|

Sportpromenade am Main –
Hochradfahren beim RV Opel |
Ex-Weltmeister und Anfänger vereint
Sportpromenade: Viele
Mitmachangebote am Mainufer – Beteiligung der Vereine und
Besucherresonanz stellt zufrieden
Von Dirk Winter (aus
"Rüsselsheimer Echo" vom 30.08.2010)
Merkwürdige Abfallkörbe
stehen am Samstag auf der Mainuferwiese. Montiert auf einer Stange, sind
24 Ketten an einem gelb gestrichenen Metallring angebracht. Würde man
Abfall hinein werfen, fiele er durch die Zwischenräume. Zu diesem Zweck
taugen diese Körbe also nicht. Was macht man also wirklich damit? Martin
Reez vom Rüsselsheimer Verein "Scheibensucher" klärt uns auf: Wir sehen
eine Discgolf-Spielbahn. Die Regeln bei dieser Sportart sind wie beim
traditionellen Golf. Mit dem Unterschied, dass nicht ein kleiner weißer
Ball mittels Schläger in ein Loch bugsiert wird, sondern eine
Frisbee-Scheibe in einen Fangkorb. Und um einen solchen handelt es sich
bei erwähnter Ketten-Konstruktion.
Die "Scheibensucher" sind
einer von 28 Rüsselsheimer Vereinen, die sich am Samstagnachmittag bei
der Sportpromenade auf dem Landungsplatz und dem Mainufer präsentiert
haben. Die Turner der Turngemeinde, die Barren, Seitpferd und andere
Geräte aufbauen wollten, haben ob der unsicheren Wetterlage auf ihre
Präsenz verzichtet. Die Gefahr, dass teure Ausrüstung bei Regenschauern
beschädigt würde, war sowohl der TG als auch den Organisatoren zu groß,
wie Jörg-Dieter Häußer berichtet. Und tatsächlich gießt es immer mal
wieder vom Himmel herab.
Dennoch zieht der
Vorsitzende des Sportbunds, Veranstalter neben dem Sportamt, eine
positive Bilanz: Sowohl mit der Beteiligung der Vereine als auch mit der
Besucherresonanz ist er zufrieden. Daran kann auch die Verkleinerung des
Veranstaltungsgeländes, das eigentlich bis zu den Opelvillen reichen
sollte, nichts ändern: Wegen des Druckwassers, verursacht durch einen
hohen Wasserstand des Mains, ist ein Großteil der Wiese zurzeit zu
feucht, um Sport treiben zu können. Dafür hat die Nähe des
Sportfest-Geländes zum Main den Vorteil, dass erstmals – anders als 2004
bei "Sport im Park" im Ostpark, dem jüngsten Sportfest dieser Art – auch
die Wassersport treibenden Vereine dabei sind. Lediglich der Ruder-Klub
hat sich, so Häußer, aus personellen Gründen nicht beteiligen können. Zu
der maritimen Atmosphäre passt, dass der Rüsselsheimer Shanty-Chor die
Sportpromenade mit Seemannsliedern eröffnet.
Um 14 Uhr hat das
Fitnessfestival begonnen. Wir kommen etwas zu spät. Ob wir eine
Eröffnungsrede verpasst haben? Der Leiter des Sportamts, Robert
Neubauer, schüttelt den Kopf: "Heute wird nicht so viel geredet, sondern
lieber mitgemacht." In der Tat können die Besucher viele Sportarten
ausprobieren – auch außergewöhnliche wie Discgolf. Wir lernen: Je
nachdem, wie weit man die Scheibe werfen möchte, gibt es Frisbees mit
unterschiedlichen Flugeigenschaften. Rasant geht es auch bei den
Trialfahrern zu. Fahrer des Motorsport- und Touristik-Clubs Rüsselsheim
(MTCR) zeigen, dass man mit Motorrädern nicht nur Distanzen zurücklegen,
sondern auch Hindernisse überwinden kann. Auf einem Parcours, den der
MTCR auf dem Landungsplatz aufgebaut hat, klettern leichte
Sportmaschinen unter anderem über ein ausrangiertes, schon ziemlich
verbeultes Auto. Fetzige Musik mischt sich mit dem Knattern der Motoren.
