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In der ersten Halbzeit hatte Berlin überwiegend mehr vom Spiel, doch Rüsselsheim schaffte es meist, seinen Schusskreis sauber zu halten. Hier taten sich vor allem Victoria Krüger und Irene Balek im Zentrum hervor. Und im defensiven Mittelfeld verrichtete vor allem Mandy Haase einen Riesenpensum. Klare Torchancen gab es im ersten Durchgang fast nur nach Strafecken. Hier hatte Rüsselsheim in der 15. Minute die erste doppelte Gelegenheit. Erst fand Silke Müller nach einer raffinierten Stechervariante in Karoline Amm ihre Meisterin. Und bei der Anschlussecke verzog Mandy Haase im Nachschuss frei vom Kreisrand. Die erste BHC-Ecke (23.) wurde klassisch abgelaufen. Weitaus gefährlicher für den RRK-Kasten war die zweite Berliner Ecke (29.). Gleich dreimal zeigte Torhüterin Barbara Vogel tolle Reflexe und konnte die Schuss- und Nachfassaktionen unschädlich machen. Alles schien auf eine torlose erste Hälfte hinaus zu laufen, als dann 75 Sekunden vor Ablauf wie aus heiterem Himmel doch das 1:0 fiel. Mandy Haase hatte bei einem Freischlag zentral vor dem BHC-Kreis die geschickt herangelaufene Katharina Schultz bedient. Deren Direktabnahme als Schrubber war bestimmt kein Geschoss, doch so punktgenau und dazu aufsetzend, so dass der Ball an der spät tauchenden Amm links unten über die Linie springen konnte. So schlecht, wie die erste für Berlin endete, ging es für den Titelverteidiger nach Wiederbeginn weiter. Schon nach 50 Sekunden lag der Ball ein zweites Mal im BHC-Kasten. Eva Frank hatte nach einem langen Ball energisch nachgesetzt, konnte Torhüterin Amm umspielen und besaß aus spitzem Winkel noch das Feingefühl, um aus gut sieben Metern einzulochen. Berlin musste jetzt noch mehr tun, aber besonders geschickt stellten sich die Schützlinge von Trainer Safi Khalil nicht an. Die Offensivqualitäten des BHC waren jdenfalls nicht stärker als die Defensivkünste der Hessinnen. Allen voran Mandy Haase und dahinter im Zentrum Vicky Krüger, an denen praktisch gar nicht vorbei zu kommen war.
Feldchancen konnte sich Berlin so gut wie keine erarbeiten. Der
Anschluss musste per Strafecke fallen, aber auch hier fehlten Fanny
Rinne, Lea Loitsch und Natascha Keller an diesem Tag das richtige
Mittel. Die Versuche Nr. 2 und 3 scheiterten. Besser auch hier der
Gegner. Nach einem der stets sehr gefährlich wirkenden Konter
erarbeitete sich Rüsselsheim acht Minuten vor Schluss die vierte Ecke,
die Eva Frank von der Ablegerposition halbhoch ins kurze Toreck
schlenzte. Das 3:0 war die Entscheidung. Da nutzte dem BHC auch der
Treffer von Janina Totzke per Eckenvariante drei Minuten darauf nicht
mehr viel.
"Rüsselsheims Sieg ist absolut verdient. Sie waren von Beginn an wach, wir zu schläfrig und feige. Vielleicht haben wir zu viel nachgedacht. Unsere Aktionen waren glück- und kopflos", sagte ein enttäuschter Safi Khalil. Als "wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft" präsentierte sich Siegertrainer Berti Rauth, der die Defensivleistung seiner Schützlinge ("die haben hinten alles weggekratzt, manchmal mit Glück, aber es ist immer gut gegangen") vor einer "außergewöhnlich starken Barbara Vogel" hervorhob. Und vorne so kontinuierlich durchzuwechseln, wie das in der Halle üblich ist, "war ein Versuch, der es heute wert war". Tore im Überblick: 0:1 Katharina Schultz (34.) - 0:2 Eva Frank (36.) - 0:3 Eva Frank (KE, 62.) - 1:3 Janina Totzke (KE, 65.) Strafecken: BHC 6 (1 Tor) / RRK 4 (1 Tor) Zuschauer: 900; Schiedsrichterinnen: Renate Peters (Braunschweig) / Christiane Hippler (Essen) Aus "Berliner Morgenpost" vom 07.07.2007: Hockey-Frauen des BHC sind reif für den Titel-HattrickD.M. - Badri Latif glaubt, die Olympischen Spielen in Athen seien ein Wendepunkt gewesen. "Seitdem", sagt die 29-Jährige, "haben wir ein anderes Auftreten auf dem Platz. Wir sind gelassener geworden." Davon profitiert hat offenbar auch Latifs Klub Berliner HC. Mit Natascha Keller, Louisa Walter