RRK-Spieler feiern WM Bronze
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  • RRK-Spieler feiern WM Bronze
01.09.2026 07:29
Glenn Eifert und Stefan Braner

+++ WM BRONZE +++ für GLENN EIFERT und STEFAN BRANER

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Sechs Tore von Lars Hosang - "nur Rang Vier"


Mit freundlicher Unterstützung der Rüsselsheimer MAIN-SPITZE original Artikel von Martin Krieger HIER

Brasschaat/Rotterdam (mkr). Wenn nach dem siebten kraftraubenden Hockeyspiel in elf Tagen eine WM-Medaille um den Hals baumelt, dann sind alle Qualen mit einem Schlag vergessen: Diese besondere Gefühlswelt durften Glenn Eifert und Stefan Braner vom Rüsselsheimer RK am dritten August-Sonntag im belgischen Brasschaat erleben. Doch während der Erstgenannte vor zwei Jahren im deutschen Nationaltrikot schon den Titel beim Masters-Weltcup in der Altersklasse M55 feiern konnte, war der hochverdiente 2:1-Sieg gegen Belgien im Spiel um Bronze das persönliche Highlight in Braners 15. Masters-Jahr: "Es tut zwar alles noch ein bisschen weh, aber es war richtig klasse, dass wir unter 19 Teams Dritter geworden sind", berichtet der 55-Jährige, dem beim zweiten von drei Vorrundensiegen (4:1-gegen Frankreich) ein Tor gelang. Im Viertelfinale gegen Südafrika 2:1 obenauf, trauert der Stürmer dem arg unglücklichen Aus im Halbfinale gegen England nach Penaltyschießen (2:3) zwar nach, "weil wir so viel besser waren, aber einfach nicht getroffen haben. Und ich denke auch, dass wir mit einer sehr starken Mannschaft trotz des 0:3 in der Vorrunde gegen Holland im Endspiel gegen die eine Chance gehabt hätten. So aber haben wir am Ende Bronze wirklich gewonnen." 

Für die gleichen Mühen hatte sich ein etwas jüngeres RRK-Trio wenige Tage zuvor in Rotterdam nicht belohnen können. Ungeschlagen ins Halbfinale vorgestoßen, kamen Christian Kösling und Lars Hosang mit der deutschen M50-Auswahl ebenfalls an England nicht vorbei und mussten sich nach dem 1:2 gegen den späteren Titelträger dann auch im Spiel um Platz drei Australien 0:2 beugen. Hosang, der in der Vorschlussrunde mit seinem sechsten Turniertreffer die 1:0-Führung besorgt hatte, empfand das Aus im Meisterschaftsrennen rückblickend zwar "als unglücklich, weil wir durch zahlreiche Karten über 30 Minuten in Unterzahl waren. Aber alles in allem betrachtet ist der vierte Platz - gemessen am Kader, dem Aufwand der anderen Nationen und dem Stellenwert in den Ländern - ein sehr gutes Ergebnis, auf das wir als Ü50-Team stolz sein können." Hosangs jüngerer Bruder Nico, auch einst in der Bundesliga für den RRK am Ball, bekam derweil mit der deutschen M45-Vertretung deutlich weniger geregelt. Nach nur einem Vorrundensieg war trotz Erfolgen gegen Argentinien (4:1) und Malaysia (4:3) nicht mehr als Rang 13 unter 20 Mannschaften drin.

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