Gegenüber, beim Rad- und Motorsportclub, kann man sich im Radballspielen
versuchen. Außerdem gibt es funkferngesteuerte Modellautos, sogenannte
RC-Cars, zu sehen. Patrick Gassauer zeigt in einem Video, wie rasend
schnell diese Miniboliden in Rennen – auf eigens dafür angelegten
Strecken – unterwegs sind.
|

Sportpromenade am Main –
Kegeln bei der TuS |
Wer lieber eine ruhige Kugel
schieben will, ist nebenan bei den Boule-Spielern der
Pétanque-Spielgemeinschaft richtig. Mit größeren Kugeln wird bei der
Turn- und Sportvereinigung (TuS) hantiert, die eine 22 Meter lange
mobile Kegelbahn aufgebaut hat. Dass der Verein seine Kegelabteilung für
die Präsentation ausgewählt, begründet TuS-Vorsitzender Detlev Esser so:
"Wir wollten mal eine Sportart in den Vordergrund rücken, die vielleicht
nicht ganz so populär ist." Dazu erwarte der Klub den
Junioren-Weltmeister von 1998 und Bundesliga-Kegler Stefan Beck (Olympia
Mörfelden), dessen Heimatverein die TuS ist, zu einer Demonstration
seiner Klasse.
Wir erblicken einen
Hindernis-Parcours, den die Leichtathletik-Gemeinschaft mit
Bananenkisten gestaltet hat. Da huscht Rolf Gerbig vorbei. Der
Sportbund-Ehrenvorsitzende hat die Sportpromenade federführend
organisiert. "Er hat drei Monate sein Herzblut reingehängt", sagt Häußer.
Entlang des
Regionalpark-Weges hat der Unabhängige Sportclub Königstädten ein
Volleyballfeld aufgebaut. Einige Meter weiter kann man bei den
Rüsselsheim Moskitos, die mit Leder ummantelte Korkbälle aus einer
Ballmaschine fliegen lassen, sein Geschick im Umgang mit dem
Baseball-Schläger versuchen. Zurück auf dem Landungsplatz fahren uns
Männer auf Hochrädern entgegen. Der Radfahrer-Verein (RV) Opel führt
Nachbauten dieser historischen Fahrräder vor, die Besucher auch selbst
ausprobieren können. Der Verein besitzt aber auch Originale, wie
Fachwart Wolfgang Fickus von der Abteilung "Historische Fahrräder"
berichtet. Das älteste RV-Exemplar sei ein Hillman-Rad, Baujahr 1879.
Ein 1903 gebautes Opel-Niederrad, Modell "Kettenlos" und angetrieben
über Zahnräder, präsentierte der Verein am Samstag an seinem Stand.
Noch am Freitag hatten die
Organisatoren befürchtet, die Sportpromenade wegen Dauerregens absagen
zu müssen. Am Samstag, da sich der Sportbund über ein fröhliches Fest
mit einem "guten bis sehr guten" Besucherzuspruch freute, resümierte der
Dachverband der Rüsselsheimer Sportvereine: "Es wäre schade gewesen,
wenn das große Sportereignis hätte ausfallen müssen."
Aus "Main-Spitze" vom
28.08.2010:
Sportpromenade am Main
(red). Auch wenn es am
Freitag immer wieder ausgiebig regnete und sogar ein Gewitter über die
Stadt zog, wollen die Verantwortlichen des Sportbunds Rüsselsheim an den
Plänen für die für den heutigen Samstag geplante Sportpromenade am
Mainufer festhalten. Dies war der Stand von Freitagabend, eine
endgültige Entscheidung sollte am frühen Samstagmorgen getroffen werden.
