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RRK08ALLGEMEIN
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In memoriam - In
memoriam - In memoriam |
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Jürgen Neumann
* 1.
August 1952 …
†
14. Oktober 2009
Jürgen Neumann lebt nicht mehr. Der
noch vor einigen Jahren in Rüsselsheim praktizierende Arzt ist am 14. Oktober
2009 im Alter von erst 57 Jahren in seiner neuen Heimat, auf Mallorca, verstorben.
Jürgen Neumann kommt mit 16 Jahren,
am 1. Oktober 1968, zum RRK. Er spielt Hockey, ist Torwart und steigt 1975 mit
der "Zweiten" des RRK, für die er viele Jahre das Tor hütet, in die
Hallenhockey-Oberliga auf. Er kratzt am Tor der "Ersten", kann sich jedoch
keinen Stammplatz erobern. Ende der achtziger Jahre betreut er
für einige Zeit die Damen des RRK als Mannschaftsarzt. Einige Jahre später,
schon gezeichnet von schwerer Krankheit, verabschiedet er sich aus
Rüsselsheim und lebt fortan auf Mallorca.
Für langjährige Treue zum RRK wurde Jürgen Neumann 1993
die RRK-Ehrennadel in Silber für 25-jährige und 2008 für 40-jährige Mitgliedschaft
verliehen. |
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Heinz Ihrig
*
10.02.1922 …
†
09.12.2008
Am 9. Dezmber 2008 ist Heinz Ihrig im
Alter von 86 Jahren verstorben, eines der ältesten Mitglieder
des RRK.
Heinz Ihrig trat am 1. Juni 1947 dem
RRK bei. Obwohl seine sportlichen Aktivitäten und sein Interesse
sich weitestgehend dem Fußballspiel widmeten, war er doch ein
treuer Anhänger des RRK. Die Verbindung zum RRK kam durch das
Elternhaus zustande, war doch der Vater Adam Ihrig in den 20er und
30er Jahren des letzten Jahrhunderts aktiver Ruderer,
Rudertrainer, dann 2. Vorsitzender und schließlich 1. Vorsitzender
des Rudervereins Rüsselsheim, eines Vorgängers des RRK.
Heinz Ihrig gehörte dem RRK mehr als
61 Jahre an.
Für seine langjährige Vereinstreue
wurde ihm die RRK-Ehrennadel in Gold verliehen. |
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Margot Müller
geb. Kleine
* 14.
April 1926 …
†
15. August 2008
Margot Müller kam
schon in den 50er Jahren durch ihren Mann Gerhard mit dem RRK in Verbindung.
Zu Beginn der 60er Jahre gehörte sie dann zusammen mit ihm zu dem
Personenkreis, der regelmäßig die aktiven Ruderer des RRK zu den Regatten
begleitete. Gerhard Müller
engagierte sich in dieser Zeit im RRK als 2. Ruderwart und als ständiger
Motorbootfahrer des Trainers Dr. Alfred Buch, später auch verantwortungsvoll
in anderen Vorstandsämtern. Am 1. Januar 1968 wurde Margot Müller dann
ebenfalls Mitglied des RRK.
Margot Müller
hatte in den Folgejahren, auch nach dem Tod ihres Mannes, immer ein sehr enges
Verhältnis zum RRK, das sie auch in ihrem Testament dokumentierte und das natürlich durch die räumliche Nähe ihres Wohnsitzes
zum RRK-Bootshaus gefördert wurde. Sie
gehörte dem RRK mehr als 40 Jahre an,
so dass ihr vom Vorstand
schon 1993 für ihre 25-jährige Vereinstreue
die RRK-Ehrennadel in Silber verliehen wurde.
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Dr. Randolf Renker
*
10.05.1942 …
†
03.08.2008
Überraschend ist am 3. August 2008 Dr.
Randolf Renker verstorben, einer der erfolgreichsten Hockeyspieler
des RRK.
Randolf Renker kam schon am 1. Oktober
1951 zum RRK, spielte in der Jugend Hockey bei Fritz Schneider und
wurde bereits 1955 Hessenmeister mit den Knaben. Jahre später, ab
dem Jahr 1968 und dann in den 70er Jahren, gehörte Dr. Randolf
Renker, mittlerweile promovierter Betriebswirt, über mehr als zehn
Jahre als Torwart zum Kern der Ersten Hockeyherren, mit denen er
viele große Erfolge erringen konnte, darunter vier Deutsche
Meisterschaften auf dem Feld und drei Deutsche Meisterschaften in
der Halle.
