Rüsselsheimer Ruder-Klub 08 "Archiv und Chronik"

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Der Main und das Mainvorland an der Festung vor dem RRK-Bootshaus

 und auch etwas entfernt davon,

seine Veränderungen in den Jahren von 2008 bis heute

sowie Planungen für die Zukunft
(von 2014 bis 2019 und von 2008 bis 2013 am Ende klicken)

Keine Lockerung für Love Family Park: Mainwiese bleibt geschützt

In Schutzzone II wären die Regeln zum Naturschutz weniger streng. Doch das Regierungspräsidium lässt der Stadt Rüsselsheim diesen Lösungsweg nicht durchgehen.

Der Rüsselsheimer Magistrat will den "Love Family Park" weiter ermöglichen und fragte auf einen Antrag der SPD hin beim RP an, ob die Schutzzonen verschoben werden könnte.   ©Vollformat

Von Heike Bökenkötter (aus "Main-Spitze" vom 26.05.2020)

Im Landschaftsschutzgebiet gelten Regeln, und die haben zuletzt dazu geführt, dass das Techno-Festival "Love Family Park" in Rüsselsheim erheblicher Kritik ausgesetzt war. Denn die Veranstaltung wurde nun schon zwei Mal auf den Mainwiesen ausgetragen. Sie fallen in Schutzzone I des Landschaftsschutzgebietes. Belastungen sind für diese Bereiche nur in geringem Maße zulässig. Bei einem Techno-Festival waren die aus Sicht vieler Naturschützer und auch aus Sicht des Regierungspräsidiums (RP) zu hoch. Doch der Magistrat will den "Love Family Park" weiter in Rüsselsheim ermöglichen und fragte auf einen Antrag der SPD hin beim RP an, ob die Schutzzonen kurzerhand verschoben werden könnten. Ein Versuch, nicht nur das Festival, sondern auch andere Veranstaltungen auf dem Mainvorland dauerhaft zu retten. Doch vom RP gab es dazu kein grünes Licht. Jetzt hat die Behörde auch schriftlich noch einmal dargelegt, warum eine Umwandlung in Zone II nicht möglich ist. Damit ist diese Option wohl endgültig vom Tisch.

Rüsselsheimer Mainwiesen sind Überschwemmungsgebiet

Noch einmal erklärt das RP ausführlich, dass die Schutzziele der beiden Zonen im Gebiet Hessische Mainauen unterschiedlich definiert seien, aber auch die Beschaffenheit jeweils unterschiedlich sei. Die Rüsselsheimer Mainwiesen sind demnach ein Überschwemmungsgebiet ‒ ein Kriterium, das ganz klar für die Einordnung in Zone I spreche und das auch immer noch gelte. Zone II betrifft laut RP dagegen die die Mainaue umgebenden Flächen, die als Randlandschaften bezeichnet werden. Zur Definition von Zone II gehöre zwar auch die Nutzung als Grünfläche mit Erholungscharakter, was beim Mainvorland gegeben sei ‒ dies treffen aber auch auf viele andere Gebiete in Zone I zu. Das Kriterium Überschwemmungsgebiet sei entscheidend. Und daraus resultiert auch der Schutzzweck: Die Wiesen dienen unmittelbar der Wasserrückhaltung und einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten. Damit Wasser aufgenommen werden kann, müssen die Wiesen entsprechend gesund sein ‒ weshalb in Zone I andere, teils strengere Regeln herrschen als in Zone II.

Die Zonen in Rüsselsheim zu verschieben, ist aus Sicht des RP damit kaum zu rechtfertigen. Nicht nur aus inhaltlichen und rechtlichen Gründen ‒ die Behörde will hier auch keinen Präzedenzfall schaffen, wie aus dem Schreiben an die Stadtverwaltung hervorgeht.

Kommentar zum "Love Family Park": Festlegen

Von Heike Bökenkötter (aus "Main-Spitze" vom 26.05.2020)

Die Debatte um die Eignung der Mainwiesen für Großveranstaltungen ist zäh. In winzigen Schritten werden alle Facetten des Themas diskutiert, geprüft, erfragt. Doch eigentlich reden alle um den heißen Brei herum. Der Magistrat will, unterstützt von einigen Fraktionen, sowohl den "Love Family Park" als auch andere Veranstaltungen auf dem Mainvorland weiter ermöglichen, Naturschützer lehnen das ab, das RP sieht keine rechtliche Grundlage für eine Ausrichtung auf den Mainwiesen. Versuche wie eine Umwidmung des Gebietes in eine andere Schutzzone scheitern ‒ richtig so, man kann Regeln schließlich nicht so hinbiegen, wie es gerade passt. Bloß das eigentliche Problem bleibt. Und inzwischen verfestigt sich der Eindruck, dass das auch keiner lösen will. Der Magistrat macht weiter, bis eine andere Behörde einschreitet. Das RP als nächste Instanz sieht keinen Handlungsbedarf, das Umweltministerium fühlt sich nicht zuständig. Keiner will den schwarzen Peter übernehmen. Doch das ist und bleibt unfair den Veranstaltern und allen potenziellen Teilnehmern gegenüber. Nun zu hoffen, dass nächstes Jahr vielleicht automatisch weniger Menschen am Festival teilnehmen, macht nichts besser. Im Gegenteil. Probleme verschwinden nicht, indem man sich um sie herumwindet. Das erinnert an Gemauschel und macht alles andere als einen souveränen Eindruck.