und eben Badri Latif standen drei BHCerinnen im siegreichen Hockey-Olympiateam. Der Erfolg in Athen beendete eine Flaute von vier Jahren, in denen sie mit ihren Zehlendorfer Kolleginnen vergeblich der deutschen Meisterschale hinterher gejagt war. 2005 holten sie sich endlich wieder den Titel, im Vorjahr klappte prompt die Verteidigung. Bei der 62. Deutschen Meisterschaft am Wochenende in Mönchengladbach wollen die mit sieben Nationalspielerinnen besetzten Rot-Blauen nun den Hattrick perfekt machen. Halbfinalgegner des Liga-Ersten ist heute Dauerrivale Rüsselsheimer RK. Zudem stehen sich Rot-Weiß Köln und Eintracht Braunschweig gegenüber. "Ich habe ein richtig gutes Gefühl. Wir haben zuletzt konstant gespielt", so Natascha Keller. Latif und Keller - lange von den älteren Olympiazweiten von 1992 und den WM-Dritten von 1998 behütet - spielten zwar auch in den Vorjahren starkes Hockey, rissen aber nur selten das Spiel an sich. Inzwischen findet die Ärztin Badri Latif: "Wir sind erfahrener und reifer geworden und zu Führungsspielerinnen herangewachsen." Auch die damals jungen Spielerinnen wie Janina Totzke, Franziska Stern (beide fungieren als Kapitäninnen) und Lea Loitsch übernehmen inzwischen Verantwortung. "Wir hatten eine lange Umbruchphase, haben aber wenigstens immer oben mitgespielt", sagt Team-Manager Horst Buhr. Damit begnügt sich das BHC-Team nun aber nicht mehr: "Wir wollen jetzt den Hattrick holen und im nächsten Jahr den Europacup", fordert Natascha Keller. Aus "FAZ" vom 07.07.2007: Schenken die Rüsselsheimer Feldhockey-Frauen Trainer Rauth einen filmreifen Abschied? Große Namen gegen große Hoffnungen Von Daniel Schleidt Das Drehbuch zu einem pathetischen Sport-Film könnte nicht besser geschrieben sein: Der große Trainer verlässt nach 28 Jahren den Verein und schenkt seinem Klub zum Abschied die deutsche Meisterschaft und damit den 34. Titel in seiner Laufbahn. Berti Rauth und der Rüsselsheimer RK haben am Wochenende die Gelegenheit, dieses Drehbuch Realität werden zu lassen. Doch neben Rauth und den RRK-Frauen sind mit Titelverteidiger Berliner HC, Rot-Weiß Köln und Eintracht Braunschweig drei weitere Mannschaften bei der Endrunde um die deutsche Feldhockey-Meisterschaft in den Hauptrollen und werden auf den Abschied des Trainers wenig Rücksicht nehmen. Rüsselsheim hat sich als letzte Mannschaft durch den 6:0-Erfolg gegen Absteiger Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag für das Finale der besten Vier qualifiziert, das an diesem Wochenende im Mönchengladbacher Hockeypark ausgetragen wird. Im Frühjahr stand die Mannschaft noch auf einem Abstiegsplatz, und nicht wenige mutmaßten, der angekündigte Wechsel Rauths zum Club an der Alster Hamburg sei dafür verantwortlich. Doch Trainer und Team zeigten, dass die Mannschaft dafür kämpft, ihrem Übungsleiter den Meistertitel zum Abschiedsgeschenk zu machen. Als Rauth bei seinem letzten Heimspiel vor zwei Wochen offiziell verabschiedet wurde, flossen bei vielen Spielerinnen Tränen. Damals legte die Mannschaft dank enormer Kampf- und Laufbereitschaft mit dem 1:1 gegen Tabellenführer Berliner HC den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale. Jener BHC wird an diesem Samstag dort der Gegner sein. "Da werden die Karten neu gemischt, und es ist egal, ob man schon seit Wochen für die Endrunde qualifiziert war oder eben erst im letzten Moment reingerutscht ist", sagt RRK-Hockeyabteilungsleiter Martin Müller. Er sehe dem Spiel optimistisch entgegen, so Müller. "Berti Rauth und das Team werden ehrgeizig und motiviert genug sein, für einen guten Abschluss zu sorgen", fügte Müller hinzu. Zwar ist der Gegner rein nominell gesehen Favorit – schließlich haben die Berliner zahlreiche Olympiasiegerinnen (etwa Fanny Rinne, Natascha Keller) und aktuelle Nationalspielerinnen (unter anderen Britta von Livonius, Lea Loitsch) im Aufgebot - doch die Erfahrung von sechs deutschen Meisterschaften seit 1992 und die Hoffnung auf einen triumphalen Abschied des Trainers sprechen eher für Rüsselsheim. Neben Rauth werden dem Klub auch vier Spielerinnen nach der Saison den Rücken kehren: Die Schwestern Mandy und Lydia Haase wechseln von Rüsselsheim zum Mannheimer HC, Stürmerin Katharina Schultz zieht es ebenso nach Berlin wie Nationaltorhüterin Barbara Vogel, die ausgerechnet zum Berliner HC wechselt. Doch in den Reihen des RRK glaubt niemand, dass sich die Torfrau davon beeinflussen lassen werde. