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RRK-Damen und die Feldhockey-Saison 2017/18 wieder zurück in der 2. Liga, Vorbereitung und Verlauf mit Norman Hahl als Trainer!

Gewöhnungsbedürftiger Untergrund

RRK-Hockeydamen müssen während des Oktoberfestes zum TuS Obermenzing fahren

Aus "Main-Spitze" vom 22.09.2017

(kri). Während des Oktoberfestes an einem Samstag nach München zu reisen, stellt aus allen Richtungen eine echte Aufgabe dar. Entsprechend sind die Hockeydamen des Rüsselsheimer RK gut beraten, möglichst zeitig die rund 400 Kilometer über die traditionell stets stark befahrene A9 in Angriff zu nehmen. Doch da der Platz des TuS Obermenzing unweit von Schloss Nymphenburg und damit im nordwestlichen "Speckgürtel" Münchens liegt, sollte dem Tabellenführer der Zweiten Bundesliga Süd zumindest innerhalb der Stadtgrenzen das allergrößte Gedränge erspart bleiben.

Ob der Ruderklub bei seiner dritten Aufgabe ab 15.30 Uhr sportlich erstmals gefordert sein wird, bleibt abzuwarten. Der Vorjahres-Neuling konnte zwar eine 0:3-Auftaktpleite bei Rüsselsheims Erstliga-Mitabsteiger TuS Lichterfelde nicht vermeiden, ließ aber acht Tage später gegen Aufsteiger SC Charlottenburg Heimstärke aufblitzen (4:0). "Was das bedeutet, ist schwer einzuschätzen", sagt Norman Hahl. Der RRK-Trainer hat einem Video aus der Vorsaison aber entnommen, "dass die auch eher defensiv eingestellt sind. Deshalb sollte es schon unser Ziel sein, der Favoritenrolle gerecht zu werden und dort zu gewinnen".

Ganz so weit mag sich Celina Hocks nicht aus dem Fenster hängen: "Es ist zwar mit zwei Siegen bisher echt gut gelaufen und wir können die bestimmt auch schlagen. Aber ob wir deshalb unbedingt die Favoriten sind, weiß ich nicht", erklärt die RRK-Spielführerin. Den Platz kennt sie von einem DM-Zwischenrundenturnier der Jugend, und da der Untergrund offenbar etwas gewöhnungsbedürftig sei, "sollten wir uns zuerst mal auf die einfachen Dinge besinnen und dann während des Spiels weiterschauen". Am Kader gibt es gegenüber dem jüngsten 5:1-Erfolg in Bietigheim nur eine Veränderung: Für die schulisch verhinderte Stella Tegtmeier rückt Fabienne Werner ins Aufgebot.


"Fakenews" löst Schreck aus

RRK-Damen laut Internet zunächst 1:5 unterlegen, tatsächlich aber beim Bietigheimer HTC souverän 5:1 obenauf

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 18.09.2017)

Dass das Internet tatsächlich bisweilen Fakenews produziert, dies wurde am zweiten Spieltag der Zweiten Hockey-Bundesliga Süd einmal mehr deutlich. Wer sich am Samstagnachmittag auf der Homepage des Deutschen Hockey-Bundes für das Ergebnis der Damen des Rüsselsheimer RK interessierte, der dürfte einen gehörigen Schreck bekommen haben. 1:5, so stand es dort längere Zeit zu lesen, hätte der Erstliga-Absteiger die Partie bei Neuling Bietigheimer HTC verloren. "Wir haben die Schiedsrichter darauf hingewiesen, aber es hat etwas gedauert, bis das korrigiert war", berichtet RRK-Trainer Norman Hahl – wohl wissend, dass er sich mit seinem Team im "Schwabeländle" souverän 5:1 (1:1) durchgesetzt und die Tabellenführung behauptet hatte.