Ausweg aus dem Naturschutz-Problem

Die angestrebte Lösung, die naturschutzrechtlichen Voraussetzungen zu verändern, wird also nicht funktionieren und dazu führen, dass die Debatten um Veranstaltungen auf den Mainwiesen verstummen. Abgeschlossen ist das Thema allerdings noch lange nicht ‒ denn der Magistrat will weiterhin eine Genehmigung möglich machen. Das RP, das das verbieten könnte, erklärte jüngst, bei der grundsätzlichen Entscheidung derzeit keinen Handlungsbedarf zu sehen. Denn der "Love Family Park" 2020 ist coronabedingt abgesagt und eine Wiederholung 2021 zwar bereits vorgesehen, aber noch nicht abgenickt. Als Ausweg aus dem Naturschutz-Problem könnten möglicherweise weniger Gäste dienen ‒ die Stadtverwaltung denkt beim Blick auf 2021 bereits an reduzierte Zahlen wegen Corona, und damit an eine möglicherweise anscheinend geringere Belastung für die Natur.


"Love Family Park" soll 2021 steigen

Die Veranstalter des "Love Family Parks" in Rüsselsheim nennen nach der Festival-Absage schon einen neuen Termin für die Mainwiesen. Die CDU fordert dafür die Genehmigung.

Von Jens Etzelsberger (aus "Main-Spitze" vom 22.04.2020)

Was Bedenken von Umweltschützern und einigen Kommunalpolitikern, nicht geschafft haben, hat nun ein Virus vollbracht: Der "Love Family Park" ist abgesagt. Nicht wegen der Schutzbedürftigkeit der Mainauen, nicht wegen grundsätzlicher ökologischer Erwägungen, sondern wegen des bis Ende August geltenden Verbots von Großveranstaltungen. Wenngleich die genaue Definition dessen, was Großveranstaltungen denn sind, noch aussteht, konnte wohl nie ein berechtigter Zweifel bestehen, dass eine Tanzveranstaltung mit 20.000 Teilnehmern als "Großveranstaltung" zu werten ist.

Die Diskussion um die umstrittene Veranstaltung auf den Rüsselsheimer Mainwiesen ist damit aber nicht beendet. Im Gegenteil: Die Veranstalter haben den für den 18. Juli 2020 geplanten "Love Family Park" zwar abgesagt und schreiben dazu auf ihrer Webseite: "Unser gesamtes Team hat in den letzten Monaten intensiv am 'Love Family Park' gearbeitet. Umso mehr sind wir alle enttäuscht, dass wir in diesem Jahr nicht mit euch feiern dürfen. Diese Nachricht trifft uns emotional und finanziell hart und muss auch von uns erst einmal verarbeitet werden."

Allerdings wird auch schon der Termin für 2021 samt Örtlichkeit genannt. Am Samstag, 24. Juli, soll wieder gefeiert werden. Wieder in Rüsselsheim, wieder auf den Mainwiesen. Ungeachtet der noch immer nicht beendeten Diskussion um die Örtlichkeit, schaffen die Veranstalter schon mal Fakten, zumindest in ihrem Internetauftritt.

Schützenhilfe kommt dabei von der CDU. In einem Antrag fordert die CDU-Fraktion den Magistrat auf, umgehend mit dem Veranstalter des "Love Family Park" Kontakt aufzunehmen und die Bereitschaft zu signalisieren, die Veranstaltung auch im Jahr 2021 zu genehmigen. Die Stadt solle dazu analog zu den Konditionen aus dem Jahr 2020 die Genehmigungen und Vertragsvereinbarungen auch für das Jahr 2021 anbieten. CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Metz leitet die Genehmigung für 2020 schon daraus ab, dass das Regierungspräsidium als Obere Naturschutzbehörde sich nicht mehr ablehnend geäußert habe, nachdem die Stellungnahme des Magistrats zur Genehmigung des Festivals vorlag. Da der Veranstalter in diesem Jahr keine Möglichkeit habe, die Wirksamkeit seiner mit Blick auf den Naturschutz vorgenommenen konzeptionellen Änderungen unter Beweis zu stellen, müsse es ihm dann 2021 ermöglicht werden, so Metz im Gespräch mit dieser Zeitung.