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Spielerinnen versuchen werden, sich ihren Abschied mit einem Titel zu versüßen – und Berti Rauth damit in Rüsselsheim endgültig unvergesslich zu machen. Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 07.07.2007: Endrunde ohne echten Favoriten Frauenhockey: Rüsselsheimerinnen haben die Play-Offs auf den letzten Drücker erreicht und sind in hervorragender Form mzh - Verabschiedet sich Damen-Trainer Berti Rauth mit seiner siebten deutschen Feldhockey-Meisterschaft vom Rüsselsheimer Ruder-Klub? Was Mitte April noch völlig utopisch schien, lässt sich nun nicht mehr ausschließen. Damals waren die Rüsselsheimerinnen gerade auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, an der Spitze zogen Rot-Weiß Köln und der Berliner HC einsam ihre Kreise. Kurz vor der Endrunde, die an diesem Wochenende als Doppel-Veranstaltung mit den vier besten Herren-Teams in Mönchengladbach ausgetragen wird, haben sich die Kräfteverhältnisse jedoch geändert. Dem RRK gelang mit einer phänomenalen Aufholjagd noch der Sprung in die Play-Offs, Eintracht Braunschweig holte im Jahr 2007 immerhin 31 von 36 möglichen Punkten, arbeitete sich ebenfalls aus der Tiefe empor und schlug mit Berlin, Köln und Rüsselsheim alle drei Top-Teams. Der BHC und die Rot-Weißen aus Köln schwächelten dagegen zuletzt ein wenig, so dass völlig offen ist, wer sich den 62. deutschen Feldtitel sichert. Der Rüsselsheimer RK, der 1992, 1993, 1995, 1997, 2001 und 2004 triumphierte, trifft heute um 13 Uhr im ersten Halbfinale auf den Berliner HC, der zuletzt 2005 und 2006 erfolgreich war und den Titelhattrick anstrebt. Außerdem gewann der Klub aus der Hauptstadt, für den unter anderem die Olympiasiegerinnen Natascha Keller, Badri Latif und Fanny Rinne sowie den Nationalspielerinnen Britta von Livonius, Lea Loitsch und Svenja Schuermann antritt, 1994, 1996, 1999 und 2000 den Titel. Im zweiten Halbfinale treffen die Braunschweigerinnen, deren große Erfolge schon etwas länger zurückliegen (Feldmeister 1965, 1969, 1974, 1975, 1976 und 1978), um 15 Uhr auf das Team von Rot-Weiß Köln, das 1998 und 2003 ganz oben auf dem Treppchen stand. Die Eintracht ist mit Nadine Ernsting-Krienke, Anke Kühn, Tina Bachmann oder Inga Matthes ebenfalls bestens besetzt, während für Köln die Top-Torjägerinnen Eileen Hoffmann (21 Treffer) und Maike Stöckel (20 Tore) auflaufen. Zuversichtlich zeigt sich RRK-Betreuer Thomas Blivier: "Warum sollten wir am Sonntag nicht dabei sein", hält er den Einzug ins Finale am Sonntag um 12.30 Uhr durchaus für möglich. In Berlin hätten die Rüsselsheimer nur durch eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter verloren, auch beim 1:1 im letzten Heimspiel unter Berti Rauth war es eine umstrittene Ecke, die zum Ausgleich führte. "Vielleicht ist es ja einmal umgekehrt und wir haben das nötige Glück", meint Blivier. Beim letzten Aufeinandertreffen in einem Halbfinale unterlag der RRK 2005 in Düsseldorf dem BHC nach einem "Golden Goal" von Natascha Keller, drei Minuten trennten die Rüsselsheimerinnen vor zwei Jahren noch vom Siebenmeterschießen. Einen klaren Favoriten bei dieser Endrunde sieht Blivier nicht, dazu ist zuletzt zu viel in Bewegung geraten. Sollte der RRK tatsächlich ins Endspiel einziehen, wäre es ihm egal, wie der Finalgegner heißt. "Von den Stärken her nehmen sich alle Teams nicht viel", sagt Blivier. Die Rüsselsheimerinnen, die bereits am gestrigen Freitag nach Mönchengladbach gefahren sind, damit sie um 20.30 Uhr noch