So soll ab 14 Uhr vom Mainstrand bis fast vor die Opel-Villen und sogar
auf dem Main ein buntes, vielfältiges Angebot präsentiert werden. 28
Sportvereine informieren über sich, zeigen Ausschnitte aus ihrem
sportlichen Alltag, laden zum Schauen, Staunen und häufig auch zum
Mitmachen ein.
So kann man auf Ponys
reiten, im Schlagkäfig versuchen, den Baseball zu treffen, Basketball
spielen oder Tauknoten schlingen, Disc-Golf ausprobieren oder
Boulekugeln in die Nähe des Schweinchens rollen lassen, im Kart einen
Parcours bewältigen, bei Volleyball, Aerobic, Nordic Walking oder dem
Wikinger-Spiel der Sportbundjugend mitmachen.
Außerdem gibt es zahlreiche
Vorführungen, bei denen man Sportarten kennen lernen kann:
Balance-Künstler beim Motorrad-Trial und beim Hochradfahren, eine Show
mit dem Sport-Catamaran, Bauch- und Jazztanz, Aikido und ein
Taekwando-Workout, Kletterer, Seilbahner und Abseiler,
Weltklasse-Rope-Skipping und Tai-Chi- und Qigong-Übungen, Radball und
RC-Car und Segelboote auf dem Main. Und die kleinsten Fußballer werden
bei einem Turnier der Bambini um einen Pokal und Ehrenpreise kicken.
Das Programm auf der Bühne –
moderiert von Wilfried Hauf – beginnt um 14.30 Uhr mit einem Konzert des
Shanty-Chors, gefolgt von Darbietungen der TuS-Turner, des Judoclubs mit
seinen Gästen aus Rugby, den Tänzern der TuS, dem Verein "In Bewegung“,
dem USC Königstädten und den Kindertanzguppen des TV Königstädten. Die
Veranstaltung klingt ab 19 Uhr aus mit einem Konzert der Band "The
Pharaohs", das vom Mainstrand organisert wird.
Veranstalter sind der
Sportbund Rüsselsheim und das Sportamt der Stadt Rüsselsheim. Der
Eintritt und alle Mitmachangebote sind frei.
Aus "Rüsselsheimer Echo" vom
23. August 2010:
Aktionen am und auf dem Main
Sportpromenade: Vereine
präsentieren sich am kommenden Samstag vom Landungsplatz bis zu den
Opelvillen – Viele Mitmachangebote – Abschlusskonzert mit "The Pharaohs"
|

Sportpromenade am Main –
viel Leben am Landungsplatz |
jdh - Die langfristige
Wettervorhersage verspricht für Samstag (28.) Sonne über Rüsselsheim.
Für das Sportamt der Stadt und den Sportbund wäre das "die halbe Miete"
für eine erfolgreiche "Sportpromenade", ist sich Rolf Gerbig sicher. 26
Vereine werden sich einen Nachmittag lang am Mainufer vom Landungsplatz
bis fast vor die Opel-Villen der Öffentlichkeit präsentieren: mit Info-
und Verpflegungsständen, Mitmachangeboten und Vorführungen aus ihrem
sportlichen Programm.
Gerbig, Ehrenvorsitzender
des Dachverbandes der Rüsselsheimer Sportvereine, organisiert für die
Vereine technische Rahmenbedingungen, verteilt Standplätze, klärt immer
neue Einzelfragen. In der Sportbund-Geschäftsstelle stapeln sich Briefe,
E-Mails, Genehmigungen, Versicherungen, Plakate. Und das Sportamt, das
als Mitveranstalter einen Teil der Kosten übernimmt, sorgt für die
reibungslose Zusammenarbeit mit anderen städtischen Einrichtungen, die
bei einer Veranstaltung dieses Ausmaßes aktiv werden müssen.
Weil angesichts der
bekannten finanziellen Situation des Sportbundes die Sportpromenade ohne
rote Zahlen auskommen soll, wird die Hilfe einiger Sponsoren dankbar
angenommen: darunter das ECHO und die Regionalpark GmbH, an deren neuem
Weg entlang des Mains die Promenade der Sportvereine aufgereiht ist.
