander

EM
Herr
en
Halle
Gold

Sebastian Biederlack (Club an der Alster), Philipp Crone (Rot-Weiß München), Christian Domke (Rüsselsheimer RK), Oliver Domke (Rüsselsheimer RK), Christoph Eimer (Münchner SC), Björn Emmerling (Stuttgarter Kickers), Steffen Erlewein (Dürkheimer HC), Björn Michel (Münchner SC), Christian Schulte (Crefelder HTC), Philip Sunkel (UHC Hamburg), Tibor Weißenborn (Berliner HC), Matthias Witthaus (Crefelder HTC)

Die deutsche Mannschaft 2003 in Santander nach dem 6:1-Finalsieg über Spanien mit gewonnenem Pokal − Björn Michel, Philip Sunkel, Björn Emmerling, Torwart Steffen Erlewein, Tibor Weißenborn, Torwart Christian Schulte, Christian Domke, Sebastian "Buddy" Biederlack (verdeckt), Matthias "Witti" Witthaus (verdeckt), Christoph Eimer, Kapitän Philipp Crone und Oliver "Olli" Domke

Elfter Titel bei 11. Hallen-EM

Acht Nationen nehmen an der Hallen-EM 2003 in Santander teil. In den Gruppenspielen spielt das deutsche Team gegen Tschechien 6:0, Gegen Russland 7:3 und gegen Frankreich 9:4. Im Halbfinale schlägt Deutschland die Schweiz 7:1 und im Finale Spanien 6:1.

2003
Barcelona

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft bei der Feld-Europameisterschaft 2003 in Barcelona

Clemens Arnold

Christoph Bechmann

Sebastian Biederlack

Philipp Crone

Christoph Eimer

Björn Emmerling

Dr. Michael Green

Florian Kunz

Max Landshut

Björn Michel

Sascha Reinelt

Christian Schulte

Christian Wein

Tibor Weißenborn

Timo Weß

Matthias Witthaus

Christopher Zeller

Philipp Zeller

EM
Herr
en
Feld
Gold

Clemens Arnold (Harvestehuder THC), Christoph Bechmann (Club an der Alster), Sebastian Biederlack (Club an der Alster), Philipp Crone (Rot-Weiß München), Christoph Eimer (Münchner SC), Björn Emmerling (Stuttgarter Kickers), Dr. Michael Green (Harvestehuder THC), Florian Kunz (Gladbacher HTC), Max Landshut (Club an der Alster), Björn Michel (Münchner SC), Sascha Reinelt (Stuttgarter Kickers), Christian Schulte (Crefelder HTC), Christian Wein (RPC Barcelona), Tibor Weißenborn (Berliner HC), Timo Weß (Uhlenhorst Mülheim), Matthias Witthaus (Crefelder HTC), Christopher Zeller (Münchner SC), Philipp Zeller (Club an der Alster)

Die deutsche Mannschaft 2003 in Barcelona hat Gold und die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in Athen gewonnen (hinten: "Physio" Mario Plesse, Max Landshut; davor: Torwart Christian Schulte, Sebastian "Buddy" Biederlack, Florian Kunz − verdeckt, Matthias "Witti" Witthaus, Philipp Zeller, Björn Michel; davor: Dr. Michael Green, Christian Wein, Timo Weß, Christopher Zeller − verdeckt, Torwart Clemens Arnold; vorn: Philipp Crone, Tibor Weißenborn, Christoph Bechmann; es fehlen: Björn Emmerling, Sascha Reinelt, Christoph Eimer)

Gold und Fahrkarte für deutsche Herren

Nach fünf Siegen in der Vorrunde und und einem 5:1-Sieg im Halbfinale über England stehen sich im Finale der Europameisterschaft Gastgeber Spanien und die deutsche Mannschaft gegenüber. Nur dank einer Weltklasseleistung von Torwart Clemens Arnold gelingt es den Deutschen, ein 1:1 mit in die Verlängerung und in das anschließende Siebenmeter-Schießen zu nehmen. Dort verblüfft der Bundestrainer Freund und Feind mit der Maßnahme, ausgerechnet den Teufelskerl Arnold auf die Bank zu setzen und stattdessen Christian Schulte ins Tor zu stellen. Ein gelungener Schachzug. Schulte pariert zwei gegnerische Bälle und sichert maßgeblich den deutschen 5:4-Sieg. Den Schlusspunkt setzt mit verwandeltem Schlenzer ein 18-jähriger Neuling namens Christopher Zeller. Das ist die Goldmedaille und die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen für das deutsche Herrenteam.

EM
Damen
Feld
Bronze

Die deutschen Damen in Barcelona

Das deutsche Damenteam bei der Feldhockey-Europameisterschaft 2003 in Barcelona mit Kapitänin Marion "Marly" Rodewald, Torfrau Julia Zwehl, Nadine Ernsting-Krienke, Silke Müller, Alexandra Kollmar, Franziska "Franzi" Gude, Britta von Livonius, Badri Latif, Natascha "Taschi" Keller, Mandy Haase, Fanny Rinne, Cornelia Reiter, Friederike "Pindi" Barth, Anneke Böhmert, Denise Klecker und Torfrau Louisa Walter (es fehlen Caroline Casaretto und Anke Kühn)

Bronze für das deutsche Damenteam bei der Feldhockey-Europameisterschaft 2003 in Barcelona (hinten: Torfrau Julia Zwehl, Cornelia Reiter, Natascha "Taschi" Keller, Badri Latif, Nadine Ernsting-Krienke, Fanny Rinne, Franziska "Franzi" Gude; davor: Friederike "Pindi" Barth, Mandy Haase; vorn: Denise Klecker, Caroline Casaretto, Mannschaftskapitänin Marion "Marly" Rodewald, Torfrau Louisa Walter, Anke Kühn, Britta von Livonius, Anneke Böhmert, Silke Müller; es fehlt: Alexandra Kollmar)

Friederike Barth (Club Raffelberg), Anneke Böhmert (Klipper Hamburg), Caroline Casaretto (Münchner SC), Nadine Ernsting-Krienke (Eintracht Braunschweig), Franziska Gude (Rot-Weiss Köln), Mandy Haase (Rüsselsheimer RK), Natascha Keller (Berliner HC), Denise Klecker (Rüsselsheimer RK), Alexandra Kollmar (Münchner SC), Anke Kühn (Eintracht Braunschweig), Badri Latif (Berliner HC), Silke Müller (Rüsselsheimer RK), Cornelia Reiter (RTHC Leverkusen), Fanny Rinne (TSV Mannheim), Marion Rodewald (Rot-Weiss Köln), Britta von Livonius (Berliner HC), Louisa Walter (Berliner HC), Julia Zwehl (Eintracht Braunschweig)

Bronze dank Rinnes Eckentoren

Zwölf Mannschaften nehmen an der Damen-Europameisterschaft in Barcelona teil. In der Vorrunde spielt Deutschland gegen die Ukraine 8:3, gegen Wales 4:0, gegen Irland 4:0, gegen England 1:5 und gegen Italien 8:1. Im Halbfinale muss sich das Team von Bundestrainer Markus Weise den Niederlanden mit 1:5 beugen, kann jedoch im folgenden Spiel um Platz drei mit einen ungefährdeten 3:1-Sieg (Hattrick Fanny Rinne) gegen England die Bronzemedaille gewinnen!