Dr. Randolf Renker war fast
57 Jahre Mitglied des RRK,
im Jahr 2001 erhielt er für seine langjährige Vereinstreue
die RRK-Ehrennadel in Gold. In Anerkennung
seiner sportlichen Erfolge wurde ihm bereits im Jahr
1968 die RRK-Leistungsnadel in Silber verliehen. |
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Werner Böhme
* 3. Juli 1921
Dresden …
†
29. Januar 2008 Rüsselsheim
Werner Böhme kam
im Jahr 1969 zum RRK. Eine nähere Verbindung entstand ab dem Jahre 1974 durch
seinen Sohn Thomas, der in der RRK-Jugend Hockey spielte. Werner Böhme
engagierte sich in dieser Zeit als ständiger Begleiter und Betreuer von
Jugendmannschaften. Durch dieses Engagement für die Jugend wurde man im RRK
auf Werner Böhme aufmerksam und als man ihn um eine Mitarbeit im Vorstand bat,
war er spontan dazu bereit.
In den Jahren
1976 und 1977 war Werner Böhme 2. Vorsitzender, in den
Jahren 1978 bis 1981 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden im RRK. Danach
hatte er in den Jahren 1982 und 1983 noch das Amt eines Beisitzers inne.
Werner Böhme
gehörte dem RRK fast 40 Jahre an,
schon 1994 erhielt er von "seinem" RRK für langjährige Vereinstreue
die RRK-Ehrennadel in Silber überreicht. Werner
Böhme hat sich um den RRK verdient gemacht. |
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Hildegard
Domke
geb.
Marx
*
05.05.1952 …
†
26.10.2007
Hildegard Domke ist tot. Am 26. Oktober 2007
starb nach langer schwerer Krankheit die Leiterin der Geschäftsstelle der RRK-Hockeyabteilung.
Hildegard Domke kam durch ihre beiden Söhne Oliver und Christian, die seit früher Jugend sehr
erfolgreich im RRK Hockey spielen, mit dem RRK in Verbindung,
wurde 1991 Mitglied des Klubs und im gleichen Jahr zur
Schriftführerin der Hockeyabteilung gewählt. Seit diesem Zeitpunkt
hat sie sich engagiert um alles den Hockeysport betreffende
Geschäftliche im RRK gekümmert und damit die Außendarstellung des
RRK-Hockeys entscheidend mitgeprägt.
In Anerkennung ihres erfolgreichen
Wirkens für den RRK hat der Gesamtvorstand des RRK ihr im Jahr
2003 die RRK-Leistungsnadel in Silber verliehen. |
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Gisela Kraft
geb. Jüngling
* 8. November 1926 …
†
2. Juni 2007
Gisela Kraft, die Ehefrau
des ehemaligen, leider zu früh gestorbenen RRK-Vorstandsmitglieds Hans Kraft sowie Mutter der
RRK-Mitglieder Hans-Peter und Klaus Kraft, ist am 2. Juni 2007 im
Alter von 80 Jahren verstorben.
Am 1. Januar 1968 in den RRK
eingetreten war Gisela Kraft fast vierzig Jahre Mitglied des RRK.
Im Jahr 1993 wurde ihr für 25-jährige Treue die Silberne
Ehrennadel des RRK verliehen. |
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Günther Görke
*
03.11.1930 …
†
06.09.2006
Am 6. September 2006 ist nach kurzer schwerer
Krankheit das langjährige RRK-Mitglied Günther Görke im 76.
Lebensjahr verstorben. Seit dem
1. September 1942 gehörte Günther Görke zur RRK-Familie, somit mehr als
64 Jahre. Er war in den 50er Jahren
und zu Beginn der 60er als Linksaußen eine Stütze der Herrenmannschaft des RRK, ein
hevorragender Hockeyspieler. Im Jahr
1992 wurde er von "seinem" RRK für 50jährige Treue mit der Ehrennadel in Gold
ausgezeichnet. |
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Michael Bauer
* 12. Dezember 1973 …
†
24. August 2006
Michael Bauer wollte rudern lernen und diesen herrlichen Sport in
der freien Natur mit Gleichgesinnten in seiner Freizeit ausüben.