Enormer wirtschaftlicher Druck

Der Stadtverordnetenversammlung soll laut CDU-Antrag im Juni 2020 ein Sachstandsbericht zur Kenntnisnahme vorgelegt werden. In der Begründung heißt es, die Stadt zeige sich mit einem solchen Vorgehen als verlässlicher Vertragspartner. Aktuell stünden Veranstalter, Künstler und dazugehörige Dienstleister aus der Veranstaltungsbranche unter enormen wirtschaftlichen Druck. Es sei zu befürchten, dass die Pandemie verschiedene Subkulturen ‒ wie die der elektronischen Musikkultur ‒ stärker treffe und ihnen nachhaltiger schade als anderen Bereiche in der freien Wirtschaft insgesamt.

Mit dem von der CDU geforderten Angebot komme die Stadt Rüsselsheim ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber der Veranstaltungskultur nach und leiste ihren Beitrag, dass der "Love Family Park" im nächsten Jahr erneut, trotz der aktuellen gesellschaftlichen Krise, stattfinden könne.

"Love Family Park" gelebtes Stadtmarketing

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Luca Karger sieht in dem Festival eine Bereicherung für Rüsselsheim, die für eine vor Menschen sprudelnde Innenstadt, volle Gastronomiebetriebe und ein erhöhtes Übernachtungsaufkommen in den Rüsselsheimer Hotels stehe. "Der 'Love Family Park' ist gelebtes Stadtmarketing auf eine ganz besondere und moderne Art" wird der Fraktionsvorsitzende Matthias Metz in der Presseerklärung zitiert. Dem Veranstalterteam attestiert Metz, ständig um Optimierungen zum Schutz der Mainwiesen gerade im Bereich des Umweltschutzes, bemüht gewesen zu sein. Eine Änderung des Festivalorts steht für Metz dabei nicht zur Debatte. Er hält das Mainufer für den geeignetsten Ort, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung.

Dass vonseiten des Veranstalters schon Termin und Ort für 2021 festgelegt sind, überrascht Metz zwar, er findet es aber auch nicht sonderlich kritikwürdig. "Vielleicht gibt es ja schon Absprachen, die die Politik nicht kennt." Der Veranstalter war am Dienstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Eine Anfrage an die Stadtverwaltung, unter anderem zu schon bestehenden Zusagen für 2021, wurde bis Redaktionsschluss nicht beantwortet.


Rüsselsheimer Mainwiesen als Landschaftsschutzgebiet erhalten

Kann der "Love Family Park" durch eine Veränderung des Landschaftsschutzgebietes in Rüsselsheim gehalten werden? Das Regierungspräsidium Darmstadt befasst sich mit der Verordnung.

Von Heike Bökenkötter (aus "Main-Spitze" vom 10.03.2020)

Das Regierungspräsidium Darmstadt arbeitet derzeit daran, die Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet (LSG) "Hessische Mainauen" auf einen neueren Stand zu bringen. Darin ist unter anderem festgelegt, welche Gebiete entlang des Mains zur Schutzzone 1 und zur Schutzzone 2 gehören und was dort schützenswert ist. Implizit geht es also auch um die Zukunft von Veranstaltungen auf den Rüsselsheimer Mainwiesen. Zuletzt war von seiten der Stadt aus die Frage gestellt worden, ob die Gebiete möglicherweise umzoniert werden könnten ‒ sodass das Mainvorland künftig in Zone 2 statt 1 läge. Dann wären andere Regeln zu erfüllen. Dazu wird es allerdings wohl in absehbarer Zeit nicht kommen.

Die Novellierung der Verordnung habe nicht zum Zweck, die Schutzgebiete neu zu ordnen, erklärt das Regierungspräsidium auf Anfrage dieser Zeitung. Vielmehr gehe es darum, den Verordnungstext einmal an die aktuelle Rechtsprechung anzupassen und die Markierungen von einer topographischen auf eine neue, flurstücksgenaue Karte mit Luftbild zu übertragen. Die Vergleichskarten, die in der bestehenden Verordnung eingebunden sind, stammen aus dem Jahr 1987.