Losgelöst von diesem Zahlendreher gingen die Beurteilungen über das Ergebnis auseinander. "Ein, bis zwei Tore zu hoch", befand BHTC-Coach Thomas Dauer, "eher zu niedrig", so Hahls Einschätzung. Vor allem in den zweiten 30 Minuten hatte der Übungsleiter des Ruderklubs sein Kollektiv deutlich überlegen und die Gastgeberinnen aufgrund ihrer kraftraubenden Direktdeckung konditionell abbauen gesehen. "Aber Bietigheim hat anfangs wirklich gut gekämpft und dagegen gehalten und viel mehr versucht, vor unser Tor zu kommen, als dies vor acht Tagen die Eintracht getan hat", so Hahl. Und: "Das nach der Pause war das Beste, was wir in dieser Spielzeit bislang abgeliefert haben." Ein Sonderlob gab es für die brandgefährliche Stürmerin Petra Ankenbrand und Abwehrchefin Lotta Hof...

Celina Hocks, die neue Kapitänin, im Spiel gegen die "Eintracht"

Rüsselsheimer RK: Wolf; Hof, Heist, Wilfer, Kaltbeitzel, Bentscheck, Hocks, Sommer, Scherer, Stumpf, P. Ankenbrand; Tiedtke, Schneider, Ruhland, Mischlich, Tegtmeier.


Favoritenrolle im "Schwabeländle"

RRK-Damentrainer Norman Hahl erwartet einen tief stehenden Zweitliga-Neuling Bietigheimer HTC

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 15.09.2017)

Die Zweite Bundesliga Süd mag für einen langjährigen Erstligisten und sechsmaligen Deutschen Meister gewöhnungsbedürftig sein, eröffnet dem Damenteam des Rüsselsheimer RK dafür aber die Gelegenheit, bislang nicht gekannte Hockeyplätze kennenzulernen. So an diesem Samstag, wenn der Ruderklub beim Bietigheimer HTC vorstellig wird. Die Schwäbinnen sind erstmals so hoch am Ball, nachdem sie sich am 25. Juni in Fernduell mit TG Frankenthal zu Hause dank eines 2:0-Siegs gegen die Stuttgarter Kickers die Regionalliga-Meisterschaft gesichert hatten. Mit Sicherheit ein besonderer Moment auch für den aus Frankfurt stammenden Trainer Thomas Dauner (58), der mit den Kickers-Herren 2005 Deutscher Meister und ein Jahr später Europapokalsieger geworden war.

Während die bei ihrer Zweitliga-Premiere bestimmt bis in die Haarspitzen motivierten Gastgeberinnen am Auftakt-Wochenende nicht im Einsatz waren und vielleicht am Sommerdamm "spionierten", kam der RRK trotz einiger Defizite im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt so gut aus den Startlöchern (4:1), dass die Hessinnen als Tabellenführer anreisen. Die Favoritenrolle nimmt Norman Hahl – Augenzeuge des bahnbrechenden Bietigheimer 1:0-Sieges im Frühjahr in Frankenthal – ohne Vorbehalte an: "Da in der Vorsaison ja noch zwei Ligen zwischen den Teams lagen, wäre alles andere als ein Sieg für uns schon eine Enttäuschung", sagt der RRK-Coach. Hahl erwartet einen tief stehenden sowie auf Konter lauernden Gegner und insgesamt "ein ähnliches Bild wie gegen die Eintracht". Da Clara Buchholz nicht da sein kann, ist ein Platz im Sturm frei. "Die Entscheidung fällt zwischen Fabienne Werner und Stella Tegtmeier", so Hahl, der ansonsten dem gleichen Kader vertraut.


Gelungener Auftakt für die RRK-Damen

Zum Einstieg in die 2. Liga Süd besiegen die Rüsselsheimerinnen Eintracht Frankfurt klar mit 4:1

VON HELMUT POPP (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 11. September 2017)

Ein Anfang ist gemacht: Zum Zweitliga-Auftakt entscheiden die Rüsselsheimer Hockey-Frauen das Hessenderby gegen Eintracht Frankfurt für sich. Zwar ohne Glanz, aber souverän.

Noch lief zwar bei weitem nicht alles rund und bleibt in einigen Belangen viel Luft nach oben. Doch zumindest ergebnismäßig ist den Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK gestern der Start in die Feldsaison geglückt. "Für den Anfang bin ich einigermaßen zufrieden", lautete das Fazit von RRK-Trainer Norman Hahl, nachdem seine Schützlinge zum Auftakt der 2. Liga Süd die Frankfurter Eintracht relativ ungefährdet mit 4:1 (2:1) in die Knie gezwungen hatten.