Drei Spielerinnen des Rüsselsheimer RK im deutschen EM-Aufgebot: Mandy Haase, Denise Klecker und Silke Müller

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2004
Eindhoven

EM
Damen
Halle
Gold

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft bei der Hallen-Europameisterschaft 2004 in Eindhoven

Meike Achtmann

Jacqueline Bahn

Janine Beermann

Lena Grabowski

Nina Günther

Kerstin Holm

Lisa Küfer

Sonja Lehmann

Christina Schütze

Maike Stöckel

Janina Totzke

Barbara Vogel

Meike Achtmann (RTHC Leverkusen), Jacqueline Bahn (RTHC Leverkusen), Janine Beermann (RTHC Leverkusen), Lena Grabowski (RTHC Leverkusen), Nina Günther (Rüsselsheimer RK), Kerstin Holm (TSV Zehlendorf), Lisa Küfer (RTHC Leverkusen), Sonja Lehmann (TuS Lichterfelde), Christina Schütze (Rot-Weiss Köln), Maike Stöckel (Rot-Weiss Köln), Janina Totzke (Berliner HC), Barbara Vogel (Rüsselsheimer RK)

Das deutsche Siegerteam in Eindhoven 2004 nach einem 6:2-Finalsieg über die Niederlande mit Mannschaftskapitänin Meike Achtmann, Janine Beermann, Torfrau Barbara "Babsi" Vogel, Kerstin Holm, Nina Günther, Jacqueline Bahn, Janina Totzke, Maike Stöckel, Torfrau Lena Grabowski, Lisa Küfer, Sonja Lehmann und Tina Schütze

Elfter Titel bei 12. Hallen-Europameisterschaft

Acht Damenteams sind für die 12. Hallen-Europameisterschaften 2004 im niederländischen Eindhoven qualifiziert. In den Gruppenspielen spielt Deutschland gegen Weißrussland 4:4, gegen Tschechien 9:1 und gegen Österreich 5:2. Im damit erreichten Halbfinale heißt der Gegner Frankreich, Ergebnis 4:2 und damit Finale erreicht. Das deutsche Team trifft im Finale auf die Niederlande und siegt 6:2. Gold für Deutschland, Silber für die Niederlande und Bronze für Weißrussland.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2005
Dublin

EM
Damen
Feld
Silber

Nadine Ernsting-Krienke umringt von holländischen Gegenspielerinnen im Finale

Tina Bachmann (Eintracht Braunschweig), Janine Beermann (RTHC Leverkusen), Nadine Ernsting-Krienke (Eintracht Braunschweig), Yvonne Frank (Rot-Weiss Köln), Mandy Haase (Rüsselsheimer RK), Martina Heinlein (Club an der Alster), Kerstin Hoyer (Rot-Weiss Köln), Natascha Keller (Berliner HC), Alexandra Kollmar (Münchner SC), Anke Kühn (Eintracht Braunschweig), Badri Latif (Berliner HC), Silke Müller (Rüsselsheimer RK), Fanny Rinne (TSV Mannheim), Marion Rodewald (Rot-Weiss Köln), Katharina Scholz (Münchner SC), Svenja Schuermann (Berliner HC), Barbara Vogel (Rüsselsheimer RK), Britta von Livonius (Berliner HC)

Die deutsche Mannschaft gratuliert den holländischen Europameisterinnen nach dem Finale.

 

Silber für die deutschen Damen in Dublin

Nach Siegen in den Gruppenspielen über Schottland 8:0, über die Ukraine 4:0 und über Großbritannien 1:0 steht die deutsche Mannschaft im Halbfinale gegen Spanien und siegt 2:1. Damit steht das deutsche Damenteam im Finale. Durch zwei Tore in der Anfangsphase des Endspiels gewinnen die Niederlande gegen die deutsche Mannschaft 2005 in Dublin den Titel des Europameisters, Deutschland gewinnt Silber!

Die deutsche Damenmannschaft nach dem Gewinn der Silbermedaille (hinten: Natascha "Taschi" Keller, Mandy Haase, Svenja Schuermann, Torfrau Yvonne Frank, Torfrau Barbara "Babsi" Vogel, Britta von Livonius, Janine Beermann, Alexandra Kollmar, Badri Latif, Anke Kühn, Martina Heinlein; vorn: Kapitänin Marion "Marly" Rodewald, Nadine Ernsting-Krienke, Silke Müller, Tina Bachmann, Fanny Rinne, Katharina Scholz)

2005
Leipzig

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft bei der Feld-Europameisterschaft 2005 in Leipzig

Sebastian Biederlack

Ulrich Bubolz

Philipp Crone

Sebastian Draguhn

Eike Duckwitz

Björn Emmerling

Oliver Hentschel

Florian Keller

Oliver Markowsky

Niklas Meinert

Jan-Marco Montag

Carlos Nevado

Justus Scharowsky

Christian Schulte

Tibor Weißenborn

Timo Weß

Matthias Witthaus

Christopher Zeller

EM
Herren
Feld
Bronze

Spiel um Bronze: Kurze Ecke gegen die deutsche Mannschaft

Die deutsche Mannschaft gewinnt 2005 Europameisterschafts-Bronze!

Bronze für die deutsche Mannschaft bei der Feldhockey-Europameisterschaft 2005 in Leipzig durch einen 9:1-Sieg im "kleinen Finale" über Belgien − Gold für Spanien, Silber für die Niederlande (hinten: Co-Trainer Torsten Althoff, Sebastian Draguhn, Eike Duckwitz, Jan-Marco Montag, Sebastian Biederlack, "Physio" Mario Plesse, Co-Trainer Andrew Meredith, Arzt Dr. Rainer Koll, "Physio" Andreas Papenfuß, Bundestrainer Bernhard Peters, Oliver Hentschel; davor: Torwart Christian Schulte, Timo Weß, Justus Scharowsky, Torwart Ulrich Bubolz, Niklas Meinert, Tibor Weißenborn, Florian Keller, Christopher Zeller ‒ verdeckt; vorn: Björn Emmerling, Carlos Nevado, Matthias "Witti" Witthaus, Oliver Markowsky, Philipp Crone)

Sebastian Biederlack (Club an der Alster), Ulrich Bubolz (Berliner HC), Philipp Crone (UHC Hamburg), Sebastian Draguhn (Schwarz-Weiß Neuss), Eike Duckwitz (UHC Hamburg), Björn Emmerling (Stuttgarter Kickers), Oliver Hentschel (Club an der Alster), Florian Keller (Zehlendorfer Wespen), Oliver Markowsky (Rüsselsheimer RK), Niklas Meinert (CdC Madrid), Jan-Marco Montag (Gladbacher HTC), Carlos Nevado (UHC Hamburg), Justus Scharowsky (CdC Madrid), Christian Schulte (Crefelder HTC), Tibor Weißenborn (HC Bloemendaal), Timo Weß (Crefelder HTC), Matthias Witthaus (Crefelder HTC), Christopher Zeller (Münchner SC)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2006
Eindhoven

Hallenhockey-Europameisterschaft 2006 für Kapitän Florian Kunz und die deutschen Herren!