Veränderung der Zonen nicht geplant

Mit grundsätzlichen Veränderungen bei den Landschaftsschutzzonen oder Vorschlägen dazu habe die Novellierung nichts zu tun, erklärt Christoph Süß, Sprecher des Regierungspräsidiums. "Es ist nicht beabsichtigt, die Grenze des LSG beziehungsweise die Zonierung wesentlich zu verändern." Es sei nachvollziehbar, dass die Stadt im Zuge der Verordnungsüberarbeitung auch den Vorschlag zu einer Umzonierung eingebracht habe, tatsächlich stehe eine solche Veränderung aber der Intention der Novellierung entgegen, bei der es eben genau nicht um solche Anpassungen gehen solle. Auch die grundlegenden Kriterien zur Zuordnung der Flächen blieben und würden nicht in Frage gestellt. "Ein wesentliches Kriterium für die Zuordnung von Freiflächen zur Zone 1 war bereits bei der Erstausweisung die Eigenschaft der Fläche als amtlich festgestelltes Überschwemmungsgebiet, also die Lage in der unmittelbaren Mainaue."

Das RP, genauer gesagt die dort angesiedelte Obere Naturschutzbehörde, will die Grenzen zwischen den Schutzzonen 1 und 2 also nicht verschieben. Eine Änderung enthält die Novellierung, deren Entwurf der Redaktion vorliegt, aber schon. Sie betrifft nicht die Wiesen, sondern befestigte Flächen: Der Landungsplatz, der heute als Parkplatz genutzt wird, soll demnach nicht mehr zur Schutzzone 1 gehören. Ein Plan, von dem Stadtrat Nils Kraft (SPD) sich überzeugt zeigt, wie er dem RP in einer ersten Stellungnahme mitteilte. "Dass der Parkplatz als Teil der Schutzzone 1 keinen Sinn macht, ist auch in früheren Gesprächen schon einmal erörtert worden", sagt Kraft auch im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Stadt begrüße die geplante Änderung. Der Magistrat als Untere Naturschutzbehörde konnte bereits Stellung zu den Entwürfen nehmen, es soll ein offizielles Anhörungsverfahren durch das RP für alle betroffenen Kommunen folgen.

Weitere kleine Verschiebungen von Grenzen auf den Karten seien nicht ausgeschlossen, erklärt RP-Sprecher Süß weiter. Sie könnten mit der Übertragung von der bisherigen auf die flurstücksgenaue Karte leicht angepasst werden.

Der Magistrat hatte auf einen Antrag der SPD hin beim RP erfragt, ob die Mainwiesen in eine andere Schutzzone überführt werden können. Anlass ist die Diskussion um das Techno-Festival "Love Family Park", aber auch um andere Veranstaltungen an diesem Ort, etwa das Klassikertreffen. Naturschützer und die Obere Naturschutzbehörde halten die Veranstaltungen für nicht kompatibel mit dem Naturschutzrecht und seinen Vorgaben für die Schutzzone. Der Antrag auf eine Umfirmierung der Flächen sollte zunächst eine Möglichkeit bieten, das Festival weiter in Rüsselsheim am Mainvorland zu ermöglichen. Wie SPD-Fraktionsvorsitzende Sanaa Boukayeo erklärte, stellte der Antrag den Versuch dar, die "Dinge", also Naturschutz und die Vorteile der Veranstaltung, "zusammenzubringen".

DIE ZONEN

In der derzeit gültigen Verordnung ist es laut RP verboten, in der Schutzzone 1 Grünland umzubrechen sowie Entwässerungs- und andere Maßnahmen vorzunehmen, die gemessen am Schutzzweck zu einer nachteiligen Veränderung des Wasserhaushaltes des Gebietes führen können. Diese Verbote sollen im Rahmen der Novellierung nach Angaben des Regierungspräsidiums nicht verändert werden. Die Verbote gelten nicht in der Schutzzone 2.

Darüber hinaus müssen genehmigungspflichtige Handlungen, die in der Verordnung aufgezählt werden, nach Angaben des RP mit dem Schutzzweck für die jeweilige Zone vereinbar sein. Die Zone 1 umfasse die Auenbereiche des Mains und angrenzende Bachtäler, Schutzzweck sei unter anderem der Erhalt der typischen Auewiesen.

Die Zone 2 umfasse räumlich angrenzende Wald-, Reb- und Flurflächen sowie Grünflächen mit Erholungscharakter. Schutzzweck der Zone 2 sei unter anderem die Erhaltung und Sicherung der die Mainauen umgebenden Randlandschaften wegen der Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes und ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung der Bevölkerung. (heib)


Magistrat will "Love Family Park" auf Mainwiesen ermöglichen

Der Rüsselsheimer Magistrat will den Naturschutzbedenken mit neuen Schutzmaßnahmen begegnen. In Betracht zieht man auch, die Fläche aus der Schutzzone I entfernen zu lassen.

Aus "Main-Spitze" vom 26.02.2020

(heib). Der Magistrat hat seine Entscheidung bestätigt, wonach das Techno-Festival "Love Family Park" erneut auf dem Mainvorland stattfinden kann. Allerdings will das Gremium sich nun beim Land absichern: Der Beschluss stehe unter dem Vorbehalt, dass das Land Hessen keine Einwände gegen die Veranstaltung geltend mache, erklärt die Stadtverwaltung.