Er war seit dem 1. Juli 2005 Mitglied der Ruderabteilung des RRK.
Nach nur etwas mehr als einjähriger Mitgliedschaft ist Michael
Bauer am 24. August 2006 in seinem 33sten Lebensjahr verstorben. Leider kann er
"unseren" Rudersport nun nicht mehr erleben und wir im RRK können
ihn nicht mehr näher kennen lernen. |
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Curt Schrod und "RRK-Präsident" Dr.
Dietmar Klausen bei der RRK-Jubilarenehrung 2003 |
Curt
Schrod
* 22.12.1913 …
†
13.07.2006
Nach kurzer Krankheit, plötzlich und
unerwartet, ist am 13. Juli 2006 in seinem Wohnort Königstein das an
Lebensjahren älteste RRK-Mitglied, Curt Schrod, im 93.
Lebensjahr verstorben.
Curt Schrod hat in seiner Jugend im RRK Hockey gespielt und diesen
Sport noch im Alter von 50 Jahren aktiv ausgeübt.
Seit dem 01. Januar 1928 war Curt
Schrod Mitglied des RRK und wurde im Jahr 1978 für seine 50jährige
RRK-Mitgliedschaft mit der RRK-Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Im Jahr 2003
wurde im Rahmen der Jubilarenehrung des RRK seine 75jährige Treue zum RRK
gebührend gewürdigt.
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Werner Leonhardt
* 16.01.1934 …
†
13.06.2006
Am 13.06.2006 ist nach längerer schwerer
Krankheit, aber dennoch plötzlich und unerwartet, das langjährige RRK-Mitglied Werner Leonhardt im 73.
Lebensjahr verstorben. Werner Leonhardt gehörte dem RRK seit dem
01.02.1948 an, somit mehr als 58 Jahre. Er war in den 50er Jahren
eine Stütze der Herrenmannschaft des RRK, ein exzellenter
Hockeyspieler, der als erster aus dem RRK in eine bundesdeutsche
Auswahl, die Junioren-Nationalmannschaft, berufen wurde. Im Jahr
1998 wurde er von "seinem" RRK mit der Ehrennadel in Gold
ausgezeichnet.
Brief von Ingo Leonhardt an den RRK-Vorstand |
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Dr. Wolfgang Mack
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"Wir glaubten, er habe es geschafft"
Dr. Wolfgang Mack ("Maggi")
ist am 11. März 2006 gestorben
"Alles, was geschieht und uns zustößt,
hat einen Sinn, doch ist es oft schwierig, ihn zu erkennen. Auch im Buch
des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten. Die eine, obere, schreiben wir
Menschen mit unserem Planen, Wünschen und Hoffen, aber die andere füllt
die Vorsehung, und was sie anordnet, ist selten unser Ziel gewesen."
Nisami
Im Jahr 2003 schwer erkrankt, hatte sich Dr.
Wolfgang Mack in der Folgezeit so erholt, daß wir glaubten, er habe seine
Krankheit überwunden, er habe es geschafft. Doch dem war nicht so, die
Krankheit überraschte ihn und uns. Am Abend seines 63. Geburtstages war
er, schon im Wissen, wie es um ihn stand, noch mit uns zusammen im
RRK-Bootshaus. Einige Tage später war sein Leiden zu Ende.