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft nach der Siegerehrung 2006 in Eindhoven (hinten: Arzt Dr. Andreas Neuking, Coach Stephan Decher, "Physio" Mario Plesse, Bundestrainer Bernhard Peters, Dr. Michael Green, Christoph Eimer, Philip Sunkel, Teammanager Bernd Schöpf, Torwart Max Weinhold; vorn: Christoph Bechmann, Sascha Reinelt, Oliver "Olli" Domke, Christian Deuser, Christian Mayerhöfer, Mannschaftskapitän Florian Kunz, Torwart Tim Jessulat, Christian Domke)

EM
Herr
en
Halle
Gold

Christoph Bechmann (Club an der Alster), Christian Deuser (Dürkheimer HC), Christian Domke (Rüsselsheimer RK), Oliver Domke (Rüsselsheimer RK), Christoph Eimer (Münchner SC), Dr. Michael Green (Harvestehuder THC), Tim Jessulat (Stuttgarter Kickers), Florian Kunz (Gladbacher HTC), Christian Mayerhöfer (Dürkheimer HC), Sascha Reinelt (Stuttgarter Kickers), Philip Sunkel (UHC Hamburg), Max Weinhold (Münchner SC)

Deutsche Damen und Herren 2006 in Eindhoven gemeinsam Titelträger

Erstmalig werden im Jahr 2006 die Hallen-Europameisterschaften der Damen und Herren bei einer gemeinsamen Veranstaltung ausgetragen. Deutschland tritt sowohl bei den Damen als auch bei den Herren als Titelverteidiger im niederländischen Eindhoven an. Das deutsche Herrenteam von Bundestrainer Bernhard Peters erreicht das Finale durch einen 6:3-Halbfinalsieg über die Schweiz und schlägt dort Polen knapp mit 4:3! Die deutschen Damen unter Bundestrainer Markus Weise spielen im Halbfinale gegen Weißrussland 10:1, stehen im Finale gegen die Niederlande und gewinnen durch ein 4:2 ebenfalls die Europameisterschaft!

EM
Damen
Halle
Gold

Anneke Böhmert (Club an der Alster), Pia Eidmann (Rot-Weiss Köln), Mandy Haase (Rüsselsheimer RK), Natascha Keller (Berliner HC), Silke Müller (SV Kampong), Jennifer Plass (JFC Barcelona), Kristina Reynolds (Harvestehuder THC), Marion Rodewald (Rot-Weiss Köln), Christina Schütze (Rot-Weiss Köln), Maike Stöckel (Rot-Weiss Köln), Barbara Vogel (Rüsselsheimer RK), Britta von Livonius (Berliner HC)

Hallenhockey-Europameisterschaft 2006 in Eindhoven für die deutschen Damen (hinten: Christina Schütze, Natascha "Taschi" Keller, Maike Stöckel, Pia Eidmann; vorn: Kapitänin Marion "Marly" Rodewald mit Pokal)

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft nach der Siegerehrung (hinten: Torfrau Kristina "Krissi" Reynolds, Torfrau Barbara "Babsi" Vogel, Pia Eidmann, Anneke Böhmert, Maike Stöckel, Natascha "Taschi" Keller; vorn: Christina Schütze, Britta von Livonius, Mannschaftskapitänin Marion "Marly" Rodewald, Mandy Haase, Jennifer Plass, Silke Müller)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2007
Manchester

EM
Damen
Feld
Gold

Die deutsche Mannschaftskapitänin Marion "Marly" Rodewald zeigt stolz den Europameisterschaftspokal

Janine Beermanns Treffer bringen Gold

Bei der Feldhockey-Europameisterschaft der Damen 2007 in Manchester haben acht Nationen gemeldet. Es wird zunächst in zwei Vierergruppen gespielt. Das deutsche Damenteam schlägt Aserbeidschan 7:1, die Ukraine 7:0 und Spanien 1:0. Nach einem glücklichen Halbfinalsieg mit 2:1 über England schafft das deutsche Damenteam im Finale die Sensation und schlägt die favorisierten Niederländerinnen durch zwei Tore von Janine Beermann mit 2:0 (hinten: Teammanagerin Dorle Gassert, "Physio" Paul Jacob, Teamarzt Dr. Winfried Koller, Torwart-Trainer Eike Voss, "Physio" Heike Psyk, Bundestrainer Markus Lonnes, Psychologe Lothar Linz, Bundestrainer Michael Behrmann; davor: Torfrau Yvonne Frank, Katharina Scholz, Anke Kühn, Fanny Rinne, Britta von Livonius, Christina Schütze, Mandy Haase, Torfrau Kristina "Krissi" Reynolds; vorn: Natascha "Taschi" Keller, Svenja Schuermann, Julia Müller, Tina Bachmann, Jennifer Plass, Eileen Hoffmann, Maike Stöckel, Pia Eidmann, Janine Beermann, Kapitänin Marion "Marly" Rodewald). Bronze gewinnt England durch einen 3:2-Sieg über Spanien.

Tina Bachmann (Eintracht Braunschweig), Janine Beermann (Nijmwegen MHC), Pia Eidmann (Rot-Weiss Köln), Yvonne Frank (Rot-Weiss Köln), Mandy Haase (Rüsselsheimer RK), Eileen Hoffmann (Rot-Weiss Köln), Natascha Keller (Berliner HC), Anke Kühn (Eintracht Braunschweig), Julia Müller (MHC Laren), Jennifer Plass (JFC Barcelona), Kristina Reynolds (Harvestehuder THC), Fanny Rinne (HDM Den Haag), Marion Rodewald (Rot-Weiss Köln), Katharina Scholz (RPC Barcelona), Svenja Schuermann (Berliner HC), Christina Schütze (Rot-Weiss Köln), Maike Stöckel (Rot-Weiss Köln), Britta von Livonius (Berliner HC)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2008
Jekaterinburg

EM
Herr
en
Halle
Silber

Die deutschen Herren sind Gruppenerster und im Halbfinale!

Tim Blasberg (Schwarz-Weiß Neuss), Patrick Breitenstein (UHC Hamburg), Oskar Deecke (Crefelder HTC), Nikolai Duda (Münchner SC), Jan Fischer (Düsseldorfer HC), Nicolas Jacobi (Rüsselsheimer RK), Tim Jessulat (Club an der Alster), Christopher Nörskau (HG Nürnberg), Alexander Otte (Düsseldorfer HC), Jannik Otto (Schwarz-Weiß Neuss), Jan Simon (Düsseldorfer HC), Philip Sunkel (UHC Hamburg)

Oskar Deecke: Trotz 4 Treffern bei der EM wenig Freude!

Historische Niederlage gegen Russland

"Freude sieht anders aus!" Erstmals "nur" die Silbermedaille für das deutsche Herrenteam bei einer der 13 bisher stattgefundenen Hallenhockey-Europameisterschaften, hier 2008 im russischen Jekaterinburg (hinten: Torwart-Trainer Akim Bouchouchi, Mannschaftsarzt Dr. Frank Hartkopf, Interims-Bundestrainer Volker Fried, Jan Fischer, Torwart Nicolas "Nico" Jacobi, "Physio" Hans Pfeifer, Kapitän Philip Sunkel, Alexander Otte, Nikolai Duda, Torwart Tim Jessulat; vorn: Jannik Otto, Patrick Breitenstein, Oskar Deecke, Jan Simon, Christopher Nörskau, Tim Blasberg, Teammanager Carlos Navarrete y Garcia)

Nach klaren Siegen in der Vorrunde über Italien, Österreich und die Schweiz trifft Deutschland im Halbfinale auf Spanien, das mit 8:1 besiegt wird. Im Finale stehen sich dann Russland und Deutschland gegenüber − die deutsche Mannschaft von Interimstrainer Volker Fried verliert gegen eine mit viel Leidenschaft agierende russische Mannschaft mit 2:3.