Neben dem prinzipiellen grünen Licht für die Veranstaltung muss der Magistrat als Untere Naturschutzbehörde auch eine naturschutzrechtliche Genehmigung für die Nutzung der Mainwiesen erteilen, die nach Angaben der städtischen Pressestelle noch nicht ausgesprochen wurde. Auch hier kommt das Umweltministerium ins Spiel: Der Genehmigungsentwurf soll dem Land Hessen vorgelegt werden.

"Wir möchten, dass der Love Family Park weiterhin in Rüsselsheim stattfinden kann", erklärt dazu Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos). Gleichzeitig habe der Umwelt- und Naturschutz einen hohen Stellenwert. "Sollte das Land Hessen weitere Auflagen machen, werden wir diese für die Genehmigung berücksichtigen. Wir müssen aber auch anerkennen, dass das Festival von Jahr zu Jahr immer besser wird beim Thema Naturschutz." Keine Angaben machte der Magistrat bislang dazu, wie man mit dem Schreiben des Regierungspräsidiums umgehen will. Die Behörde hatte als Obere Naturschutzbehörde die naturschutzrechtlichen Genehmigungen des Festivals durch den Magistrat in den vergangenen Jahren geprüft und hatte keine Grundlage für die Erteilung gesehen. Im Genehmigungsentwurf seien weitere Maßnahmen zum Schutz der Natur vorgesehen, die man mit dem Veranstalter besprechen wolle. So soll die Veranstaltung unter der Auflage genehmigt werden, dass sensible Flächen mit Bodenplatten und einem darunterliegenden Sandaufbau abgedeckt werden. So solle nicht nur die Oberfläche geschützt werden, sondern auch Lasten durch Schwerlastverkehr bei Auf- und Abbauarbeiten besser verteilt und somit der Boden weniger stark verdichtet werden. "Das ist ein Verfahren, das bereits beim Pfingstreitturnier in Wiesbaden-Biebrich angewandt wird und sich bewährt hat", heißt es aus dem Rathaus. Zudem will der Magistrat prüfen, ob es für die Durchführung des "Love Family Park" zielführend wäre, die betroffene Fläche aus der Schutzzone I der Hessischen Mainauen entfernen zu lassen.

Einen ähnlichen Vorstoß hatte auch die Stadt Hanau unternommen, in der das Festival bis 2013 auf den Mainwiesen ausgetragen wurde. Die Rathausspitze setzte sich auch dort trotz der Bedenken der Oberen Naturschutzbehörde für eine Fortführung ein. Das Umweltministerium lehnte jedoch ab, auch eine Herausnahme der Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet wurde dort zurückgewiesen.


Verbietet RP "Love Family Park" auf Mainwiesen?

Der Rüsselsheimer Magistrat äußert sich bislang nicht zum Schreiben der Aufsichtsbehörde. Das Regierungspräsidium kritisiert die naturschutzrechtliche Genehmigung durch die Stadt.

Darf eine Veranstaltung wie der "Love Family Park" in einem Landschaftsschutzgebiet stattfinden? Das RP hat daran Zweifel.

Von Heike Bökenkötter (aus "Main-Spitze" vom 19.02.2020)

Wird der Magistrat sich nach dem Schreiben aus dem Regierungspräsidium dazu entscheiden, keine naturschutzrechtliche Genehmigung für den "Love Family Park" auf den Mainwiesen mehr zu erteilen? Eine Antwort aus dem Rüsselsheimer Rathaus gibt es darauf bislang nicht. Klar ist jedoch: Die Obere Naturschutzbehörde hat der Unteren Naturschutzbehörde in Gesprächen und schriftlich deutlich gemacht, dass sie nicht verstehen kann, wie eine Genehmigung erteilt werden konnte und wie die Veranstaltung mit der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet überein gebracht werden kann.

Wie das RP auf Nachfrage erklärt, gehe damit aber keine direkte Anweisung einher, das RP zieht die Angelegenheit auch nicht an sich. Vielmehr obliege die weitere Prüfung der Stadt, die Aufsichtsbehörde habe lediglich eine fachliche Stellungnahme getätigt. Weitere Fragen müsse daher der Magistrat beantworten. Dieser äußerte sich gegenüber dieser Zeitung am Dienstag nicht zur Sache. Unklar bleibt vorerst auch, ob auch andere Veranstaltungen auf den Flächen wie die Mainlandgames oder das Klassikertreffen betroffen sein könnten.