eine Trainingseinheit im schmucken Hockeypark absolvieren konnten, haben keine Ausfälle zu beklagen. Das Team kann also in Bestbesetzung antreten. Aus "Main-Spitze" vom 06.07.2007: Auftritt am Sonntag das kollektive Ziel RRK-Damen über BHC ins 62. DM-Finale? Was in der Bibel steht, hat für viele Menschen absolute Gültigkeit. Dass "die Ersten die Letzten und die Letzten die Ersten sein werden", wie im Buch der Bücher prophezeit wird, könnte den Hockeydamen des Rüsselsheimer RK im Vorausblick auf die als Doppel-Endrunde ausgetragene deutsche Meisterschaft zusätzliches Selbstvertrauen geben. Von Martin Krieger Bekanntlich war es das Team vom Untermain gewesen, das am letzten Pflichtspieltag jenes Damen-Quartett vervollständigte, das am Wochenende im Hockeypark Mönchengladbach nach dem 62. Freilufttitel greift. Und da es dort, wo die Männer-Nationalmannschaft im vergangenen September ihren vier Jahre zuvor erstmals erkämpften WM-Titel verteidigte, im ersten Halbfinale (13 Uhr) gegen Bundesliga-Spitzenreiter Berliner HC geht, könnte sich die biblische Weissagung rundum erfüllen. Dies wiederum würde bedeuten, dass der RRK am Sonntag (12.30 Uhr) zum achten Mal im Endspiel stünde und es dort mit dem Sieger der Partie Rot-Weiß Köln gegen Eintracht Braunschweig zu tun bekäme. Ebenso indes, wie der Weg in den Himmel auch von irdischen "Leistungen" abhängt, wird Glaube allein die Hessinnen nicht weiter bringen. Gefragt sind Taten, und dies bereits am Samstag in besonderem Maße. "Der BHC ist top besetzt und müsste die spielerische Qualität besitzen, mit seiner offensiven Ausrichtung jeden Gegner zu dominieren", sagt Berti Rauth und zählt hurtig BHC-Leistungsträgerinnen auf: "Natascha Keller, Fanny Rinne, Britta von Livonius, Badri Latif, Svenja Schuermann, Cornelia Reiter, Lea Loitsch". Wer freilich glaubt, der nach dem Wochenende endgültig gen Hamburg scheidende Erfolgstrainer würde es am Ende seiner von insgesamt 33 nationalen und internationalen Titeln gesäumten Ära beim RRK langsam angehen lassen, irrt gewaltig: "Ich habe in Rüsselsheim nur noch diese Chance, einen Titel zu holen. Deshalb möchte ich persönlich nicht nur ein schönes Spiel erleben, sondern gehe mit der ganz klaren Ambition da ran, am Sonntag um den Titel zu spielen". Dass der Ruder-Klub sich hinter den Berlinerinnen nicht zu verstecken braucht, obwohl diese nur zu Hause gegen Braunschweig unterlegen waren (3:4), hat die Punktrunde offenbart. Das 1:2 beim BHC war durch Schiedsrichterfehlleistungen beeinflusst, "und im Rückrunden-Schlüsselspiel haben wir beim 1:1 am Sommerdamm eine extrem hohe Laufbereitschaft gezeigt. Diese Leidenschaft müssen wir auch am Samstag entwickeln", so Rauth. Darin, dass Barbara Vogel ab der nächsten Saison das BHC-Tor hütet, sieht der Coach kein Problem: "Sie ist ganz besonders wild entschlossen und will wie alle anderen auch unbedingt ins Endspiel." Und da der Ruder-Klub von sieben bisherigen DM-Finals nur eines verloren hat, ließe dies für den Sonntag zusätzlich hoffen. Egal, ob es gegen Köln oder Braunschweig geht. "Wenn es so weit ist, werden wir uns etwas einfallen lassen", so Rauth. Dass der RRK anno 2005 in Düsseldorf in der Vorschlussrunde per "Golden Goal" in der Verlängerung 1:2 am Berliner HC hängen blieb, beschäftigt die Crew vor der heutigen Abfahrt mehr: "Ich hatte eigentlich gedacht, dass sei danach abgeschafft worden", rätselt Betreuer Thomas Blivier. Eine Nachfrage der "Main-Spitze" bei DHB-Terminkoordinator Frank Selzer ergab, dass diese Regelung weiterhin gilt. So auch bei den Männern, deren 65. Endspiel um 15 Uhr steigt und in das neben Titelverteidiger Crefelder HTC (gegen UHC Hamburg/17 Uhr) auch Club an der Alster Hamburg und Schwarz-Weiß Neuss (19 Uhr) einziehen wollen. RRK-Trio im Stress Da die Siegerehrung erst nach dem Männerfinale steigt, werden drei Rüsselsheimerinnen diesen schönen Moment höchstwahrscheinlich verpassen. Für Eva Frank, Hannah Pehle und Charlotte van Bodegom sind noch