Den wichtigsten Teil der
Veranstaltung tragen jedoch die Vereine. Sie nutzen den
Samstagnachmittag für Werbung in eigener Sache, zeigen sich und ihre
Angebote auch und gerade einer sonst vereinsfernen Öffentlichkeit –
immer in der Hoffnung, dass der eine oder andere für die bisher
unbekannte Sportart längerfristiges Interesse bekundet. Dabei zieht die
große Zahl der teilnehmenden Vereine mit Sicherheit mehr Besucher an,
als wenn sich nur wenige präsentierten. Schon bei der letzten
Veranstaltung dieser Art, "Sport im Park", waren Tausende der Einladung
gefolgt. Dieses Jahr, mit weitaus mehr Vereinen als vor sechs Jahren,
könnte der Andrang – bei freiem Eintritt – noch größer sein.
Erstmals haben auch
Rüsselsheimer Wassersportvereine eine spektakuläre Bühne für ihre Boote
und Vorführungen: den Main. Während die Deutsche
Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihrem Auftrag gemäß die Aktivitäten
auf dem Wasser mit einem ihrer Rettungsboote absichert, zeigen der
Segelclub 03 und die Segeltaucher Sportkatamarans, Tauchausrüstungen,
Jollen, führen die wichtigsten Seglerknoten vor und wissen auf alle
seemännischen Fragen die richtigen Antworten.
|

Sportpromenade am Main –
auch Schnuppersegeln wird angeboten |
Bei zahlreichen Vorführungen
können die Besucher auch Sportarten kennen lernen, die sie vielleicht
noch nie live gesehen haben: Balance-Künstler beim Motorrad-Trial- und
beim Hochradfahren, die schon genannten Sport-Katamarans und Segelboote,
Bauch- und Jazztanz, Aikido und ein Taekwando-Workout, Kletterer,
Seilbahner und Abseiler, Weltklasse-Rope-Skipping, Turn-, Tai-Chi- und
Qigong-Übungen, Radball und RC-Car. Und Bambini, die kleinsten
Fußballer, werden bei einem Turnier, das der VfR ausrichtet, ihre
Fertigkeiten unter Beweis stellen.
Wer selbst aktiv werden
möchte, hat dazu vielerlei Gelegenheiten: zum Beispiel auf Ponys reiten,
im Schlagkäfig auf einen Baseball dreschen, Basketball spielen oder
Tauknoten schlingen, Disc-Golf ausprobieren oder Boulekugeln in die Nähe
des Schweinchens rollen lassen, im Kart einen Parcours bewältigen, bei
Volleyball, Aerobic, Tanz oder Nordic Walking mitmachen. Auch
Oberbürgermeister Stefan Gieltowski und andere Politiker haben zugesagt,
einige der Sportarten ausprobieren zu wollen.
Wer möchte, kann sich auf
einem Laufzettel von den Vereinen bestätigen lassen, dass er sie besucht
hat. Den eifrigsten Teilnehmern, die auf ihrem Zettel die meisten
Stempel aufzuweisen haben, winken bei einer Verlosung einige
Überraschungspreise.
Ab 14 Uhr sind die Vereine
bereit für die Besucher. Das Bühnenprogramm wird eine halbe Stunde
später musikalisch mit dem Shanty-Chor eröffnet, ehe sich dort
nacheinander die TuS-Turner, der Judo-Club mit Gästen aus Rugby, eine
Tanzgruppe der TuS, der Verein "In Bewegung", der USC Königstädten und
junge Tänzer des TV Königstädten präsentieren. Gegen 19 Uhr werden "The
Pharaohs" auf Einladung der Bar Mainstrand ein Konzert zum Abschluss der
Sportpromenade geben.