Weisung im Einzelfall möglich

Wie geht es nun weiter? Die Obere Naturschutzbehörde könne zunächst einen eher informellen Hinweis an die Stadt adressieren, dass die Vorgaben des Naturschutzes schwerlich mit der Genehmigung in Einklang zu bringen seien, erklärt Florian Weber vom Hessischen Städte- und Gemeindebund. Dies ist wohl in diesem Fall geschehen. Wie Weber weiter ausführt, könne die Aufsichtsbehörde in einem weiteren Schritt aber auch eine Weisung im Einzelfall vornehmen. Das ist laut Gesetz unter anderem dann möglich, wenn die Aufgaben des Naturschutzes von der Unteren Naturschutzbehörde nicht im Einklang mit dem Gesetz wahrgenommen werden oder wenn die Angelegenheit von besonderem öffentlichen Interesse ist.

Die Stadt bekommt nun also die Gelegenheit, den Weg einzuschlagen, der vom RP in diesem Fall für richtig erachtet wird. Eine Weisung wäre im Nachgang wohl möglich, sollte der Magistrat bei seiner Haltung bleiben.

Kommentar zum "Love Family Park": Klären

Von Heike Bökenkötter (aus "Main-Spitze" vom 19.02.2020)

Es wird Zeit, dass Klarheit entsteht. Die Debatte um den "Love Family Park" und den Naturschutz dauert nun bereits mehrere Monate an. Der aktuelle Schwebezustand ist dabei schädlich, sowohl für die Veranstaltung, als auch für die Stadt. Der Magistrat muss sich nun, da die Einschätzung des Regierungspräsidiums vorliegt, erklären. Macht es Sinn, sich dem Wink der Aufsichtsbehörde zu verschließen? Falls die Rathausspitze bei ihrer Haltung bleibt, muss sie dies begründen – und zwar umfassend. Es braucht auch Klarheit darüber, ob an das Techno-Festival, wie seine Fans äußern, andere Maßstäbe angelegt werden als an andere Veranstaltungen. Wie soll es mit letzteren weitergehen? Offene Fragen gibt es nun schon seit Langem. Es wird jetzt Zeit für Antworten. Das ist auch eine Frage des Umgangs, sowohl mit den Kritikern, als auch mit den Organisatoren des "Love Family Park". Viel Liebe bleibt inzwischen ohnehin nicht mehr.

Flächen schonen, Schäden vorbeugen

Der Veranstalter des Festivals, die Agentur Cosmopop, betont, dass sie dem Naturschutz durch verschiedene Maßnahmen Rechnung trage. Sowohl beim Aufbau, als auch bei der Veranstaltung selbst werde viel getan, um die Flächen zu schonen und Verschmutzungen und Schäden vorzubeugen. Nicht nachvollziehbar sei, weshalb andere Veranstaltungen auf den Mainwiesen weniger kritisch betrachtet würden. Hinzu komme, dass andernorts ebenfalls beispielsweise große Festivals am Mainufer abgehalten würden. Die Agentur betont, dass der "Love Family Park" große Chancen für Rüsselsheim biete. Unter anderem nennen die Organisatoren die Bekanntheit, die das Festival Rüsselsheim weltweit verschaffe. Auch der Wirtschaftskraft sei die Veranstaltung zuträglich. Tourismusfördernde Effekte seien beispielsweise bei den Hotelübernachtungen festzustellen, die 2018 laut Hessischem Statistischen Landesamt ihre Gastzahlen im Juli nahezu verdoppelt hätten. "Neben den positiven kulturellen Effekten hat der Tag im Juli auch eine Reihe wirtschaftlicher Vorzüge für die Stadt, denn das Geld bleibt in Rüsselsheim, wenn nach zwölf Stunden für ein Jahr die Musik ausgeht", schreibt die Agentur.

Eine Reaktion auf das Schreiben des Regierungspräsidiums formuliert unterdessen bereits der BUND-Kreisverband. "Der Magistrat sollte nun die Diskussion durch eine Ablehnung der Veranstaltung schnellstens beenden", schreibt Geschäftsführer Herbert Debus. Das Schreiben des Regierungspräsidiums mache deutlich, dass der Landschaftsschutz im Landschaftsschutzgebiet Vorrang habe. Eine Verlagerung etwa auf eine befestigte Fläche hatten die Organisatoren bisher abgelehnt, weil die naturnahe Umgebung den Charakter des Festivals ausmache.


"Love Family Park": Präsidium kritisiert Genehmigung

Die Fachaufsicht in Darmstadt kann nicht nachvollziehen, wieso der Rüsselsheimer Magistrat eine Genehmigung für das Festival am Main erteilt hat. Das Problem: der Naturschutz.

Der "Love Family Park" am Rüsselsheimer Mainufer.   ©Vollformat

Von Heike Bökenkötter (aus "Main-Spitze" vom 18.02.2020)

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt kann die Genehmigung des Techno-Festivals "Love Family Park" auf den Rüsselsheimer Mainwiesen durch den Magistrat nicht nachvollziehen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das die Leiterin des Dezernats Naturschutz/Genehmigungen beim RP an den Magistrat der Stadt Rüsselsheim gesandt hat und das dieser Zeitung vorliegt.