2008
Almeria

EM
Damen
Halle
Gold

Meike Achtmann (Club an der Alster), Karoline Amm (Berliner HC), Anneke Böhmert (Club an der Alster), Franziska Gude (Rot-Weiss Köln), Lena Jacobi (Rüsselsheimer RK), Rebecca Landshut (Club an der Alster), Sonja Lehmann (TuS Lichterfelde), Gylla Rau (Harvestehuder THC), Kristina Reynolds (Harvestehuder THC), Rike Sager (Harvestehuder THC), Friederike Sievers-Barth (Club an der Alster), Janina Totzke (Berliner HC)

Die deutschen Hockeydamen haben zum 13. Mal insgesamt und zum sechsten Mal in Folge die Hallenhockey-Europameisterschaft gewonnen. Nach klaren Siegen in der Vorrunde und einem 7:4-Sieg über die Niederlande im Habfinale kommt es gegen Weißrussland im Finale zu einem klaren und verdienten 5:1(4:0)-Erfolg. Das bedeutet Gold für die deutsche Mannschaft (hinten: Co-Trainer Benedikt Schmidt-Busse, Interims-Bundestrainer Marc Herbert, Torfrau Kristina "Krissi" Reynolds, Lena Jacobi mit Hut, Meike Achtmann, Rebecca Landshut, Rike Sager, Gylla Rau, "Physio" Sylvia Bach; vorn: Franziska "Franzi" Gude mit Pokal, Anneke Böhmert mit Baby, Torfrau Karoline "Karo" Amm, Janina Totzke, Sonja Lehmann, Kapitänin Friederike "Pindi" Sievers-Barth)

Sechster Titel in Folge

Torfrau "Karo" Amm und Kapitänin "Pindi" Sievers-Barth mit Pokal!

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2009
Amsterdam

EM
Herren
Feld
Silber

Christopher Zeller für Deutschland im Finale gegen England!!

Oskar Deecke (Crefelder HTC), Moritz Fürste (UHC Hamburg), Martin Häner (Berliner HC), Tobias Hauke (Rot-Weiss Köln), Tim Jessulat (Club an der Alster), Oliver Korn (Düsseldorfer HC), Christoph Menke (Gladbacher HTC), Jan-Marco Montag (Rot-Weiss Köln), Maximilian Müller (Nürnberger HTC), Jan Philipp Rabente (Uhlenhorst Mülheim), Max Weinhold (Rot-Weiss Köln), Christopher Wesley (Nürnberger HTC), Benjamin Weß (Rot-Weiss Köln), Matthias Witthaus (RPC Barcelona), Florian Woesch (Nürnberger HTC), Christopher Zeller (Rot-Weiss Köln), Philipp Zeller (Rot-Weiss Köln), Martin Zwicker (Berliner HC)

Silbermedaillen für die deutschen Spieler!

"Historisches Triple" knapp verpasst

Nach dem Weltmeisterschaftserfolg 2006 in Mönchengladbach und dem Olympiasieg 2008 in Peking ist das "Historische Triple" für die deutsche Herrenmannschaft mit Trainer Markus Weise-von-Livonius Ende August 2009 in Amsterdam greifbar nahe.

Nach einem 3:2-Sieg über Belgien, einem Unentschieden gegen England und einem 3:1-Sieg über Österreich erreicht die deutsche Mannschaft das Halbfinale, gewinnt 2:1 gegen Spanien und spielt im Finale gegen England. Nach zweimaligem Rückstand führt das deutsche Team zur Pause mit 3:2, hält diesen Vorsprung auch bis eine Viertelstunde vor Schluss. Doch in wenigen Minuten zerplatzt der Traum, durch zwei Strafecken- und ein Siebenmetertor entscheidet England das Finale schließlich verdient für sich − Deutschland verliert mit 3:5 Toren. Das ist "nur" die Silbermedaille!

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft 2009 bei der Feldhockey-Europameisterschaft in Amsterdam, hier vor dem Vorrundenspiel gegen Österreich, das mit 3:1 Toren gewonnen wird, mit Moritz "Mo" Fürste, Martin Zwicker, Jan Philipp Rabente, Jan-Marco Montag, Oskar Deecke, Martin Häner, Benjamin "Benny" Weß, Oliver Korn, Christopher "Wes" Wesley, Christopher Zeller, Tobias "Tobi" Hauke, Philipp Zeller, Matthias "Witti" Witthaus, Florian Woesch, Torwart Max Weinhold und Kapitän Maximilian "Max" Müller.

EM
Damen
Feld
Silber

Das deutsche Damenteam für die Feldhockey-Europameisterschaft 2009 in Amsterdam mit (hinten) Jennifer Plass, Julia Müller, Lina Geyer, Torfrau Yvonne Frank, Janne Müller-Wieland, Torfrau Barbara "Babsi" Vogel, Fanny Rinne, Natascha "Taschi" Keller, Julia Karwatzky, (vorn) Silja Lorenzen, Katharina "Katha" Otte, Maike Stöckel, Janine Beermann, Eileen Hoffmann, Tina Bachmann, Nina Hasselmann, Lydia Haase (es fehlt Anke Kühn)

2:1-Halbfinalsieg über England in der Spielverlängerung!

Kapitänin Fanny Rinne im Finale gegen die Niederlande

Tina Bachmann (Oranje Zwart), Janine Beermann (Düsseldorfer HC), Yvonne Frank (UHC Hamburg), Lina Geyer (Schwarz-Weiß Neuss), Lydia Haase (Mannheimer HC), Nina Hasselmann (Münchner SC), Eileen Hoffmann (Uhlenhorster HC), Julia Karwatzky (Berliner HC), Natascha Keller (Berliner HC), Anke Kühn (Eintracht Braunschweig), Silja Lorenzen (Club an der Alster), Julia Müller (Larensche MHC), Janne Müller-Wieland (UHC Hamburg), Katharina Otte (Berliner HC), Jennifer Plass (JFC Barcelona), Fanny Rinne (TSV Mannheim), Maike Stöckel (HDM Den Haag), Barbara Vogel (Berliner HC)

Geehrt als "Beste Torhüterin" des Turniers: Yvonne Frank

Deutsches Damenteam verpasst Titelverteidigung knapp

Deutschlands Hockeydamen haben bei der Europameisterschaft 2009 in Amsterdam nur ganz knapp die Titelverteidigung verpasst. Die deutsche Mannschaft schlägt in der Vorrunde Irland 7:0, Spanien 2:1 und Schottland 4:0. Im Halbfinale wird England in der Verlängerung mit 2:1 durch ein "Golden Goal" von Maike Stöckel niedergerungen. Im Endspiel unterliegt das Team von Damen-Bundestrainer Michael Behrmann jedoch dem Weltmeister und Olympiasieger Niederlande mit 2:3 (2:2).

Das deutsche Damenteam geht durch Maike Stöckel in Führung und kann trotz Dauerdrucks der Gastgeberinnen sogar einen 1:2-Rückstand noch vor der Pause durch Nina Hasselmann ausgleichen. Dann drückt das deutsche Team in der Schlussphase sogar auf den Siegtreffer und wird hinten kalt erwischt, als Marilyn Agliotti zum zweiten Mal "abstaubt" und das 3:2 für Holland perfekt macht. So wird eine sehr couragierte, gute Leistung am Ende nicht belohnt.

Die deutsche Damenmannschaft wird auf dem Feld Vize-Europameister 2009 in Amsterdam (hinten: Teammanager Björn Clasen, Arzt Dr. Marcus Reinke, "Physio" David Arnold, "Physio" Paul Jacob, Co-Trainer Kais Al Saadi, Psychologe Carsten Schiel; davor: Co-Trainer Jan Steller, Bundestrainer Michael Behrmann, Silja Lorenzen, Lina Geyer, Tina Bachmann, Torfrau Barbara "Babsi" Vogel, Torfrau Yvonne Frank; davor: Anke Kühn, Janne Müller-Wieland, Julia Karwatzky, Janine Beermann, Natascha "Taschi" Keller, Kapitänin Fanny Rinne, Teammanagerin Dorle Gassert; vorn: Jennifer Plass, Nina Hasselmann, Lydia Haase, Maike Stöckel, Eileen Hoffmann, Julia Müller, Katharina "Katha" Otte)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2010
Duisburg

EM
Damen
Halle
Bronze

Versöhnlicher 3. Platz für DHB-Damen

Bronze für die deutsche Damen-Nationalmannschaft (hinten: Co-Trainer Florian Westermann, Teammanagerin Nina Lemmen, Luisa Steindor, Anke Brockmann, Gylla Rau, Frederike Warnholtz-Puls, Torfrau Karoline "Karo" Amm, Torfrau Kim Platten, "Physio" Silvia Bach, Co-Trainerin Lisa Jacobi, Bundestrainer Marc Herbert, Co-Trainer Heiko Milz; vorn: Anneke Böhmert mit Töchterchen Lotta, Lotta Hof, Mannschaftskapitänin Rebecca Landshut, Janina Totzke, Laura Keibel, Greta Gerke) bei der Hallenhockey-Europameisterschaft in Duisburg 2010 nach einem 4:2-Sieg im "kleinen Finale" gegen die Niederlande − Gold für die Ukraine durch ein 6:5 im Finale über Spanien.