Auf dem steinigen Weg zurück ins Oberhaus heimste der Bundesligaabsteiger am Sommerdamm also die ersten drei Punkte ein. Gegen einen Gegner, der die vorige Saison zwar auf Platz zwei abschloss, nach einem personellen Aderlass jedoch nicht mehr zu den Spitzenteams der Liga gezählt wird. Dies offenbarte sich gestern, als die Eintracht eine Stunde lang fast ausschließlich vollauf mit Verteidigen beschäftigt war und nach vorne kaum einmal eigene Akzente setzen konnte.

Positiv aus Sicht des RRK sicherlich, dass man von der ersten Minute an dominant auftrat und das Geschehen jederzeit fest im Griff hatte. Was letztlich auch durch die Strafeckenbilanz (8:0) belegt wird. Negativ hingegen, dass dabei lediglich vier Torerfolge heraussprangen. "Unser Sieg hätte viel höher ausfallen müssen", meinte Norman Hahl. Einerseits habe jedoch die Chancenverwertung noch viele Wünsche offen gelassen. Andererseits sei es aber auch "durch unnötige und dumme Fehler im Aufbauspiel" versäumt worden, überhaupt noch weitere Möglichkeiten zu kreieren...

NEUE SPIELZEIT

In Anlehnung an den internationalen Spielbetrieb laufen auch die Partien in der Ersten und Zweiten Hockey-Bundesliga in dieser Saison erstmals über vier Mal 15 Minuten. In allen anderen Spielklassen sind die Teams weiterhin zweimal 35 Minuten und somit zehn Minuten länger gefordert.


"Haben die Pflicht erfüllt"

RRK-Trainer sieht "nur" 4:1-Sieg seines klar überlegenen Damenteams im Hessenderby

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 11.09.2017)

So darf die Tabelle aus heimischer Sicht gerne auch nach 14 Spieltagen aussehen. Dank eines 4:1(2:1)-Heimsieges im Hessenderby gegen Eintracht Frankfurt führen die Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK von Anfang an das Klassement in der Zweiten Bundesliga Süd an und haben zudem auf Anhieb ihr selbstgestecktes Saisonziel umgesetzt, das da lautet, sich vor TuS Lichterfelde zu platzieren.

Der Mitabsteiger aus Berlin legte "nur" mit einem 3:0-Heimerfolg los, doch Norman Hahl war trotzdem lediglich "einigermaßen zufrieden. Wir haben die Pflicht erfüllt, aber Euphorie kann nicht aufkommen. Wir waren drückend überlegen und hätten eigentlich viel deutlicher gewinnen können. Natürlich ist es schwer gegen Teams zu spielen, die nur hinten drin stehen, aber wir haben heute einfach viel zu viele dumme Fehler gemacht", sagte der RRK-Trainer nach extrem einseitigen 60 Spielminuten...

Rüsselsheimer RK: Wolf; Hof, Heist, Kaltbeitzel, Wilfer, Bentscheck, Hocks, Schneider, Scherer, P. Ankenbrand, Stumpf; Tiedtke, Mischlich, Buchholz, Sommer, Ruhland.


Durchs Nadelöhr nach oben

Die Herren des SC Frankfurt 1880 und die Damen des Rüsselsheimer RK wollen zurück in die Hockey-Bundesliga

Aus "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 8. September 2017

west. Wenn an diesem Wochenende die Hockey-Saison beginnt, steht die Rhein-Main-Region mal wieder ohne erstklassige Adresse da. Doch das könnte sich in einem Jahr geändert haben, denn sowohl die Herren des SC Frankfurt 1880 als auch die Damen des Rüsselsheimer RK machen sich Aufstiegshoffnungen. Das Regelwerk sieht für dieses Unterfangen indes ein Nadelöhr vor, durch das die ambitionierten Hessen hindurchschlüpfen müssen: den Spitzenplatz in der Zweitliga-Südgruppe.