Das RP als Obere Naturschutzbehörde hatte die von der Unteren Naturschutzbehörde erteilten Genehmigungen für die Veranstaltung geprüft. Im Anschreiben an Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) und die weiteren Magistratsmitglieder stellt das Regierungspräsidium nun seine Position dar. Erklärt wird darin, unter welchen Bedingungen eine naturschutzrechtliche Genehmigung für eine Veranstaltung in der engeren Schutzzone I der Hessischen Mainauen erteilt werden kann. Dafür gebe es hohe Anforderungen. Geschehen dürfe dies nur, so das RP, wenn der Charakter des Gebietes nicht verändert und das Landschaftsbild nicht beeinträchtigt werde sowie wenn die Veranstaltung mit den Schutzzwecken vereinbar sei. Nur wenn alle drei Punkte erfüllt seien, könne die Erlaubnis erteilt werden. "Die Erteilung aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses sieht die Verordnung nicht vor", schreibt die Fachaufsicht weiter.

Das Regierungspräsidium kommt zu dem Schluss: "Vor dem Hintergrund und auch angesichts der zwischenzeitlich stattgefundenen Gespräche ist nicht deutlich geworden, wie der Magistrat eine Genehmigung der Veranstaltung im Sinne des Paragraphen 3 Abs. 2 der LSG-VO begründen kann."

Schäden an der Vegetation seien unvermeidbar

Die Obere Naturschutzbehörde führt in der Erklärung aus, dass unter anderem Schäden an der Vegetation durch Befahren mit Fahrzeugen, Errichten großer Bühnen und durch 20.000 feiernde Menschen praktisch nicht zu vermeiden seien. Auch eine nachträgliche Reparatur könne nicht verhindern, dass sich die Pflanzenwelt anders entwickle als es für eine Aue typisch sei – dem Schutzzweck werde damit nicht entsprochen.

Als Referenzzustand für die Prüfung könne dabei nicht der vorbelastete Ist-Zustand der Flächen dienen. Vielmehr müsse man zum Vergleich weniger genutzte Auenbereiche heranziehen, wie sie laut einem Evaluationsbericht der Unteren Naturschutzbehörde nordöstlich angrenzend zu finden sind. Sie könnten als Beleg für den Charakter des Gebiets herangezogen werden.

Die Prüfung der Genehmigung, die der Magistrat für das Festival erteilt hat, ergibt somit: Für die Fachaufsicht wird nicht deutlich, wie die Genehmigung unterfüttert werden konnte. Welche Folgen dieses Ergebnis hat, ist nun zu klären.

In den vergangenen Monaten hatte es eine fortlaufende Debatte zwischen Festival-Befürwortern und Naturschützern gegeben. Die Veranstalter betonen, dass durch zahlreiche Maßnahmen der Naturschutz berücksichtigt werde. Sie verweisen außerdem auf die Frage, weshalb andere Veranstaltungen auf den Mainwiesen nicht entsprechend kritisiert würden. Der Magistrat der Stadt Rüsselsheim hat sich wiederholt für die Veranstaltung ausgesprochen. Die Stärkung der Wirtschaftskraft, der Imagegewinn und die Aufmerksamkeit der Stadt werden betont. Eine Naturschutzdebatte hatte bereits dafür gesorgt, dass das Festival 2013 aus Hanau verbannt wurde.


Rüsselsheim nimmt "Love Family Park" unter die Lupe

Kommentar zum "Love Family Park": Alles gut?

Von Oliver Bär (aus "Main-Spitze" vom 21.01.2020)

Wer sich die Magistratsvorlage zur Evaluierung des Love Family Parks durchliest, ist erstmal erstaunt. Das Papier trieft geradezu von Lobpreisungen auf Festival und Veranstalter. Der etwa mit "professionellem Auftreten" und "hoher Kompetenz", "konstruktiv" und "in der Sache zielführend" einen "positiven Eindruck" hinterlässt. Mittels "geeigneter Optimierungsmaßnahmen" hat der "kritikfähige Veranstalter" zur "gestiegenen Wertigkeit des Festivals" beigetragen. Die Zusammenarbeit ist "sehr gut" und "reibungslos", die Veranstaltung "gut vorbereitet" und "gelungen". Eine beteiligte Institution zeigt sich sogar "beeindruckt" – nicht tief aber immerhin. Der überschwängliche Eindruck wird nur von einem Akteur getrübt. Dummerweise zeigt sich ausgerechnet der Bereich Natur- und Umweltschutz als Spielverderber. Solch ein Festival im Landschaftsschutzgebiet, das geht gar nicht, wird gemahnt. Fegt dieser Einwand alles andere vom Tisch? Wer Naturschutz ernst nimmt, muss dazu "Ja" sagen. Auch wenn es schwerfällt. Denn das Gesetz darf keine Kompromisse kennen. Eine Alternative wäre, den Naturschutz auf dieser Fläche zu beenden. Schwierig für eine Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat.