Karoline Amm (Berliner HC), Anneke Böhmert (CD Terrassa), Anke Brockmann (Berliner HC), Greta Gerke (Düsseldorfer HC), Lotta Hof (Rüsselsheimer RK), Laura Keibel (TSV Mannheim), Rebecca Landshut (Münchner SC), Kim Platten (UHC Hamburg), Gylla Rau (Harvestehuder THC), Luisa Steindor (Schwarz-Weiß Neuss), Janina Totzke (Berliner HC), Frederike Warnholtz-Puls (Harvestehuder THC)

Anneke Böhmert, hier mit Töchterchen Lotta, beendet bei der EM 2010 in Duisburg ihre erfolgreiche Karriere in der Nationalmannschaft − EM-Hallentitel 2000, 2002, 2006 und 2008 sowie WM-Hallentitel 2003, damit erfolgreichste Hallen-Nationalspielerin des DHB. Außerdem bei der Hallen-EM 2010 gemeinsam mit der Spanierin Raquel Huertas beste Torschützin.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2011
Mönchen-gladbach

EM
Herren
Feld
Gold

Pilt Arnold (Berliner HC), Linus Butt (Crefelder HTC), Oskar Deecke (Crefelder HTC), Florian Fuchs (UHC Hamburg), Benedikt Fürk (Uhlenhorst Mülheim), Moritz Fürste (UHC Hamburg), Martin Häner (Berliner HC), Tobias Hauke (Harvestehuder THC), Tim Jessulat (Club an der Alster), Oliver Korn (UHC Hamburg), Jan-Marco Montag (Rot-Weiss Köln), Maximilian Müller (Nürnberger HTC), Thilo Stralkowski (Uhlenhorst Mülheim), Max Weinhold (Rot-Weiss Köln), Christopher Wesley (Nürnberger HTC), Benjamin Weß (Rot-Weiss Köln), Matthias Witthaus (Mannheimer HC), Philipp Zeller (Rot-Weiss Köln)

Überlegener Triumph des Deutschen Herrenteams

Acht Mannschaften haben sich für die Feldhockey-Europameisterschaft 2011 in Mönchengladbach qualifiziert. Die deutsche Mannschaft spielt in der Vorrunde 3:1 gegen Belgien, 3:1 gegen Spanien und 7:0 gegen Russland. Im Halbfinale wird England 3:0 geschlagen und im Finale sichert sich das deutsche Team durch einen 4:2-Sieg über die Niederlande den Europameistertitel!

Gold bei der Feldhockey-Europameisterschaft 2011 in Mönchengladbach für die deutsche Herren-Nationalmannschaft mit Trainer Markus Weise-von-Livonius (hinten: Matthias "Witti" Witthaus, Thilo Stralkowski, Linus Butt, Benedikt Fürk, Benjamin "Benny" Weß, Oliver Korn, Torwart Max Weinhold, Torwart Tim Jessulat; davor: Philipp Zeller, Christopher "Wes" Wesley, Oskar Deecke, Florian "Flocke" Fuchs, Martin Häner; vorn: Moritz "Mo" Fürste, Pilt Arnold, Tobias "Tobi" Hauke, Mannschaftskapitän Maximilian "Max" Müller, Jan-Marco Montag)

Die deutschen Herren haben Gold gewonnen!

EM
Damen
Feld
Silber

Lena Andersch (Schwarz-Weiß Neuss), Janine Beermann (Düsseldorfer HC), Yvonne Frank (UHC Hamburg), Lydia Haase (Mannheimer HC), Mandy Haase (Mannheimer HC), Nina Hasselmann (Münchner SC), Eileen Hoffmann (UHC Hamburg), Julia Karwatzky (Berliner HC), Natascha Keller (Berliner HC), Julia Müller (Larensche MHC), Janne Müller-Wieland (UHC Hamburg), Jennifer Plass (JFC Barcelona), Kristina Reynolds (Harvestehuder THC), Fanny Rinne (TSV Mannheim), Christina Schütze (Club an der Alster), Luisa Steindor (Schwarz-Weiß Neuss), Maike Stöckel (HDM Den Haag), Jana Teschke (UHC Hamburg)

Die deutschen Damen haben durch einen 2:1-Sieg im Halbfinale über Spanien das Finale gegen die Niederlande erreicht!

Damen der Niederlande verdient Europameister

Wie bei den Herren spielen auch bei den Damen acht Nationen um die Feldhockey-Europameisterschaft 2011 in Mönchengladbach. Das deutsche Damenteam schlägt in der Vorrunde Irland 3:0, verliert gegen England 0:2 und schlägt Belgien 4:0. In den beiden Halbfinals setzen sich die Niederlande gegen England mit 2:0 und Deutschland gegen Spanien mit 2:1 durch. Im Finale der Europameisterschaft stehen sich somit die Niederlande und Deutschland im Spiel um Gold gegenüber. Die Niederlande entscheiden dieses Spiel mit 3:0 (2:0) überlegen für sich und sind Europameister, der deutschen Mannschaft gehört Silber!

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft vor dem Finale der EM 2011 gegen die Niederlande mit Mannschaftskapitänin Fanny Rinne, Torfrau Kristina "Krissi" Reynolds, Mandy Haase, Natascha "Taschi" Keller, Christina Schütze, Nina Hasselmann, Eileen Hoffmann, Lydia Haase, Jana Teschke, Jennifer Plass, Luisa Steindor, Janine Beermann, Maike Stöckel, Janne Müller-Wieland, Julia Müller und Julia Karwatzky

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2012
Leipzig

EM
Herr
en
Halle
Gold

Nach zweitem und fünftem Platz wieder ein Titel!

Acht Mannschaften haben sich für die 15. Hallenhockey-Europameisterschaft 2012 in Leipzig qualifiziert. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Herrenteam gewinnt gegen Österreich knapp 2:1, gegen die Schweiz 9:2 und gegen Spanien 11:1.

Im Halbfinale trifft das deutsche Team auf Spanien und gewinnt nach einem Halbzeitstand von 2:3 noch 6:3. Das zweite Halbfinale entscheidet Tschechien mit 3:2 gegen Österreich für sich. Damit stehen sich im Finale Deutschland und Tschechien gegenüber. Die deutsche Nationalmannschaft lässt hier nichts "anbrennen", gewinnt klar mit 4:0 und ist damit − nach dem zweiten Platz in Jekaterinburg 2008 und dem enttäuschenden fünften Platz in Almere 2010 − mal wieder Europameister im Hallenhockey − der 13. Titel für Deutschland bei der 15. Titelvergabe.