Beim SC Frankfurt 1880 hält man sich noch bedeckt bei der Prognose ...

Dort möchten auch die zwischen erster und zweiter Liga beständig pendelnden Damen des Rüsselsheimer RK schnell wieder hin. Im Mai hatten die Hessinnen das Klassenziel deutlich verfehlt und mussten die Bundesliga bei erster Gelegenheit wieder verlassen. Die RRK-Damen sind sich ihrer Favoritenrolle eine Etage tiefer bewusst, wollten aber dennoch "das Feuer herausnehmen aus der Erwartung, dass wir unbedingt aufsteigen müssen", wie Trainer Norman Hahl sagt. So haben die RRK-Damen zunächst als Ziel ausgegeben, besser abzuschneiden als die Konkurrentinnen vom TuS Lichterfelde. Die Berlinerinnen sind gemeinsam mit dem RRK aus der Bundesliga abgestiegen und haben sich ebenfalls den direkten Wiederaufstieg vorgenommen. Die Generalprobe für die Saison, die an diesem Sonntag mit dem Derby daheim gegen Eintracht Frankfurt beginnt, ist mit vier Testspielerfolgen bestens gelungen. Celina Hocks beerbt die langjährige Anführerin und einstige Nationalspielerin Eva Frank (Karriereende) im Kapitänsamt. "Wir sind positiv eingestimmt auf die neue Runde", sagt Hahl. Das kann man vom Rivalen Eintracht nicht behaupten. Die Mannschaft hat einen kaum zu kompensierenden personellen Aderlass zu verkraften gehabt. Mit Corinna Zerbs, Frederike Schneider und Mareike Schneider haben sich gleich drei wichtige Spielerinnen zu Safo Frankfurt verabschiedet − in die viertklassige Oberliga.


Auf jeden Fall vor "TuSLi"

Noch einmal verjüngtes RRK-Damenteam startet gegen Eintracht in die Zweitligasaison

Von Martin Krieger (aus "Main-Spitze" vom 08.09.2017)

Wenn eine Mannschaft zwischen 1988 und 2017 mit Ausnahme eines guten Jahres ununterbrochen erstklassig und obendrein auch sehr erfolgreich unterwegs war, dann dürfte es auch der aktuellen Generation nicht leicht fallen, sich hinten anzustellen. Zum zweiten Mal nach 2015 indes heißt die sportliche Realität für die Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK Zweite Bundesliga Süd und der erste Gegner am Sommerdamm am Sonntag (12 Uhr) nicht mehr UHC Hamburg oder Rot-Weiss Köln, sondern Eintracht Frankfurt.

Anders als vor zwei Jahren, als zum ersten Abstieg mit Philipp Tangerding auch ein neuer Trainer kam, geht Norman Hahl seine zweite Saison mit den RRK-Damen an. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der den Wiederaufstieg dank bewährter Kräfte im Eilverfahren bewerkstelligte, muss der 28-jährige Coach des Ruderklubs mit größeren Schwächungen und einem noch jüngeren Kader klarkommen: Die langjährige Kapitänin und 20-malige Nationalspielerin Eva Frank (28) hat sich ganz, Emma Kanz (22) ins Ausland und Stammtorhüterin Lisa Lahham (27) bis zur Hallenrunde verabschiedet.

"Dass Eva aufgehört hat, ist natürlich ein Riesenverlust für uns. Und deshalb ist es in meinen Augen gar nicht so schlecht, dass wir es nach dem Abstieg in der Zweiten Liga nun ein bisschen leichter haben, uns zu sammeln und vielleicht sogar ein stabileres Fundament für die Zukunft zu schaffen", sagt Celina Hocks. Obwohl die 21-jährige Mainzer Lehramtsstudentin "mega gerne Erste Liga spielt", freue sie sich sehr auf die neue Spielzeit: "Kapitänin sein zu dürfen, fühlt sich schon besonders an. Ich bin gespannt, was so passiert und muss bestimmt noch einiges lernen, habe mir aber auch von Eva schon ein paar Tipps geben lassen", so Hocks.