Der RRK verlor einen Mann, dessen Wirken als
Vorstandsmitglied und geschätzter Ratgeber unvergessen bleibt und
respektvolle Anerkennung verdient. Er war ein verläßlicher Freund mit
hohem Ansehen und zurückhaltendem Auftreten, er war ein begeisterter
Ruderer. "Maggi" wird uns sehr fehlen. |
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†
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Hans
Petry
* 03.05.1936 …
†
12.02.2006
Nach 50jähriger Mitgliedschaft im RRK
ist im Februar 2006 nach langer Krankheit unser treues Mitglied
Hans Petry im Alter von knapp 70 Jahren verstorben. Leider konnte
er die Verleihung der RRK-Ehrennadel in Gold, die im Jahr 2006
anstand, nicht mehr erleben. |
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"Eine Ahnung wird Wirklichkeit"
Gerald Lindermeir ist am 9. Januar 2006 verstorben
Nach nur kurzer Mitgliedschaft im RRK ist am 9. Januar 2006 Gerald
Lindermeir im 49sten Lebensjahr nach einer schwierigen Operation
verstorben. Gerald Lindermeir hatte noch vieles
vor, auch für den RRK, für den er Sponsoren und Werbeträger
gewinnen und pflegen wollte. Leider kann er und auch der RRK das
nicht mehr erleben. |
Nach erfülltem Leben
Dr. Lothar Hüthwohl am 9. März 2005
gestorben
Nach einem erfüllten Leben ist am
9. März 2005 der Rüsselsheimer Arzt Dr. Lothar Hüthwohl im 93.
Lebensjahr verstorben. Dr. Hüthwohl gehörte dem RRK seit dem 1. Dezember
1949 an. Er stand damit mehr als 55 Jahre treu zu "seinem" RRK, der ihn im
Jahr 1999 mit der RRK-Ehrennadel in Gold auszeichnete. |

Dr. Lothar Hüthwohl mit seiner Frau Ernestine
bei der RRK-Jubilarenehrung im Jahr 1999 |
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Die
erste Deutsche Meisterschaft im Rüsselsheimer Rudersport
gewinnen in Berlin 1942 im Leichgewichts-Jugendvierer m. Stm.
Walter Gentzsch, Eugen Schäfer, Stm. Felix Esser vom
Frankfurter Ruderverein 1865, Philipp Roth und Rolf Sittmann |
Erste Deutsche Rudermeisterschaft
für den RRK
Dr. Walter Gentzsch am 16. Januar 2005 im
80. Lebensjahr verstorben
Am 16. Januar 2005 ist
der Rüsselsheimer Zahnarzt Dr. Ernst Walter Gentzsch kurz vor Vollendung seines
80. Lebensjahres verstorben. Dr. Gentzsch trat schon dem Ruderverein Rüsselsheim
am 1. November 1941 im Alter von 16 Jahren bei, ruderte dann im Jahr 1942 für
den aus der Fusion der beiden Rüsselsheimer Rudervereine hervorgegangenen RRK
und gewann mit seinen Bootskameraden in diesem Jahr die erste Deutsche
Meisterschaft für den RRK.
Bereits im Jahr 1991
erhielt Dr. Walter Gentzsch von "seinem" RRK für seine langjährige Vereinstreue
die Ehrennadel in Gold überreicht.
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Eine treibende
Kraft
Kurt Becker am 4.
Januar 2005 im Alter von 68 Jahren gestorben
Hätte seine damals achtjährige
Tochter Britta 1981 nicht Gefallen gerade an dieser Sportart gefunden, der Papa
wäre wohl nie zum Hockey und zum Rüsselsheimer Ruder-Klub gekommen. Doch so
wuchs der Vater zu einer treibenden Kraft der RRK-Nachwuchsarbeit in den vergangenen 20 Jahren.
Am 4. Januar 2005
ist Kurt Becker nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren
gestorben.
Hatte der gelernte Werkzeugmacher,
der 40 Jahre lang in Diensten der Firma Opel stand, zunächst verschiedene
Mädchenteams betreut, übernahm Kurt Becker schließlich im März 1988 das
Jugendleiteramt. Unter seiner Verantwortung, die bis ins Jahr 2003 währte,
errang der Hockey-Nachwuchs des Vereins ungezählte regionale und deutsche
Meisterschaften, wurde dem RRK zwei Mal das "Grüne Band für vorbildliche
Nachwuchsarbeit" verliehen. Daneben packte Kurt Becker bei der Organisation der
zahlreichen DM-Endrunden und Europacup-Turniere stets mit an.