Die deutsche Herrenmannschaft freut sich über den Gewinn des Europameistertitels im Hallenhockey 2012 (hinten: "Physio" Frederick Syna, Co-Trainer Stefan Kermas, Timo Weß, Teammanagerin Britta Schütz, Co-Trainer Werner Wiedersich, "Physio" Andreas Papenfuß, Arzt Dr. Dietmar Alf, Bundestrainer Markus Weise-von Livonius; davor: Pilt Arnold, Tobias Lietz; vorn: Thilo Stralkowski, Benjamin "Benny" Weß, Oskar Deecke, Moritz Fuhrmann, Torwart Nicolas "Nico" Jacobi mit Pokal, Torwart Andreas Späck, Florian Woesch, Matthias "Witti" Witthaus, Mannschaftskapitän Tobias "Tobi" Hauke)

Pilt Arnold (Berliner HC), Oskar Deecke (Crefelder HTC), Moritz Fuhrmann (Harvestehuder THC), Tobias Hauke (Rot-Weiss Köln), Nicolas Jacobi (UHC Hamburg), Tobias Lietz (Harvestehuder THC), Andreas Späck (Harvestehuder THC), Thilo Stralkowski (Uhlenhorst Mülheim), Benjamin Weß (Rot-Weiss Köln), Timo Weß (Rot-Weiss Köln), Matthias Witthaus (Mannheimer HC), Florian Woesch (Mannheimer HC)

Gemeinsam bejubeln die deutsche Herren- und die deutsche Damenmannschaft den Gewinn des Europameistertitels im Hallenhockey 2012 − im Finale gewinnen die Herren durch ein 4:0 über Tschechien, die Damen in einem Siebenmeter-Krimi mit 3:2 über Weißrussland.

EM
Damen
Halle
Gold

Karoline Amm (ATV Leipzig), Tonja Fabig (TSV Mannheim), Eva-Maria Frank (Rüsselsheimer RK), Dinah Grote (ETuF Essen), Franzisca Hauke (Rot-Weiss Köln), Kerstin Holm (TuS Lichterfelde), Lena Jacobi (Club an der Alster), Rebecca Landshut (Münchner SC), Lea Loitsch (Berliner HC), Stefanie Schneider (Rot-Weiss Köln), Susanne Schulz-Linkholt (TSV Mannheim), Victoria Wiedermann (Eintracht Braunschweig) 

Gold für deutsche Damen nach Siebenmeter-Schießen

Acht Mannschaften nehmen an der Hallenhockey-Europameisterschaft 2012 in Leipzig teil. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Damenteam gewinnt gegen Tschechien 5:3 und gegen Spanien 2:1, verliert jedoch gegen Polen 3:5. Im Halbfinale trifft Deutschland auf die Niederlande und gewinnt dieses Spiel überlegen 4:1. Das zweite Halbfinale entscheidet Weißrussland gegen Polen mit 2:1 für sich.

Im Finale stehen sich somit Weißrussland und Deutschland gegenüber, die sich ein ausgeglichenes Spiel liefern. Nach  dem Ende der regulären Spielzeit und auch nach der Verlängerung steht es 2:2. Es kommt zum Siebenmeter-Schießen, das die deutsche Damenmannschaft mit 5:4 für sich entscheidet und damit Gold gewinnt. Bronze holt sich Polen durch ein 4:3 gegen die Niederlande.

Die deutsche Damenmannschaft jubelt nach der Siegerehrung über den Gewinn des Europameistertitels im Hallenhockey 2012 (hinten: Dinah Grote, Stefanie Schneider, Kerstin Holm, Teammanagerin Nina Lemmen; davor: Torfrau Victoria Wiedermann, Co-Trainer Matthias Becher, Bundestrainer Marc Herbert; vorn: Mannschaftskapitänin Rebecca Landshut, Franzisca Hauke, Eva-Maria Frank, Torfrau Karoline "Karo" Amm, Susanne Schulz-Linkholt, Tonja Fabig, Lena Jacobi, "Physio" Julia Boie, Co-Trainer Claas Henkel, Lea Loitsch)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2013
Boom

EM
Herr
en
Feld
Gold

DHB-Herren machen historisches Double perfekt!

Acht Teams sind für die Feldhockey-Europameisterschaft 2013 in Boom bei Antwerpen qualifiziert. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Herrenteam verliert gegen Belgien 1:2, gewinnt gegen Spanien 6:3 und gegen die Tschechien 3:0. Im Halbfinale trifft Deutschland auf die Niederlande und gewinnt nach einem Halbzeitstand von 1:2 noch 5:3. Das zweite Halbfinale entscheidet Belgien mit 3:0 gegen England für sich.

Damit stehen sich im Finale Deutschland und der Gastgeber Belgien gegenüber. Vor einer Kulisse von etwa 8.000 begeisterten Zuschauern kann die deutsche Mannschaft mit Trainer Markus Weise-von-Livonius durch eine Glanzleistung den Titel von 2011 erfolgreich verteidigen. Durch einen 3:1(0:0)-Erfolg macht die Mannschaft zugleich ein historisches Double perfekt, der gemeinsame Gewinn des Titels von Damen und Herren bei einer Feldhockey-Europameisterschaft.

Ausgelassene Freude bei der deutschen Herrenmannschaft nach dem Gewinn des Europameistertitels im Feldhockey 2013 (hinten: Oskar Deecke, Benjamin "Benny" Weß, Thilo Stralkowski, Christopher "Wes" Wesley, Martin Häner, Torwart Nicolas "Nico" Jacobi, Oliver Korn, Martin Zwicker; davor: Linus Butt, Marco Miltkau, Tobias "Tobi" Hauke, Kapitän Moritz "Mo" Fürste, Torwart Felix Reuß, Florian "Flocke" Fuchs; vorn: Jan Philipp Rabente, Mats Grambusch, Pilt Arnold, Benedikt Fürk)

Pilt Arnold (Berliner HC), Linus Butt (Crefelder HTC), Oskar Deecke (CdC Madrid), Florian Fuchs (UHC Hamburg), Benedikt Fürk (Uhlenhorst Mülheim), Moritz Fürste (CdC Madrid), Mats Grambusch (Gladbacher HTC), Martin Häner (Berliner HC), Tobias Hauke (Harvestehuder THC), Nicolas Jacobi (UHC Hamburg), Oliver Korn (CdC Madrid), Marco Miltkau (Rot-Weiss Köln), Jan Philipp Rabente (Uhlenhorst Mülheim), Felix Reuß (Uhlenhorst Mülheim), Thilo Stralkowski (Uhlenhorst Mülheim), Christopher Wesley (Nürnberger HTC), Benjamin Weß (Rot-Weiss Köln), Martin Zwicker (Berliner HC)

Ausgelassener Jubel von drei Erfolgsverwöhnten mit EM-Pokal: Benjamin Weß, Kapitän Moritz "Mo" Fürste und Thilo Stralkowski

Mehr stille Freude über eine knappen Erfolg: Jana Teschke, Hannah Gablać, Marie Mävers und Kapitänin Julia Müller

EM
Damen
Feld
Gold

Tina Bachmann (Oranje Zwart), Tonja Fabig (TSV Mannheim), Hannah Gablać (Mannheimer HC), Lydia Haase (Mannheimer HC), Nina Hasselmann (Münchner SC), Franzisca Hauke (Rot-Weiss Köln), Eileen Hoffmann (UHC Hamburg), Lena Jacobi (Berliner HC), Hannah Krüger (Münchner SC), Marie Mävers (UHC Hamburg), Julia Müller (SV Kampong), Janne Müller-Wieland (UHC Hamburg), Jennifer Plass (JFC Barcelona), Kim Platten (Münchner SC), Lea Stöckel (Rot-Weiss Köln), Maike Stöckel (Stichtsche CHC), Jana Teschke (UHC Hamburg), Barbara Vogel (Berliner HC)

Nach der Siegerehrung Freude über den Gewinn des Europameistertitels im Feldhockey 2013 (hinten: Tina Bachmann, Franzisca Hauke, Lea Stöckel, Jana Teschke, Hannah Gablać, Marie Mävers, Torfrau Kim Platten, Nina Hasselmann, Lydia Haase; vorn: Eileen Hoffmann, Maike Stöckel, Torfrau Barbara "Babsi" Vogel, Julia Müller, Janne Müller-Wieland, Hannah Krüger, Jennifer Plass, Lena Jacobi, Tonja Fabig)

Gold für deutsche Damen nach zwei Penalty-Schießen!