RRK-HEIMSPIELE

10. September (12 Uhr) gegen Eintr. Frankfurt (Vorsaison 2.)

30. September (16 Uhr) gegen Feudenheimer HC (3.)

1. Oktober (14 Uhr) gegen TuS Lichterfelde (Mitabsteiger)

7. Oktober (15 Uhr) gegen SV Zehlendorfer Wespen (5.)

Die Termine der Rückrundenspiele sind noch nicht terminiert.

Was die kollektive Herangehensweise an die vergleichsweise kurze Punktrunde – in Liga zwei sind 14, in Liga eins 22 Aufgaben zu lösen – sind Coach und Kader auf einen gemeinsamen Nenner gekommen: "Von Spiel zu Spiel denken, im oberen Drittel mitmischen oder aufsteigen – das hat uns alles nicht so gefallen. Nun wollen wir nach der Hinrunde einfach besser als TuS Lichterfelde abschneiden", berichtet Hahl. Der Mitabsteiger aus Berlin indes, am vierten Spieltag am Untermain zu Gast, hat sich selbst den Meistertitel auf die Fahne geschrieben. "Aber auch wenn wir vor denen stehen wollen, fühlt sich das als Ziel irgendwie anders an und erzeugt weniger Druck", ergänzt Hocks. Mit der Vorbereitungszeit war sie zufrieden: "Uns ist klar, dass wir noch nicht die härtesten Gegner hatten und unsere Chancenverwertung noch besser werden muss. Aber wir haben uns in den Spielen auf alle Fälle Selbstvertrauen geholt."

Der angehende Lehrer Hahl erwartet "eine interessante Saison" und sieht sein Team "athletisch sehr gut vorbereitet". Ob jemand von der insgesamt sieben Teams umfassenden Konkurrenz in der Lage ist, den sich abzeichnenden Zweikampf mit "TuSLi" auszuweiten, vermag er nicht wirklich einzuschätzen: "Der Feudenheimer HC ist eine Wundertüte, weil man nie weiß, wer bei denen spielt. Die Eintracht hatte ich auch auf dem Zettel, aber da sind ja jetzt einige Spielerinnen zu SaFo abgewandert." Vor allem der Weggang der österreichischen Nationalspielerin Corinna Zerbs zum Frankfurter Lokalrivalen wiegt schwer, was bedeutet, dass im Hessenderby fast alles für einen erfolgreichen RRK-Start spricht. Clara Buchholz ist am Sonntag und wohl auch im wegweisenden Heimspiel gegen Lichterfelde noch dabei, geht danach bis März ins Ausland. Dafür kehrt Charlotte Steiner Anfang Oktober aus Afrika zurück.


Vier Siege der RRK-Damen bei Südwest-Challenge

Ein Teil des Kaders der Ersten Damen des RRK für die Feldsaison 2017/18 in der Zweiten Bundesliga Süd (hinten: Co-Trainer Christian Zimmermann, Fabienne Werner, Rebecca Schneider, Torfrau Franka Wolf, Stella Tegtmeier, Lotta Hof, Antonia Wilfer, Franziska Ruhland, Marie Sommer, Petra Ankenbrand, Trainer Norman Hahl; vorn: Mara Bentscheck, Kapitänin Celina Hocks, Kara Tiedtke, Kristin Rapp, Clara Buchholz, Viola Becker, Isabel Scherer, Lena Mischlich, Anna-Sophia Stumpf; weiter dabei: Torfrau Lisa Lahham, Ann-Paulin Heist, Lara Kaltbeitzel, Maike Pinger, Selina Windgaß, Charlotte Steiner)

Aus "Main-Spitze" vom 05.09.2017

(kri). Es sieht so aus, als könnte es aus Sicht der Hockeyspielerinnen des Rüsselsheimer RK nun ernsthaft zur Sache gehen: Die letzten Testpartien im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison in der Zweiten Bundesliga Süd sind aus Sicht des heimischen Erstligaabsteigers jedenfalls mehr als zufriedenstellend verlaufen. Bei der Südwest-Challenge der TG Frankenthal standen vier RRK-Siege in vier Vergleichen mit Nord-Zweitligisten zu Buche. "Es ist uns durchgängig gelungen, den Gegnern unser Spiel aufzudrücken, obwohl nur dreimal 15 Minuten gespielt wurde. Wir hatten große Dominanz und haben auch Tore erzielt", bilanzierte Trainer Norman Hahl. Aber: "Trotzdem brauchen wir immer noch zu viele Chancen."