Auch bedeutete sein Ausscheiden als
Jugendleiter keineswegs das Ausscheiden aus dem gestaltenden Vereinsleben. Bis
zuletzt war Kurt Becker stellvertretender Hockey-Abteilungsleiter und im
Hauptvorstand des Vereins mit Organisationsfragen betraut. Darüber hinaus war er
das Verbindungsglied zwischen Verein und dem Hessischen Hockey-Verband. Dort war
er seit 1991 Mitglied sowohl im Spiel-, als auch im Jugendausschuss. Der
HHV-Vorsitzende, Hans-Jürgen Pabst, würdigt seine besonnene und ausgleichende
Art, die die Zusammenarbeit mit Kurt Becker äußerst angenehm gemacht habe - und
sein Engagement. "Er ist als Vater mit Hockey in Berührung gekommen und hat die
Nachwuchsarbeit für sich als Leidenschaft entdeckt", so der 74-jährige.
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Kurt Becker |
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Akzente gesetzt, die
nachwirken werden
Der frühere
Oberbürgermeister von Rüsselsheim, Dr. Karl-Heinz Storsberg, ist am 3. November 2004 im
Alter von 78 Jahren verstorben
Nach längerer schwerer Krankheit
ist am 3. November 2004 der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Karl-Heinz Storsberg im
Alter von 78 Jahren verstorben. Über 15 Jahre - von April 1966 bis Ende
September 1981 - hatte der Sozialdemokrat an der Spitze der Stadtverwaltung
gestanden.
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RRK-Vorsitzender Günter Schmitt und
Rüsselsheims Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Storsberg bei der Einweihung des
neuen RRK-Bootshauses am 4. November 1967 |
Sowohl während seiner Amtszeit
als auch auch nach seinem freiwilligen Rückzug aus dem Rathaus setzte Dr.
Karl-Heinz Storsberg Akzente, die nachwirken.
Am 1. April 1966 trat Dr. Karl-Heinz
Storsberg die Nachfolge des im Jahr zuvor verstorbenen Dr. Walter Köbel an. Für
viele überraschend, hatte sich der Jurist aus Nordrhein-Westfalen im
Auswahlverfahren der SPD gegen höher eingeschätzte Konkurrenten durchgesetzt und
war später von allen Parteien der Stadtverordnetenversammlung zum Bürgermeister
gewählt worden. Ein Glücksfall für Rüsselsheim, wie sich später zeigen sollte.
Storsberg kam in Zeiten gut gefüllter
Kassen nach Rüsselsheim. In der immer noch wachsenden Stadt wurden
beispielsweise im Dicken Busch, wo er selbst heimisch wurde, weitere Wohnungen,
Schulen, Sporthallen und Kindergärten gebaut. Dr. Karl-Heinz Storsberg setzte
sich mit ganzem Herzen für die Stadt ein, die er, wie viele andere Neubürger
auch, lieben lernte.
Doch der Horizont des
Stadtoberhaupts, das 1979 zum Oberbürgermeister aufstieg, endete nicht an den
Stadtgrenzen. Im Gegenteil: Aufgrund seines großen Engagements für ein
friedliches Europa sprachen Kritiker und Freunde in der Stadt bald von "Dr.
Straßburg". Aufbauend auf der Jumelage mit dem französischen Evreux, war Dr.
Karl-Heinz Storsberg, der acht Jahre lang im Präsidium des Rates der Gemeinden
Europas saß, maßgeblich für die Städtepartnerschaften Rüsselsheims mit Rugby in
England und dem finnischen Varkaus verantwortlich.
Nach zwei verlorenen Kommunalwahlen
und angesichts neuer Mehrheitsverhältnisse warf Dr. Storsberg drei Jahre vor
Ende seiner Wahlperiode das Handtuch. Ein Schritt, den er später als "tiefen
Schnitt in die eigene Seele" beschrieb. Die neue Freiheit setzte aber auch neue
Kräfte frei. Mit 56 Jahren kehrte er in seinen alten Beruf als Rechtsanwalt
zurück. Doch nicht nur dort wollte er es noch einmal wissen. Kraft seines Amtes
als "gewesener OB" zog er durch die Lande und sammelte Gelder für die neuen
Aufgaben, die er sich gestellt hatte: Für den "Inselhof" beispielsweise, für die
Bürgerstiftung Festung und den Grünen Kreis.
In den RRK trat
Dr. Karl-Heinz Storsberg am 1. November 1972 ein und blieb dem RRK 32 Jahre bis
zu seinem Tod treu. Für diese Treue wurde er im Jahr 1997 mit der RRK-Ehrennadel
in Silber ausgezeichnet.
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