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Über Mitglieder des RRK (1988)   

Klaus Eberts

Hockey-Akteure des RRK unter der Lupe

Heute: Klaus Eberts

 

lis - Dem Hockeysport gebührte schon früh seine Leidenschaft: Als Stöpke von fünf Jahren griff er erstmals zum Krummstock. Die Verbundenheit kam nicht von ungefähr. Schließlich spielte seine Mutter (die Schwester des legendären Fritz Schmidt sen.) lange Jahre im Frauen-Team des Rüsselsheimer RK. Drei Jahre freilich wurde der heute 21 Jahre Soul-Fan (Whitney Houston, Stevie Wonder) indes dem Hockey untreu, widmete sich stattdessen dem Tennis. Auch das kam nicht von ungefähr, schwang doch sein Vater den Schläger in dieser Sportart. Seine ältere Schwester Heike, deutsche Schwimmeisterin, rundet das sportliche Erscheinungsbild der Familie ab.

Tennis zählt (neben Squash) auch heute noch zu den Ausgleichssportarten des RRK-Akteurs, der freilich für diese Hobbys gegenwärtig wenig Zeit findet - der Abiturient mit der abgeschlossenen Maschinenschlosser-Lehre leistet seinen Grunddienst bei der Armee. Zu den Bundesligaspielen des Ruder-Klubs steht der Verteidiger (Halle) und defensive Mittelfeldspieler (Feld) allerdings zur Verfügung. Am Wochenende will er mithelfen, daß sein Klub ein weiteres mal den Kopf aus der Abstiegsschlinge zieht.

Ein Wunsch, der nur allzu verständlich ist, schließlich gehört Spielern wie dem 1,80 Meter Eberts (oder seinem Cousin Fritz Schmidt jun.) vom Alter her das sportliche Terrain der Zukunft. Noch allerdings befindet sich der Hobbykoch für Chinesische Leckereien auf dem Weg zum Stammspieler und Leistungsträger. Ein Weg, den er durch die Reaktivierung der alten Kadetten, erschwert sieht. Beruflich wird der Fan von Dave Schott (der sechsmal den Hawai-Triathlon gewann) vorerst in Rüsselsheim bleiben und Maschinenbau studieren. Somit dürfte der Ruder-Klub auch fürderhin seine sportliche Heimat bleiben.  

Klaus Eberts mit der 1. Herrenmannschaft 1987 (hinten: Stellvertr. Abteilungsleiter Fritz Schneider, Alfred Segner, Harald Eisenacher, Gerrit Rothengatter, Fritz Schmidt jun., Holger Klein, Paul Anagnostou, Klaus Eberts, Christoph Krehl, Coach Martin Müller; vorn: Jens Weil, Ralf-Peter Rausch, Thomas Susenburger, Tobias Frank, Klaus Musso, Kai Stieglitz)