Aus "Main-Spitze" vom
14.08.2010:
Rüsselsheim zum Main hin öffnen
SPORTPROMENADE
Vereine präsentieren sich
(ade). Immer wieder gibt es
den Wunsch, dass sich Rüsselsheim mehr zum Main hin öffnet. Der
Rüsselsheimer Sportbund folgt nun diesem Wunsch und veranstaltet am
Samstag, 28. August, eine Sportpromenade am Mainufer. "Wir haben viele
Vereine am Wasser, jetzt haben sie auch die Möglichkeit, sich zu
präsentieren", erläutert Jörg-Dieter Häußer, Vorsitzender des
Sportbunds, im Gespräch mit der "Main-Spitze". Denn bei anderen
Großveranstaltungen in den vergangenen Jahren sei dies aufgrund des
fehlenden Wassers nicht möglich gewesen.
Untere Wasserbehörde meldet Bedenken
an
Richtig viel kann auf dem
Main aber leider nicht angeboten werden, die Untere Wasserbehörde spiele
mit den Genehmigungen nicht mit, bedauert Rolf Gerbig, Ehrenvorsitzender
des Sportbunds und Hauptorganisator der Sportpromenade. So sei zum
Beispiel eine Wasserskivorführung wegen der Unfallgefahr abgelehnt
worden. Dennoch werden sich DLRG und Segelclub mit Booten auf dem Wasser
präsentieren, ebenso die Segeltaucher mit ihrem Sport-Katamaran.
Die Hälfte der 52
Mitgliedsvereine im Sportbund beteiligt sich am 28. August am Mainufer -
vom Landungsplatz bis fast zu den Opelvillen. "Das ist eine gute Quote
für eine Großveranstaltung", freut sich Rolf Gerbig. Bei den vorherigen
Veranstaltungen wie zum Beispiel "Sport im Park" vor vier Jahren sei die
Resonanz bei den Mitgliedsvereinen deutlich geringer gewesen. Da die
Veranstaltung aber insgesamt sehr gut angekommen sei – sowohl bei den
Vereinen als auch bei den Besuchern – sei der Sportbund gebeten worden,
wieder etwas zu organisieren. "Eine Dachorganisation ist für so etwas
da", so Gerbig. Der Sportbund stelle den Rahmen, den Rest organisierten
die Mitglieder. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen lebe diese Art
der Präsentation davon, dass sie immer anders ausfalle, erläutert der
Organisator, warum eine erfolgreiche Veranstaltung nicht wiederholt
werde.
Unterstützt wird der
Sportbund vom städtischen Sportamt sowie von der Regionalpark GmbH und
gewerblichen Sponsoren. Auch der Mainstrand wird an dem Abend ab 19 Uhr
ein Konzert mit "The Pharaoks" anbieten, sozusagen als Ausklang der
Sportpromenade.
Keine gemeinsame Veranstaltung mit
der Kerb
"Mehrere Vereine zusammen
ziehen mehr Besucher an als wenn sich einzelne präsentieren", sieht
Häußer einen großen Vorteil, auf diese Weise neue Mitglieder zu
gewinnen. Denn manche kämen aus Interesse an einer bestimmten Sportart,
würden dann aber "im Vorbeigehen" vielleicht auch auf eine andere
Sportart aufmerksam. Wunsch des Sportbundes wäre gewesen, die
Sportpromenade zeitgleich mit der Kerb, die eine Woche vorher
stattfindet, zu veranstalten. Dies sei aber von den Schaustellern
vermutlich aus Angst um Konkurrenz abgelehnt worden, bedauert Häußer.
"Wir hätten die Synergien höher eingeschätzt als die Konkurrenz."
Die Vereine werden sich –
bei freiem Eintritt – ab 14 Uhr am Mainufer unterhalb des Damms
präsentieren. Zusätzlich ist am Landungsplatz unmittelbar am Mainufer
eine Bühne aufgebaut, auf der es verschiedentlich Vorführungen geben
wird. Neben dem Shantychor werden dort unter anderem Judo, Tanzen oder
Ropeskipping gezeigt und in kleinen Interviews erläutert. Außerdem sei
geplant, einige Politiker in einem kleinen Wettbewerb gegeneinander
antreten zu lassen, über die Sportart sei aber noch nicht entschieden.