Die Stadtverwaltung hat ihre Bestandsaufnahme des beliebten Musik-Festivals abgeschlossen. Vielen positiven Stimmen steht auch eine ablehnende Haltung entgegen.

Von Oliver Bär (aus "Main-Spitze" vom 21.01.2020)

Es ist kein Geheimnis, dass die Stadtverwaltung den Love Family Park, ein Festival für elektronische Musik, dauerhaft in Rüsselsheim etablieren möchte. Um die Veranstaltung weiter zu optimieren, hat die Verwaltung den Love Family Park 2019 einer Evaluation unterzogen. Diese sach- und fachgerechte Bewertung oder Bestandsaufnahme ist jetzt abgeschlossen und wird den Stadtverordneten mittels einer Vorlage zur Kenntnis gebracht.

Im Rahmen der Evaluation haben viele Fachämter der Stadt, aber auch andere Akteure wie etwa Polizei, Sanitätsdienst, DLRG, die Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau oder die Deutsche Bahn über ihre Erfahrungen mit der Großveranstaltung berichtet. Ein überwiegend positives Fazit der Veranstaltung ziehen beispielsweise Stadtmarketing und Kultursteuerung. Lob gab es unter anderem für die Kritikfähigkeit des Veranstalters, die Verbesserung des Caterings und die gestiegene Wertigkeit des Festivals. "Über die Stadtgrenzen hinaus trägt das mit einer hohen Qualität des Line-ups versehene Festival enorm zur Wahrnehmung Rüsselsheims als zentral gelegener, gut angebundener Kulturstandort im Rhein-Main-Gebiet bei", ist etwa zu lesen.

Auch Polizei und Sanitätsdienst ziehen ein überwiegend positives Fazit, von kleineren Kritikpunkten einmal abgesehen. Weniger Lärmbeschwerden, mehr Übernachtungen, die Liste lässt sich problemlos fortsetzen. Ziemlich allein steht der kritische Mahner, der Bereich Natur- und Umweltschutz des Fachbereiches Umwelt und Planung, der die Veranstaltung in der Schutzzone 1 des Landschaftsschutzgebietes "Hessische Mainauen" nach wie vor "entschieden" ablehnt. In beiden bisherigen Veranstaltungsjahren sei es zu Wiesenschäden in Form von offenen Bodenflächen und Verunreinigungen gekommen, die sich von Jahr zu Jahr kumulieren, heißt es im Bericht.

Eine Erhebung hat zudem ergeben, dass für das Jahr 2018 Personalkosten von mehr als 30.000 Euro zu veranschlagen waren. Im Folgejahr wurden nur noch 10.000 Euro angesetzt, da im vergleich zur Premiere von einem deutlich geringeren Aufwand ausgegangen wurde. Diese Personalkosten werden durch ein Nutzungsentgelt des Veranstalters gedeckt. Wie viel der Veranstalter insgesamt zahlt, ist der Vorlage nicht zu entnehmen. Zu lesen ist aber, dass der Veranstalter im laufenden Jahr zwei Gutachten erbringen muss und, dass die Obere Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium die naturschutzrechtliche Genehmigung des Jahres 2019 nach wie vor prüft.

Das RRK-Bootshaus im Januar 2020,

im Juni 2017, im Februar 2014 und im Mai 2008


Das RRK-Bootshaus am 1. Januar 2020 ‒ in vielen Bereichen Baustelle!


Das RRK-Bootshaus einen Tag vor Beginn des Hessentags am 8. Juni 2017 mit Schriftzug "aufgehübscht"


Das RRK-Bootshaus im Februar 2014 − links die alte Bootshalle − dann links über der Terrasse das Dach des neuen Wintergartens − dann Bootshallen, Restaurant mit Spülküche und altes "Klubhaus"


"Umgewühltes" Gelände nach der Verlegung  der Kerosinleitung vor dem RRK-Bootshaus im Mai 2008 − links die alte Bootshalle

Der Main und das Mainvorland an der Festung vor dem RRK-Bootshaus und auch etwas entfernt davon, seine Veränderungen in den Jahren 2014 bis 2019 sowie Planungen für die Zukunft (hier klicken!)

Der Main und das Mainvorland an der Festung vor dem RRK-Bootshaus und auch etwas entfernt davon, seine Veränderungen in den Jahren 2008 bis 2013 sowie Planungen für die Zukunft (hier klicken!)