Für die Feldhockey-Europameisterschaft 2013 im belgischen Boom nahe Antwerpen haben sich acht Damenteams qualifiziert. In der zunächst auszuspielenden Vorrunde gewinnt das deutsche Damenteam gegen Schottland 1:0, gegen England 2:1 und gegen Spanien 2:0. Im Halbfinale trifft Deutschland auf Belgien und entscheidet ein "Zitterspiel" nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit schließlich glücklich im Penalty-Schießen mit 4:2 für sich. Das zweite Halbfinale gewinnt England gegen die Niederlande 4:3, ebenfalls im Penalty-Entscheid.

Im Finale zwischen England und Deutschland kann das deutsche Team mit Trainer Jamilon Mülders ein hochdramatisches und torreiches Spiel am Ende für sich entscheiden. Nach der regulären Spielzeit steht es 4:4. Es kommt wie in den beiden Halbfinals erneut zum Penalty-Schießen, bei dem Maike Stöckel und Jana Teschke treffen sowie Kim Platten im deutschen Tor nicht zu überwinden ist. Die deutsche Damenmannschaft siegt mit 6:4 und gewinnt damit Gold, Bronze holt sich die Niederlande durch ein 3:1 gegen Belgien. Tina Bachmann wird als beste Spielerin des Turniers geehrt.

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2014
Wien

EM
Herr
en
Halle
Gold

Moritz Fürste (UHC Hamburg), Patrick Hablawetz (Mannheimer HC), Moritz Kentmann (SC Frankfurt 1880), Felix Knoblauch (Münchner SC), Tom Mieling (UHC Hamburg), Ricardo Nevado (UHC Hamburg), Moritz Polk (Harvestehuder THC), Alessio Ress (Club an der Alster), Felix Reuß (Uhlenhorst Mülheim), Patrick Schmidt (Crefelder HTC), Constantin Staib (Zehlendorfer Wespen), Daniel von Drachenfels (Club an der Alster)

Mannschaftskapitän Moritz "Mo" Fürste mit dem gewonnenen EM-Pokal − mit ihm freuen sich Torwart Moritz Kentmann, Felix Knoblauch und Ricardo Nevado über den Gewinn der Europameisterschaft im Hallenhockey 2014

Nach 2012 erneut der Titel für das deutsche Team!

Acht Mannschaften nehmen an der 16. Hallenhockey-Europameisterschaft 2014 in Wien teil. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Herrenteam mit Bundestrainer Stefan Kermas gewinnt gegen Russland 6:4, spielt gegen die Niederlande 6:6 und gewinnt gegen England 10:8.

Trotz nicht sehr überzeugender Leistungen erreicht das deutsche Team das Halbfinale, trifft auf Polen und gewinnt hoch verdient 10:2. Das zweite Halbfinale entscheidet Österreich mit 5:3 gegen Russland für sich. Damit stehen sich im Finale Deutschland und Gastgeber Österreich gegenüber. Die deutsche Nationalmannschaft sieht gegen Ende der 2. Halbzeit beim Stand von 5:3 bereits wie der sichere Sieger aus. Doch Österreich schießt in den letzten 80 Sekunden noch zwei Tore zum 5:5. Ein "Penalty-Schießen" wird die Meisterschaft entscheiden! Deutschland kann sich mit 9:8 schließlich knapp durchsetzen − das ist der 14. Titel für Deutschland bei der 16. Titelvergabe.

Große Freude bei der deutschen Mannschaftsdelegation nach dem Gewinn des Europameister-Titels im Hallenhockey 2014 (hinten: Daniel von Drachenfels, Alessio Ress, Arzt Philip Ibe, Bundestrainer Stefan Kermas; davor: Co-Trainer Matthias Becher, Torwart Moritz Kentmann, Felix Knoblauch, Tom Mieling, Patrick Schmidt, "Physio" Gunnar Maurer, Team-Manager Eric Langner; vorn: Co-Trainer Valentin Altenburg, Ricardo Nevado, Patrick Hablawetz, Kapitän Moritz "Mo" Fürste, Constantin Staib, Torwart Felix Reuß, Moritz Polk)

2014
Prag

EM
Damen
Halle
Silber

Lydia Haase im Gruppenspiel gegen die Niederlande

Julia Dudorov (UHC Hamburg), Lydia Haase (Mannheimer HC), Nina Hasselmann (Münchner SC), Kristina Hillmann (UHC Hamburg), Lena Jacobi (Berliner HC), Julia Müller (SV Kampong), Cécile Pieper (Mannheimer HC), Kim Platten (Münchner SC), Anne Schröder (Club an der Alster), Lisa Marie Schütze (Düsseldorfer HC), Jana Teschke (UHC Hamburg), Victoria Wiedermann (Eintracht Braunschweig)

"Beste Spielerin" des EM-Turniers: Julia Müller

Machtlos im Finale: Kim Platten, Anne Schröder, Lena Jacobi

Siegerehrung: Silber für die deutsche Mannschaft!

Siegerehrung: Silber für die deutsche Mannschaft!

Hockey-Damen "nur" Silber bei Hallen-EM

Acht Mannschaften nehmen an der Hallenhockey-Europameisterschaft 2014 in Prag teil. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Damenteam gewinnt gegen Tschechien 10:0, verliert gegen die Niederlande 5:9 und siegt im letzten Gruppenspiel gegen England 5:3.

Im Halbfinale besiegen die DHB-Damen die starken Österreicherinnen souverän mit 5:1. Die Oranje-Auswahl setzt sich knapp mit 3:2 nach Penalty-Schießen gegen Polen durch.

Im Finale des Championats in Prag verpassen die DHB-Damen von Bundestrainer Jamilon Mülders den angestrebten Titelgewinn. Sie unterliegen dem Erzrivalen aus den Niederlanden glatt mit 0:3. Bronze sichert sich Polen durch ein 2:1 im kleinen Finale gegen Österreich.

Als "Beste Spielerin" des EM-Turniers wird die deutsche Kapitänin Julia Müller ausgezeichnet. Beste DHB-Torschützin bei der dreitägigen Veranstaltung in der tschechischen Hauptstadt ist die Mannheimerin Lydia Haase mit sieben Treffern.

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft während der Hallenhockey- Europameisterschaft 2014 in Prag (Lisa Marie Schütze, Lena Jacobi, Julia Dudorov, Lydia Haase, Nina Hasselmann, Kristina Hillmann, Cécile Pieper, Anne Schröder, Jana Teschke, Torfrau Victoria Wiedermann, Torfrau Kim Platten, Kapitänin Julia Müller)
Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2015
London

EM
Herr
en
Feld
Silber

Nachdenklich: Bundestrainer Markus Weise-von-Livonius

Linus Butt (Crefelder HTC), Oskar Deecke (Crefelder HTC), Florian Fuchs (UHC Hamburg), Benedikt Fürk (Uhlenhorst Mülheim), Moritz Fürste (UHC Hamburg), Mats Grambusch (Rot-Weiss Köln), Martin Häner (Berliner HC), Tobias Hauke (Harvestehuder THC), Nicolas Jacobi (UHC Hamburg), Marco Miltkau (Rot-Weiss Köln), Mathias Müller (Rot-Weiss Köln), Christopher Rühr (Rot-Weiss Köln), Andreas Späck (Mannheimer HC), Constantin Staib (Club an der Alster), Niklas Wellen (Crefelder HTC), Christopher Wesley (Nürnberger HTC), Lukas Windfeder (Uhlenhorst Mülheim), Martin Zwicker (Berliner HC)

"Bester Spieler" des EM-Turniers 2015: Florian "Flocke" Fuchs

DHB-Herren müssen sich einem im Finale überragenden niederländischen Team beugen − Silber!