Den einzigen Strich durch
die Rechnung machen kann den Organisatoren nur noch das Wetter. Bei
Regen fällt die Sportpromenade aus, denn in eine Halle auszuweichen sei
nicht möglich.
Aus "Rüsselsheimer Echo"
vom 17.04.2010:
Sportpromenade am
28. August
bje - "Sportpromenade am
Main" ist der Arbeitstitel einer Großveranstaltung, die der Sportbund –
ungeachtet aktueller Finanzprobleme – am 28. August (Samstag) anbieten
will. Ehrenvorsitzender Rolf Gerbig hielt dazu fest, dass der als
Präsentation möglichst vieler Sportvereine gedachte Freiluft-Termin von
Vereinen selbst angeregt worden sei, aber auch mit deren Beteiligung
stehe und falle. Die Fläche am Mainufer, auf denen Vereinsangebote
ausgebreitet werden können, soll die Strandbar einschließen und so weit
wie nötig nach Osten über die Wiesen reichen.
|

Sportpromenade am Main –
aber leider nicht beim und mit dem RRK ?!?! |
Einen maritimen Touch
erhielte das Programm, wenn etwa Segler mit Booten für Ambiente am Main
sorgten, so Gerbig. Mit augenfälligen Sportarten wie Trampolinspringen,
Discgolfen oder Bühnentanz könne auf Vereinsangebote aufmerksam gemacht
und zugleich um Mitglieder geworben werden. Für Boule, Tennis, Golf oder
Turnen biete sich ebenfalls Platz. Ein Abschlusskonzert wollen die
Strandbar-Betreiber beisteuern. Die Sportbund-Geschäftsstelle sammle
alle Bewerbungen und berate auch, etwa hinsichtlich von Speiseangeboten
wegen gesetzlicher Vorschriften.
Es sollte eine bunte
Mischung statt einseitiger Häufung geboten werden, forderte Gerbig. Ob
dieser Tag ein Erfolg werde, liege allein an den Vereinen. Als
Anmeldeschluss nannte der Ehrenvorsitzende den 24. April., ein weiteres
Vorbereitungstreffen ist für 6. Mai im Stadion angesetzt. Komplett
organisiert sein soll das Programm bis zu Beginn der Sommerferien. Diese
Präsentationschance sollte sich kein Verein entgehen lassen, so
Sportbund-Chef Jörg-Dieter Häußer: "Wer nicht mitmacht, ist selbst
schuld".
Aus "Main-Spitze" vom
03.03.2010:
AUF
EINEN BLICK
Promenade des Sportbunds im August
(red).
Ursprünglich war vom Rüsselsheimer Sportbund für die "Sportpromenade am
Main" ein Termin Anfang Juni, unmittelbar vor Beginn der
Fußball-Weltmeisterschaft, vorgesehen, wie auch in der "MainSpitze"
gemeldet. Doch bei einer ersten Vorbesprechung im Konferenzraum der
Walter-Köbel-Halle wurden nun "Nägel mit Köpfen gemacht": Das Ereignis
wird jetzt definitiv erst nach den Sommerferien, nämlich am Samstag, 28.
August, stattfinden.
Die Veranstaltung, die an die großen Erfolge der
früheren Präsentationen in der Adam-Opel-Straße sowie 2004 beim "Sport
im Park" anknüpfen soll, stößt bei den Sportvereinen offensichtlich
wieder auf großes Interesse.
Bei der
Zusammenkunft in der Köbelhalle warteten jedenfalls die zahlreich
erschienenen Vereinsvertreter bereits mit fantasievollen und konkreten
Vorstellungen auf, in welcher Art und Weise sie sich der breiten
Öffentlichkeit präsentieren und somit für ihren Sport werben wollen.
