Von unserem Vereinsmitglied Martin Krieger Rüsselsheimer Mainspitze
"HOCKEY Vorstand und harter Kern des RRK-Teams beraten über die Nachfolgeregelung von Trainer Elliott"
Chief Coach Jonathan Elliott verläßt den RRK
Nachfolgeregelung für Jon Elliott derzeit unklar
Mit freundlicher Unterstützung der Rüsselsheimer MAIN-SPITZE original Artikel hier
RÜSSELSHEIM - Das Problem ist nicht neu. Doch selbst wenn regelmäßige Lösungen eine gewisse Routine im Umgang damit ableiten lassen können, so stellt die Situation die Verantwortlichen im Rüsselsheimer RK doch immer wieder aufs Neue vor eine echte Herausforderung – die Suche nach einem neuen Übungsleiter.
Seit Berti Rauth nach rund 35 Trainerjahren 2007 nach Hamburg ging und Kai Stieglitz 2009 nach zehn Jahren vom Männerteam den Stuhl vor die Tür gestellt bekam, haben sich in der Folgezeit fünf externe Trainer mit den Damen und vier mit den Herren des Ruderklubs beschäftigt. Seit vergangenem Dienstag spricht einiges dafür, dass die Männer bald mit den Frauen gleichziehen werden. Wie gestern gemeldet, hat Jonathan Elliott zur Überraschung vieler am Dienstag im Kreise der Mannschaft seinen Abschied zum 31. Juli bekannt gegeben.
Vorbereitung für die neue Runde schon geplant
Auch wenn der 30 Jahre alte Waliser schon bei seinem Einstieg im Sommer 2015 durchblicken ließ, dass es sein Ziel sei, möglichst in den höchsten Ligen zu trainieren oder sogar mal Olympialuft zu schnuppern, so traf der Weggang auch das Team ziemlich unvorbereitet: „Vollkommen überrascht war ich nicht. Aber da er ja schon die Vorbereitung für die neue Runde geplant hatte, kam es doch unerwartet“, sagte Kapitän Phil Bosche.
Wie die Lücke geschlossen werden kann, darüber wollen sich Teamleitung und Vorstand alsbald austauschen: „Wir werden mit dem harten Kern des Teams sprechen und abwarten, welche Reaktion von dort kommt. Es gibt ein paar Leute, die infrage kommen“, sagte Jürgen Kaul. Der Abteilungsleiter kann sich sowohl eine nebenberufliche als auch eine hauptamtliche Besetzung vorstellen, „wobei der Jon in seinen Forderungen schon ziemlich bescheiden war.“ Denkbar sei aber auch, „dass es vorläufig eine interimsmäßige Lösung aus der Mannschaft heraus gibt.“ Das hatte in den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 bereits ganz ordentlich funktioniert.
Elliott selbst erklärte, „dass ich noch am Mittwoch vergangener Woche davon ausgegangen bin, beim RRK zu bleiben. Ich liebe den Verein und die Jungs“, so der Brite. Dann aber habe er ein Angebot eines Bundesligavereins erhalten, „und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich das nicht ablehnen konnte“. Dass er nun mit dem Abstieg gehe, tue ihm besonders leid, „und ich würde sehr gerne bei der Suche nach einem neuen Trainer behilflich sein. Der RRK gehört definitiv nicht in die Zweite Regionalliga.“