Jeweils erste Spiele gefallen Trainer Hahl am besten

Dem 28-jährigen Coach des Ruderklubs hatten die beiden ersten Spiele des Wochenendes jeweils am besten gefallen. "Da waren wir noch voll im Saft", so Hahl, der jeweils auf 16 Akteurinnen zurückgreifen konnte. Beim 4:1 gegen Eintracht Braunschweig Petra Ankenbrand (2), Anna Stumpf und Franziska Ruhland. Aufgrund starken Regens wurde die Begegnung mit Blau-Weiß Köln dem Sonntag-Programm angehängt, das mit einem 3:1 (Ankenbrand, Ruhland, Celina Hocks) gegen RTHC Leverkusen begann. Es folgte jeweils 2:0-Erfolg gegen Braunschweig (Ankenbrand, Isabel Scherer) und Köln (Scherer, Stumpf). In der Vorwoche hatte es ohne etliche Stammkräfte noch einen 2.1-Erfolg gegen Regionalligist SC Frankfurt 1880 gegeben.


Für Überlegenheit zu wenige Treffer

RRK-Damen besiegen Bonner THV und Eintracht in Testspielen / Celina Hocks neue Kapitänin

Aus "Main-Spitze" vom 21.08.2017

(kri). Zwei Siege der Damen und ein Unentschieden der Männer: Binnen weniger als 48 Stunden griffen am heimischen Sommerdamm beide Spitzenhockeyteams des Rüsselsheimer RK im Rahmen der Saisoneinstimmung zu den Schlägern. Die Damen um die neue Kapitänin Celina Hocks behielten in zweitligainternen Auseinandersetzungen die Oberhand, die Männer hatten ebenfalls einen gleichklassigen Gegner zu Gast.

Hatten die RRK-Damen bis dato von vier Testspielen drei verloren, lief es am vorletzten Samstag im August auch den Ergebnissen nach gegen Bonner THV (4:2) und Südgruppen-Kontrahent Eintracht Frankfurt (3:2) positiv. Dies auch deshalb, weil der Trainer des Ruderklubs neben Afrika-Praktikantin Charlotte Steiner aus dem Kader nur noch die verletzten Viola Becker und Fabienne Werner sowie Stammtorhüterin Lisa Lahham entbehren musste. "Die Lage hat sich spürbar entspannt", sagte Norman Hahl, hatte aber gleichwohl noch "Baustellen" erkannt. Sowohl gegen den Nordzweitligisten aus der ehemaligen Bundeshauptstadt als auch gegen die Eintracht hätte sein Team die Überlegenheit nur unzureichend in Treffer umgemünzt. "Wir spielen bewusst offensiv, müssen aber unsere Chancen einfach besser nutzen", so Hahl...


Positive Ansätze im "Kohlenpott"

RRK-Damen neben 0:1 und 0:4 mit 7:2-Sieg

Aus "Main-Spitze" vom 16.08.2017

(kri). Auch das zweite und vierte Testspiel zu Null verloren, aber zwischendurch sehr wohl Trefferqualitäten bewiesen: Wenige Tage nach dem 0:2 am Sommerdamm gegen die Japanerinnen aus Tenri haben sich die Hockeydamen des Rüsselsheimer RK dem Saisonbeginn in der Zweiten Bundesliga Süd beim Turnier des Club Raffelberg weiter angenähert. "Für den aktuellen Stand war das ganz ordentlich", bilanzierte Trainer Norman Hahl, der in Duisburg einige positive Ansätze erkannt hatte.