für Sonntag Plätze in einem Düsenjet von Dortmund nach Edinburgh reserviert. In Schottlands Hauptstadt beginnt am Montag die vierte U18-EM, für die auch Helena Faust vom RRK in den 18-köpfigen DHB-Kader von Bundestrainer Marc Herbert berufen worden ist. Deutschland trifft in der Vorrundengruppe B auf die Gastgeberinnen, England und Spanien. Ob besagtes Trio nach dem Endspiel am 14. Juli feiern darf? Von "www.hockeydm.de" am 03.07.2007: "Ich hoffe, dass es auch im Feld klappt"Wenige Tage vor der Premiere der Doppel-DM-Endrunde im Feldhockey sprach dha-Mitarbeiter Uli Meyer mit dem Rüsselsheimer Martin Müller, dem für die Bundesliga zuständigen Vorstandsmitglied des Deutschen Hockey-Bundes. Für Sie als Hockeyabteilungsleiter des Rüsselsheimer RK lagen am vergangenen Wochenende Freud und Leid eng beieinander – die RRK-Damen schafften den Sprung in die DM-Endrunde, die Herren verpassten den Wiederaufstig in die 1. Liga um Haaresbreite. Müller: So ist halt der Sport. Ärgerlich für unsere Herrenmannschaft, aber umso erfreulicher die Entwicklung bei unseren Damen, die ja im Frühjahr noch auf einer Absteigerposition standen. Da war bei weitem nicht abzusehen, dass sie sich noch so weit nach vorne arbeiten und sogar noch in die Endrunde einziehen könnten. Das ist für uns und den scheidenden Trainer natürlich ein großer Erfolg.
Ihre Hoffnungen aus RRK-Sicht für die Endrunde? Da werden die Karten noch einmal ganz neu gemischt, und es ist egal, ob man schon seit Wochen für die Endrunde qualifiziert war oder eben erst auf den letzten Moment reingerutscht ist. Ich bin durchaus optimistisch, und die letzten Ergebnisse haben ja gezeigt, dass unter den Spitzenteams allerlei Ergebnisse möglich sind. Berti Rauth und das Team werden ehrgeizig und motiviert genug sein, für einen guten Abschluss zu sorgen. Der Rüsselsheimer RK ohne Berti Rauth – auch für den Abteilungsleiter noch nicht richtig vorstellbar, oder? Es ist ja Fakt. Aber nach 28 Jahren intensiver Zusammenarbeit wird sich die Gewöhnungszeit an einen neuen Zustand sicherlich noch etwas hinziehen. Doch wir müssen die Situation auch als Chance sehen, uns neu zu strukturieren. Der Nachfolger Benedikt Schmidt-Busse bringt die Qualität mit, um das gerissene Loch zu stopfen – vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit. Es gibt von Seiten des Vereins keine Erfolgsvorgaben an die Damenmannschaft und ihren neuen Trainer. Das war in der Vergangenheit nicht anders. Wenn die Qualität stimmt, kommt auch irgendwann der Erfolg. Rauth hat die Rüsselsheimer Damen mit 33 nationalen und internationalen Titeln zur weltweit erfolgreichsten Vereinsmannschaft gemacht. Natürlich ist der nachhaltige sportliche Erfolg im weiblichen Bereich ganz wesentlich sein persönlicher Verdienst. Berti Rauth hat hier über Jahre viel geprägt. Doch es war auch immer eine Symbiose zwischen seiner Person und dem Club. Wir haben ihn immer bestmöglich unterstützt. Als künftiger Jugend-Sportkoordinator beim Club an der Alster wird Berti Rauth auch der Bundesliga verloren gehen. Das ist natürlich erst einmal ein Verlust für die Liga, wenn ein Trainer mit solch herausragender Qualität nicht mehr unmittelbar im Bundesliga-Geschehen involviert ist. Aber erstens ist es seine ureigene Entscheidung gewesen und auch die seines neuen Arbeitgebers, außerdem denke ich, dass ein jeder irgendwo ersetzbar ist. Wir stehen vor der Premiere einer Doppel-DM-Endrunde im Feldhockey. Wie sind da Ihre Erwartungen als DHB-Vorstand Bundesliga? Ich war früher nie ein Verfechter von gemeinsamen Endrunden, weil ich einfach denke, dass Damen und Herren ihr zum Teil unterschiedliches Zuschauerklientel besitzen. Doch die gemachten Erfahrungen aus den beiden gemeinsamen Hallen-DM-Endrunden 2005 in Duisburg und 2007 in Hamburg waren ja durchaus positiv. Der Ansatz, die gesamte Hockeyfamilie zu solch einem Fest zusammenzuführen, ist richtig. Ich hoffe, dass es auch im Feld klappt, wobei natürlich eine Anspielzeit von 13 