Acht Teams bestreiten das Turnier um die Feldhockey-Europameisterschaft 2015 im Olympiastadion von London. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Herrenteam gewinnt alle drei Spiele − gegen Belgien 4:0, gegen Irland 2:0 und gegen Frankreich 7:2. Im Halbfinale trifft Deutschland vor etwa 3.500 Zuschauern auf England. Nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit kommt es in der Penalty-Entscheidung zu einem Krimi. Dank einer hervorragenden Leistung von Torwart "Nico" Jacobi gewinnt das deutsche Team knapp mit 5:4 und zieht ins EM-Finale ein. Das zweite Halbfinale entscheiden die Niederlande mit 1:0 gegen Irland für sich.

Damit sind im Finale die Niederlande Gegner der deutschen Mannschaft. Hier kommt es gegen den Erzrivalen zu einem historischen "Debakel". Die Olympiasieger von 2012 mit Bundestrainer Markus Weise-von-Livonius unterliegen dem "Oranje-Team" mit 1:6 (0:5). Gold für die Niederlande, Silber für Deutschland und Bronze für England, das Irland mit 4:2 schlagen kann.

Das Bild zeigt die 18-köpfige deutsche Nationalmannschaft mit Silbermedaille nach der Siegerehrung (hinten: Mathias Müller, Oskar Deecke, Constantin Staib, Martin Häner, Torwart Andreas Späck, Linus Butt, Tobias "Tobi" Hauke, Moritz "Mo" Fürste, Torwart Nicolas "Nico" Jacobi, Christopher Rühr, Florian "Flocke" Fuchs; vorn: Marco Miltkau, Mats Grambusch, Christopher "Wes" Wesley, Lukas Windfeder, Niklas Wellen, Benedikt Fürk, Martin Zwicker)

EM
Damen
Feld
Bronze

"Beste Torfrau" des EM-Turniers 2015: Yvonne Frank

Beschwichtigend: Bundestrainer Jamilon Mülders

Lisa Altenburg-Hahn (UHC Hamburg), Yvonne Frank (UHC Hamburg), Lydia Haase (Mannheimer HC), Nina Hasselmann (Münchner SC), Franzisca Hauke (Rot-Weiss Köln), Kristina Hillmann (UHC Hamburg), Eileen Hoffmann (UHC Hamburg), Hannah Krüger (Münchner SC), Marie Mävers (UHC Hamburg), Janne Müller-Wieland (UHC Hamburg), Selin Oruz (Düsseldorfer HC), Cécile Pieper (Mannheimer HC), Kristina Reynolds (Hamburger Polo Club), Anne Schröder (Club an der Alster), Charlotte Stapenhorst (UHC Hamburg), Luisa Steindor (Düsseldorfer HC), Lea Stöckel (Rot-Weiss Köln), Jana Teschke (UHC Hamburg)

DHB-Damen auf dem Bronzeplatz!

Auch bei den Damen spielen acht Teams um die Feldhockey-Europameisterschaft 2015 im Olympiastadion von London. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Damenteam mit Bundestrainer Jamilon Mülders spielt gegen Italien 4:0, gegen Schottland 2:1 und gegen England 1:4. Das ist der zweite Gruppenplatz, so dass im Halbfinale Deutschland auf den Olympiasieger und Weltmeister, die Niederlande, trifft. In einem ergebnisoffenen Match muss sich das deutsche Team schließlich knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Im Spiel um Bronze ist Spanien Gegner der deutschen Mannschaft. Durch einen niemals gefährdeten 5:1-Sieg sichert sich das deutsche Team vor etwa 5.000 Zuschauern Bronze. Gold holt sich in einem dramatischen Finale im Penalty-Entscheid Gastgeber England mit 5:3 gegen die Niederlande.

Das Bild zeigt das 18-köpfige deutsche Nationalteam mit Stab nach der Siegerehrung (hinten: Co-Trainer Andreas Höppner, "Video" Jens Hillmann, "Physio" Anna Geiter, Torfrau Yvonne Frank, Bundestrainer Jamilon Mülders, Kristina Hillmann, Athletiktrainer Tillmann Bockhorst, Co-Trainer Matthew Hetherington; davor: Teammanagerin Julia Walter, "Physio" Julia Boie, Lisa Altenburg-Hahn, Marie Mävers, Nina Hasselmann, Hannah Krüger, Cécile Pieper, Janne Müller-Wieland, Lea Stöckel, Torfrau Kristina "Krissi" Reynolds, Teamarzt Dr. Boris Mandryka; vorn: Anne Schröder, Selin Oruz, Franzisca "Sissy" Hauke, Charlotte Stapenhorst, Luisa Steindor, Eileen Hoffmann, Jana Teschke, Lydia Haase)

Jahr / Ort Mannschaft Gold Silber Bronze

2016
Prag

EM
Herren
Halle
Gold

Linus Butt (Crefelder HTC), Timm Herzbruch (Uhlenhorst Mülheim), Tobias Lietz (Harvestehuder THC), Alexander Otte (Club an der Alster), Fabian Pehlke (Mannheimer HC), Alessio Ress (Club an der Alster), Philip Schmid (UHC Hamburg), Maximilian Schulz-Linkholt (TSV Mannheim), Andreas Späck (Mannheimer HC), Tobias Walter (Harvestehuder THC), Ferdinand Weinke (Uhlenhorst Mülheim), Florian Woesch (Mannheimer HC)

Der deutsche Bundestrainer Stefan Kermas gibt Anweisungen an seine "Truppe"

Timm Herzbruch, bester Torschütze und "Player of the EM-Tournament"

Bester Torhüter des EM-Turniers, Andreas Späck

2016 erneut der EM-Hallentitel für die deutschen Herren!

Acht Mannschaften nehmen an der 17. Hallenhockey-Europameisterschaft 2016 in Prag teil. Zunächst wird eine Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. Das deutsche Herrenteam mit Bundestrainer Stefan Kermas gewinnt gegen Polen 4:1, Russland 8:4 und gegen die Schweiz 7:3.

Nach den sehr überzeugender Leistungen in der Vorrunde erreicht das deutsche Team das Halbfinale, trifft auf Tschechien und gewinnt hoch verdient 5:0. Das zweite Halbfinale entscheidet Österreich knapp mit 8:6 nach "Penalty shootout"  gegen Russland für sich. Damit stehen sich im Finale Deutschland und Österreich gegenüber. Die deutsche Nationalmannschaft kann sich in einem spannenden Finale, das zur Pause 1:1 steht schließlich mit 3:2 durchsetzen − das ist der 15. Titel für Deutschland bei der 17. Titelvergabe. Andreas Späck wird als bester Torhüter des Turnier ausgezeichnet, Timm Herzbruch erhält die Ehrungen als bester Torschütze und bester Spieler des Turniers.

Große Freude über den gewonnenen Europameisterschaftspokal zeigt die deutsche Mannschaft nach dem Gewinn des Titels im Hallenhockey 2016 in Prag (hinten: Philip Schmid, Alessio Ress, Ferdinand Weinke, Tobias Lietz, Torwart Andreas Späck, Maximilian Schulz-Linkholt, Alexander Otte, Torwart Tobias Walter; vorn: Kapitän Linus Butt, Fabian Pehlke, Timm Herzbruch, Florian Woesch)

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DDR-Meister mit Namen

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