Vor allem beim 7:2 gegen Nord-Zweitligist Bremer HC habe sein Team die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt und die Chancen in der nun verbindlichen neuen Spielzeit von vier Mal 15 Minuten konsequent genutzt. Dies auch dank Unterstützung aus der weiblichen B-Jugend, da sieben Spielerinnen aus dem Zweitligakader fehlten und andere angeschlagen waren. Vicky Zimmermann (14) und Pauline Heinz (15) deuteten am ersten Turniertag an, dass der RRK im nächsten beziehungsweise übernächsten Jahr wertvolle Verstärkung erfahren wird. Neben der jungen Zimmermann trafen Rebecca Schneider (3), Petra Ankenbrand (2) sowie USA-Rückkehrerin Stella Tegtmeier.

Dass für Coach Hahl und sein Team bis zum ersten Punktspiel am 10. September noch einiges zu tun bleibt, wurde im "Kohlenpott" aber auch offenkundig. Die erste Partie gegen den passiven Mitabsteiger TuS Lichterfelde endete trotz drückender Überlegenheit 0:1. Und beim 0:4 zum Abschluss am Sonntag gegen Gastgeber Raffelberg – ohne jugendliche Unterstützung und ohne die geschwächte Lara Kaltbeitzel waren nur noch 13 Feldspielerinnen einsatzfähig – hätte man schon erkennen können, dass der Erstliga-Aufsteiger in der Vorbereitung spürbar weiter war.


Ligastart am 10. September 2017

Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 10.08.2017

Mit dem prestigeträchtigen Heimspiel gegen den Hessenrivalen Eintracht Frankfurt beginnt für die Hockey-Spieler- innen des Rüsselsheimer RK am zweiten September-Wochenende die neue Feldsaison in der Zweiten Bundesliga Süd.

Bis Ende Oktober folgen dann die restlichen sechs Begegnungen der Vorrunde. Erst im April 2018 wird die Saison mit der zweiten Halbserie fortgesetzt. Der Bundesliga-Absteiger peilt die umgehende Rückkehr ins Oberhaus des deutschen Hockeys an.

Deutsch-japanische Freundschaft: Die Rüsselsheimerinnen (in rot) und die Gäste aus Japan von der Universität in Tenri.

Die Spiele des RRK in 2017:

Sonntag, 10. September: RRK – Eintracht Frankfurt (12 Uhr).

Samstag, 16. September: Bietigheimer HTC – RRK (15 Uhr).

Samstag, 23. September: TuS Obermenzing – RRK (die Uhrzeit noch offen).

Samstag: 30. September: RRK – Feudenheimer HC (16 Uhr).

Dienstag, 1. Oktober: RRK – TuS Lichterfelde (14 Uhr).

Samstag, 7. Oktober: RRK – Zehlendorfer Wespen (15 Uhr).

Sonntag, 29. Oktober: SC Charlottenburg – RRK (14 Uhr). hpp


Spielerinnen des Rüsselsheimer RK bereiten sich auf die Zweite Liga vor

Schweißtreibende Wochen

Von HELMUT POPP (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 10.08.2017)

Bereits seit Anfang Juli bereiten sich die Rüsselsheimer Hockey-Spielerinnen auf die neue Zweitliga-Saison vor. Das erste Testspiel gegen eine japanische Universitätsmannschaft wurde am Dienstag mit 0:2 verloren. Trainer Norman Hahl war dennoch nicht unzufrieden.

Im Mai mussten sich die Frauen des Rüsselsheimer RK vorerst aus der Feldhockey-Bundesliga verabschieden. Zwölf Punkte waren letztlich zu wenig, um den Abstieg verhindern zu können. Als Vorletzter waren sie beträchtliche acht Zähler vom rettenden Ufer entfernt. Immerhin hinterließ die junge Mannschaft von Trainer Norman Hahl aber am letzten Spieltag eine echte Duftmarke, als sie zu Hause den Ligasieger – und späteren Deutschen Vizemeister – Mannheimer HC sensationell mit 4:3 bezwang. Der zumindest auf dem Feld letztmals im RRK-Dress auflaufenden Ex-Nationalspielerin Eva Frank wurde damit ein gelungener Abschied beschert.

"Foltermethoden"

Nach diesem abschließenden Paukenschlag stellten die Rüsselsheimerinnen ihre Hockeyschläger erst mal in die Ecke. Erst vor wenigen Tagen mussten sie diese wieder hervorholen. Seit Anfang Juli hat Norman Hahl nun seine Spielerinnen wieder um sich versammelt. Doch der Krummstock wurde dabei in den ersten Vorbereitungswochen noch nicht benötigt.