Uhr am Samstag schon ungewöhnlich ist. Da müssen wir mal sehen, wie das von den Fans angenommen wird. Schade ist natürlich, dass die Mannschaft des Endrundenstandorts Mönchengladbach nicht dabei ist. Das dürfte schon einige hundert Zuschauer kosten. Sollte sich die Reform der Herren-Liga etablieren, dann scheint eine gemeinsame Feld-DM-Endrunde von Damen und Herren in Zukunft kaum vorstellbar. Das wäre in der Tat dann wohl zu groß, wenn wir zu den acht Herrenmannschaften, wie es das Modell vorsieht, noch vier Damenteams zu einer gemeinsamen Endrunde zusammenbringen wollten. Da müsste man dann schon zwei Spielfelder haben. Die Ligareform der Herren ist ja nach den von Präsidium und Vorstand abgesegneten Änderungen der Spielordnung in trockenen Tüchern. Sind Sie zufrieden damit, und wie sehen die nächsten Schritte aus? Es ist ja erst mal ein Versuch, durch verschiedene Änderungen für mehr Attraktivität zu sorgen und damit auch ein Stück weit aus dem Schattendasein herauszukommen. Wir müssen es jetzt einfach mal probieren und dann nach einem Jahr Bilanz ziehen. Zumindest der zweite Saisonteil unter einem ganz neuen Modus wird für Veränderungen sorgen. Partien mit Endspielcharakter ziehen einfach ein größeres Publikum an, wie ja nun auch die letzte Spieltag dieser Saison gezeigt hat. Am diesem Freitag tagt im Vorfeld der DM-Endrunde in Mönchengladbach der Bundesligaausschuss. Dann wird das weitere Prozedere besprochen. Aus "Frankfurter Rundschau" vom 02.07.2007: RRK steht in den Playoffs Hockeyspielerinnen besiegen Erstliga-Absteiger Frankfurt VON ANNETTE SEITZ Es hat Berti Rauth nicht gefallen, dass alle in seinem Umfeld nach dem Unentschieden gegen den Berliner HC am vorletzten Spieltag nur noch von der Endrunde um die deutsche Meisterschaft redeten. Schließlich stand für den Rüsselsheimer RK (RRK) in der Hauptrunde der Ersten Hockey-Bundesliga noch ein Spiel aus, und das mussten die Südhessinnen gewinnen, um den vierten Platz und damit das DM-Ticket sicher zu haben. Dass allerdings ausgerechnet die als Absteiger feststehende Eintracht Frankfurt dem scheidenden RRK-Trainer den perfekten Abgang vermiesen könnte, war wenig wahrscheinlich. Der Sieg fiel mit 6:0 (2:0) für den Favoriten standesgemäß aus. Der RRK qualifizierte sich durch Tore von Eva Frank (2), Irene Balek, Lydia Haase (2) und Hannah Pehle für die Endrunde. Dort treffen die Rüsselsheimerinnen am Samstag (13 Uhr) in Mönchengladbach im Halbfinale auf den Berliner HC. Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 02.07.2007: Eva Frank leitet den Torreigen ein Hockey: Rüsselsheimer Frauen ziehen mit einem 6:0-Erfolg in die deutsche Endrunde ein mzh - Die Frauen des Rüsselsheimer RK haben es geschafft: Mit einem 6:0 (2:0)-Erfolg im Hessen-Derby bei Eintracht Frankfurt qualifizierte sich der Feldhockey-Bundesligist für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft am nächsten Wochenende in Mönchengladbach. Zugleich verlängert sich die Amtszeit von Trainer Berti Rauth um eine Woche. Der Erfolgscoach hätte heute sein Amt als Jugendkoordinator beim Club an der Alster Hamburg antreten sollen, wird den RRK aber noch auf die nationalen Titelkämpfe vorbereiten. Durch den Erfolg in Frankfurt setzte sich der RRK im Fernduell ausgerechnet gegen Rauths neuen Klub Alster Hamburg durch, der beim Harvestehuder THC mit 3:1 (2:1) gewann. Im Halbfinale trifft der RRK am Samstag um 13 Uhr auf Titelverteidiger Berliner HC. Um 15 Uhr messen sich dann Rot-Weiß Köln und Eintracht Braunschweig. Vor einer Woche legte der RRK mit einem 1:1 gegen den BHC den Grundstein für den Einzug in die Vorschlussrunde. Den Gang in die Zweite Liga müssen Eintracht Frankfurt und TuS Lichterfelde antreten. Auf dem Weg ins Semifinale verlief für den deutschen Feld-Meister der Jahre 1992, 1993, 1995, 1997, 2000 und 2004 aus Rüsselsheim indes zumindest zu Beginn nicht alles nach Wunsch, der RRK agierte zu nervös und spielte die Situationen im Kreis nicht klar genug aus. „Das