Sicher
ist jetzt, teilte der Sportbund mit, dass es auf der "Sportpromenade am
Main" von den Tennisplätzen des RRK bis zum beliebten Bolzplatz auf den
Uferwiesen und sogar auch auf dem Main ein buntes sportliches Programm
geben wird: zum Zuschauen, Mitmachen und Lust kriegen, die Angebote der
Vereine auch in ihren Trainings- und Spielstunden auszuprobieren.
Der
Sportbund weist darauf hin, dass sich auch noch Vereine, die bei der
Vorbesprechung nicht anwesend waren, an der Veranstaltung beteiligen
können. Anmeldungen, Wünsche und Anfragen werden entgegengenommen.
Aus "Main-Spitze" vom
12.01.2010:
Das Mainufer als
Fitnessmeile
SPORTBUND
Vereine präsentieren sich im Juni
(fri). Eine besondere
Gelegenheit zur Mitglieder- und Nachwuchswerbung gibt es für
Rüsselsheimer Vereine. Der Sportbund lädt für Samstag, 5. Juni, zur
"Sportpromenade" auf das Mainvorland ein, wo Besucher bei einem
Spaziergang über die neu gestalteten Wege "die Rüsselsheimer
Sportlandschaft erkunden" sollen, wie es Sportbundchef Jörg-Dieter
Häußer formuliert. Ähnlich wie vor Jahren beim "Sport im Park" soll es
zahlreiche Mitmachangebote geben. Vereinen biete die Veranstaltung eine
hervorragende Plattform, um ihre Angebote an Ständen und auf der Bühne
zu präsentieren.
Eine gegenseitige
Bereicherung verspricht sich Häußer von dem parallel stattfindenden
Kunsthandwerkermarkt in der Festung. Während sich beispielsweise Eltern
dort in Ruhe umschauen könnten, biete die "Sportpromenade" insbesondere
Kindern und Jugendlichen jede Menge Möglichkeiten, verschiedene
Sportarten selbst auszuprobieren. "Das ergänzt sich wunderbar."
Den Veranstaltungsort habe
man sich ausgesucht, da der Main in der Stadtentwicklung eine immer
wichtigere Rolle spiele und sich hier mit Sportstätten und
Naherholungsflächen vielfache Möglichkeiten der Freizeitgestaltung
bieten. Zurzeit wird die Veranstaltung mit Unterstützung des städtischen
Sportamtes vorbereitet. Die Vereine würden dazu noch offiziell
eingeladen.
Die Veranstaltung im Juni
steht auch allen Rüsselsheimer Sportvereinen offen, die nicht im
Sportbund organisiert sind. Der Sportbund hat derzeit 52
Mitgliedsvereine. Man repräsentiere in Rüsselsheim 20000 organisierte
Sportler, davon die Hälfte Jugendliche. Damit habe die Organisation
nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftspolitisch eine
besondere Bedeutung, unterstrich Häußer das soziale und integrative
Wirken.
Aus "Rüsselsheimer Echo"
vom 28.11.2009:
Der Sportbund Rüsselsheim
lädt alle Vereine ein, sich am 5. Juni 2010 auf der "Sportpromenade am
Main" einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Von den
Tennisplätzen des RRK bis zum beliebten Bolzplatz, auf den Uferwiesen
entlang der Regionalparkroute und sogar im Main soll es ein buntes
sportliches Programm geben – zum Zuschauen, zum Mitmachen und zum Lust
kriegen, die Angebote der Vereine auch in ihren Trainings-, Übungs-
und Spielstunden auszuprobieren.
Die "Sportpromenade am
Main" soll wie vor fünf Jahren beim "Sport im Park" für diejenigen das
vielfältige Leben in den Sportvereinen sicht- und erlebbar machen, die
mit Vereinssport sonst wenig am Hut oder an den Turnschuhen haben.
Damit das gelingt, sollten möglichst alle Vereine teilnehmen, wünscht
sich Sportbund-Vorsitzender Jörg-Dieter Häußer – mit Ideen und
Beiträgen, bei deren Umsetzung die Organisatoren des Sportbundes mit
dem Sportamt gerne helfen.
|