Vielmehr standen viel Laufarbeit und Konditionstraining auf dem Plan. Eine schweißtreibende Zeit, die von den Spielerinnen im Internet auf ihrer Facebook-Seite wie folgt kommentiert wurde: "Wir haben viele Läufe und weitere Foltermethoden überstanden, die dem Trainer deutlich mehr Spaß bereitet haben als uns."

Erst in der vorigen Woche wurde damit begonnen, an den spielerischen Feinheiten zu arbeiten. Die Protagonistinnen können also aufatmen: Das Schlimmste ist geschafft. Fortan dürfen sie ihre Schläger wieder in die Hände nehmen, die kleine Hockeykugel rückt nun wieder in den Mittelpunkt des Geschehens.

Aber auch da ist noch einige Arbeit zu bewältigen, gilt es bis zum Zweitligastart am 10. September noch die eine oder andere Baustelle zu schließen. Was sich am Dienstagabend im Stadion am Sommerdamm zeigte, wo die RRK-Frauen ihr erstes Testspiel mit 0:2 verloren. Es war ein kurzfristig vereinbartes internationales Freundschaftsspiel gegen die Mannschaft der Universität Tenri aus Japan. Gespielt wurde in vier Viertel über je 15 Minuten.

Ganz ordentlich

Ungeachtet der Niederlage war Coach Norman Hahl mit der Darbietung seiner Mannschaft durchaus einverstanden: "Für den Anfang und angesichts der hinter uns liegenden körperlichen Belastung war das schon ganz ordentlich", sagte er nach den 60 Testminuten. Die Japanerinnen hätten sich als eingespieltes Team präsentiert. "Verglichen mit Deutschland mindestens vorderes Zweitliganiveau", urteilte Hahl.

Schon gleich in der Anfangsphase musste sich die im RRK-Tor beginnende Kim Treutner geschlagen geben. Im zweiten Viertel ließ Petra Ankenbrand dann eine gute Chance zum Ausgleich ungenutzt, als sie die japanische Keeperin bereits ausgespielt hatte, dann aber am leeren Gehäuse vorbeizielte. Ansonsten wurde das Geschehen aber meist von den spritziger wirkenden asiatischen Gästen bestimmt, denen folgerichtig auch im dritten Abschnitt das 2:0 glückte. Eigene Akzente vermochten die Rüsselsheimerinnen nicht mehr zu setzen. Dafür stand die nun das Gehäuse hütende Franka Wolf öfters im Mittelpunkt, mit ihren guten Paraden verhinderte sie eine höhere Niederlage.

Noch ohne Tegtmeier

Noch nicht im RRK-Kader stand am Dienstag Stella Tegtmeier. Norman Hahl setzt aber große Hoffnungen auf die USA-Rückkehrerin. Dafür wird er allerdings im Verlauf der Vorrunde auf zwei andere Stammspielerinnen verzichten müssen. Clara Buchholz kann nur noch im ersten Zweitligaspiel gegen die Frankfurter Eintracht mitwirken, weil sie anschließend für ein halbes Jahr nach Australien reist. Auch Charlotte Steiner (Teilnahme an einem Hilfsprojekt in Afrika) wird ab Oktober nicht mehr zur Verfügung stehen. Und Maike Pinger pausiert im Feld gänzlich.

Bis zum Punktspielstart haben die Rüsselsheimerinnen noch einige Testspiele vor sich. Am Wochenende gastieren sie in Duisburg, wo sie bei einem Turnier auf den Duisburger Club Raffelberg, Bremen sowie den Mitabsteiger TuS Lichterfelde aus Berlin treffen.

Eine Woche später geht es am Sommerdamm gegen Bonn und gleich zweimal in Freundschaft gegen Eintracht Frankfurt. Auch eine Partie gegen Bundesliga-Aufsteiger TSV Mannheim steht noch auf dem Plan. Die Generalprobe steigt dann Anfang September bei einem namhaft besetzten Turnier in Frankenthal.