ging gar nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Zum Glück sind die beiden Tore gefallen“, war Betreuer Thomas Blivier nicht sonderlich zufrieden. Der RRK baute zwar Druck auf, erzwang aber zu wenige gefährliche Momente im Schusskreis. In der 17. Minute gelang Eva Frank nach Ecke immerhin der Führungstreffer, und in der 33. Minute war es wiederum die Nachwuchsspielerin, die mit einer argentinischen Rückhand auf 2:0 erhöhte. „Das war ein toller Schuss“, schwärmte Blivier. Gegen weitgehend harmlose Frankfurterinnen, die in 18 Saisonspielen nur zu drei Toren und einem Punkt kamen, lief es dann in der zweiten Hälfte wesentlich besser. Der RRK zeigte nun vor knapp 50 Zuschauern, darunter 30 Fans aus Rüsselsheim, ein gepflegtes Passspiel und dominierte das Geschehen nach Belieben. Irene Balek baute den Vorsprung in der 38. Minute mit einem Ecken-Nachschuss auf 3:0 aus, ebenfalls per Strafecke markierte Lydia Haase in der 45. Minute das 4:0. In der 51. Minute wurde Hannah Pehle im Kreis frei angespielt, zog geschickt an der Frankfurter Torfrau vorbei und versenkte den Ball sicher. Das halbe Dutzend machte schließlich Lydia Haase voll, die in der 65. Minute einen langen Ball in den Kreis per Stecher ins Frankfurter Gehäuse beförderte. Eintracht Frankfurt – Rüsselsheimer RK 0:6 (0:2). Tore: 0:1 Eva Frank (17./Ecke), 0:2 (33.) Frank, 0:3 Irene Balek (38./Ecke), 0:4 Lydia Haase (45./Ecke), 0:5 Hannah Pehle (51.), 0:6 L. Haase (65.). Eckenverhältnis: 3:10. Kader des Rüsselsheimer RK: Barbara Vogel – Maren Pfefferkorn, Eva Frank, Nina Günther, Meike Acht, Hannah Pehle, Vera Battenberg, Lydia Haase, Lotje van Bodegom, Mandy Haase, Silke Müller, Lena Schüder, Lena Jacobi, Katharina Schultz und Victoria Krüger. Aus "Main-Spitze" vom 02.07.2007: Eva Frank bricht den Bann Hockeydamen stehen nach dem 6:0 bei der Eintracht im DM-Halbfinale ulz. FRANKFURT Den Hockeydamen des Rüsselsheimer RK gelang beim Bundesliga-Rückrundenausklang ein ungefährdeter 6:0 (2:0)-Erfolg bei Eintracht Frankfurt. Die Rüsselsheimerinnen qualifizierten sich daher als Rangvierte für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft in Mönchengladbach und treffen dort am Samstag im Halbfinale auf Spitzenreiter Berliner HC. Trainer Berti Rauth darf vor seinem Wechsel zum Club an der Alster Hamburg also doch noch eine Woche beim RRK dranhängen, woran nach den jüngsten starken Leistungen seines Teams auch niemand mehr ernsthaft gezweifelt hatte. Wenn´s im WM-Stadion zwei Mal perfekt für den Ruder-Klub laufen sollte, könnte sich der RRK mit dem siebten DM-Titel auf dem Feld über Rauths Weggang trösten.
Beim längst als Absteiger feststehenden hessischen Rivalen begann der zum Gewinnen verpflichtete Tabellenvierte eher nervös, leistete sich in der ersten Viertelstunde etliche Fehlpässe und schien trotz Bestbesetzung zunächst von einem klaren Sieg weit entfernt zu sein. Der 1:0-Führungstreffer, den Youngster Eva Frank per Strafecke erzielte (17.), gab dem Favoriten aber schließlich die nötige Sicherheit. Als erneut Frank mit einer argentinischen Rückhand für den 2:0-Pausenstand sorgte (33.), war das Tor zur DM-Vorschlussrunde ganz weit geöffnet. Nach dem Seitenwechsel lief´s dann für die RRK-Elf wie am Schnürchen. Gegen eine überforderte und ersatzgeschwächte Eintracht traf RRK-Spielführerin und Eckenspezialistin Irene Balek schnell zum vorentscheidenden 0:3 (38.), ehe die Nachwuchskräfte Lydia Haase (45./65.) und Hannah Pehle (51.) mit wunderschönen Einzelleistungen das halbe Dutzend voll machten. "Nach anfänglichen Schwierigkeiten war´s insbesondere nach Wiederbeginn eine wirklich ansprechende Vorstellung unseres Teams. Wir haben einen schwächeren Kontrahenten erbarmungslos ausgespielt und hätten in der Schlussphase sogar noch wesentlich höher gewinnen können", freute sich der langjährige Sportliche Leiter des Rüsselsheimer Teams, Thomas Blivier über den fest eingeplanten Dreier. Die größte Chance zum 7:0 vergab Routinier Nina Günther kurz vor dem Abpfiff - der Freude aufgrund des überdeutlichen Sieges tat dies indes keinen Abbruch mehr. Tore: 0:1 (17.), 0:2 (33.) beide Eva Frank, 0:3 Irene Balek (38.), 0:4 Lydia Haase (45.), 0:5 Hannah Pehle (51.), 0:6 L. Haase (65.); Zuschauer: 100; Ecken: 3:10 RRK: Barbara Vogel; Irene Balek, Vera Battenberg, Viktoria Krüger, Lena Jacobi, Silke Müller, Mandy Haase, Lotje von Bodegom, Hannah Pehle, Maren Pfefferkorn, Eva Frank, Nina Günther, Katharina Schultz, Lena Schüder, Lydia Haase, Meike Acht. Aus "Main-Spitze" vom 22.06.2007: Bleibt "Guru" Rauth acht Tage länger? Wichtige letzte Heimspiele für RRK-Damen kri. - Läuft der Countdown kontinuierlich ab, oder werden noch einmal acht Tage draufgepackt? Die Frage, ob Berti Rauths Zeit beim Rüsselsheimer RK früher oder später endet, wird an diesem Wochenende am Sommerdamm weitgehend beantwortet. Fest indes steht, dass die Bundesliga-Hausaufgaben gegen TuS Lichterfelde und Berliner HC die letzten Heimspiele des "Trainergurus" nach 28 beispiellos erfolgreichen Hockeyjahren am Untermain sein werden. Und deshalb steht nach der Partie gegen den BHC die offizielle Verabschiedung des künftigen Hamburgers Rauths nebst der ebenfalls in die Ferne (Berlin?) ziehenden Barbara Vogel und Katharina Schultz durch den Ruder-Klub 08 auf dem Programm. Während beiden Spielerinnen nur wenige Jahre blieben, um in hiesigen Gefilden Wurzeln zu schlagen, wäre es verwunderlich, sollte Rauth der Gang zum Sommerdamm aktuell nicht extrem schwer fallen. "Schumi hat´s deutlich schwieriger, denn ich kann wenigstens weiter Hockey machen", sagt Rauth. Obwohl die neue Aufgabe beim Club an der Alster in Form zweier Nachwuchscamps im Juli bereits feste Konturen annimmt, würde der 48-Jährige sich gerne mit einem weiteren Erfolg verabschieden: "Dass wir deutlich vor Rundenende nur noch Ambitionen nach oben haben, ist schön fürs Team und für mich." An die DM-Endrunde in Mönchengladbach (7./8. Juli) mag er trotz der guten Ausgangsposition - es folgt noch das finale Gastspiel bei Absteiger Eintracht Frankfurt - momentan nicht denken. Denn: "Lichterfelde steht mit dem Rücken zur Wand und ist mit dieser Situation vertraut". Auf keinen Fall, so Rauth, dürfe gegen den abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten nur mit langen Bällen operiert werden, da dies Konter provozieren würde. Da der RRK diesen Gegner in der Hinrunde 2:0 besiegt hat, dürften die Trauben am Sonntag höher hängen. Der BHC nimmt nur aufgrund der Tordifferenz Rang zwei hinter Spitzenreiter Rot-Weiß Köln ein und hat den RRK zu Hause 2:1 bezwungen. "Das war in der zweiten Halbzeit ein offener Schlagabtausch, den wir unglücklich verloren haben", sagt Rauth. Wie immer gilt es, speziell Nationalstürmerin Natascha Keller (zehn Tore) nicht aus den Augen zu lassen. Aus "Main-Spitze" vom 13.04.2007: Der Ernst der Lage ist klar Rüsselsheimer Hockeydamen suchen Anschluss ans Tabellenmittelfeld
Die Liga ist derart ausgeglichen, dass der RRK derzeit noch absteigen, aber auch noch die DM-Endrundenteilnahme schaffen könnte. Denn die Rüsselsheimerinnen liegen als Rangachte bei 13 ausstehenden Begegnungen lediglich vier Zähler hinter dem Rangvierten, eben dem Münchner SC. Im erst sechsten Vorrundenspiel wollen die Hessinnen unbedingt angreifen und an die Leistung der letzten Partie von 2006 gegen Aufsteiger UHC Hamburg anknüpfen - dem bisher einzigen Saisonsieg (1:0). "Mein Team hat im Oktober nicht dominant genug agiert, um sicher mögliche acht Punkte oder sogar mehr einzuspielen," erklärt Rauth die magere Vier-Zähler-Bilanz. "In München wollen wir versuchen, drei Punkte zu holen, um ins hintere Mittelfeld vorzustoßen. Der dritte Platz beim Turnier in Worms und die beiden Testspielsiege gegen Paris St. Germain machen mir Mut", so Rauth. Während Lydia Haase weiterhin ausfällt, hat Nationalspielerin Mandy Haase ihre Verletzungsprobleme überwunden. Neu im Kader ist Jugend-Nationalakteurin Hannah Pehle (Sturm). |