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Am 28. August 2010 "Sportpromenade"
der Rüsselsheimer Sportvereine auf dem Mainvorland

Sportpromenade am Main – Hochradfahren beim RV Opel

 

Ex-Weltmeister und Anfänger vereint

Sportpromenade: Viele Mitmachangebote am Mainufer – Beteiligung der Vereine und Besucherresonanz stellt zufrieden

Von Dirk Winter (aus "Rüsselsheimer Echo" vom 30.08.2010)

Merkwürdige Abfallkörbe stehen am Samstag auf der Mainuferwiese. Montiert auf einer Stange, sind 24 Ketten an einem gelb gestrichenen Metallring angebracht. Würde man Abfall hinein werfen, fiele er durch die Zwischenräume. Zu diesem Zweck taugen diese Körbe also nicht. Was macht man also wirklich damit? Martin Reez vom Rüsselsheimer Verein "Scheibensucher" klärt uns auf: Wir sehen eine Discgolf-Spielbahn. Die Regeln bei dieser Sportart sind wie beim traditionellen Golf. Mit dem Unterschied, dass nicht ein kleiner weißer Ball mittels Schläger in ein Loch bugsiert wird, sondern eine Frisbee-Scheibe in einen Fangkorb. Und um einen solchen handelt es sich bei erwähnter Ketten-Konstruktion.

Die "Scheibensucher" sind einer von 28 Rüsselsheimer Vereinen, die sich am Samstagnachmittag bei der Sportpromenade auf dem Landungsplatz und dem Mainufer präsentiert haben. Die Turner der Turngemeinde, die Barren, Seitpferd und andere Geräte aufbauen wollten, haben ob der unsicheren Wetterlage auf ihre Präsenz verzichtet. Die Gefahr, dass teure Ausrüstung bei Regenschauern beschädigt würde, war sowohl der TG als auch den Organisatoren zu groß, wie Jörg-Dieter Häußer berichtet. Und tatsächlich gießt es immer mal wieder vom Himmel herab.

Dennoch zieht der Vorsitzende des Sportbunds, Veranstalter neben dem Sportamt, eine positive Bilanz: Sowohl mit der Beteiligung der Vereine als auch mit der Besucherresonanz ist er zufrieden. Daran kann auch die Verkleinerung des Veranstaltungsgeländes, das eigentlich bis zu den Opelvillen reichen sollte, nichts ändern: Wegen des Druckwassers, verursacht durch einen hohen Wasserstand des Mains, ist ein Großteil der Wiese zurzeit zu feucht, um Sport treiben zu können. Dafür hat die Nähe des Sportfest-Geländes zum Main den Vorteil, dass erstmals – anders als 2004 bei "Sport im Park" im Ostpark, dem jüngsten Sportfest dieser Art – auch die Wassersport treibenden Vereine dabei sind. Lediglich der Ruder-Klub hat sich, so Häußer, aus personellen Gründen nicht beteiligen können. Zu der maritimen Atmosphäre passt, dass der Rüsselsheimer Shanty-Chor die Sportpromenade mit Seemannsliedern eröffnet.

Um 14 Uhr hat das Fitnessfestival begonnen. Wir kommen etwas zu spät. Ob wir eine Eröffnungsrede verpasst haben? Der Leiter des Sportamts, Robert Neubauer, schüttelt den Kopf: "Heute wird nicht so viel geredet, sondern lieber mitgemacht." In der Tat können die Besucher viele Sportarten ausprobieren – auch außergewöhnliche wie Discgolf. Wir lernen: Je nachdem, wie weit man die Scheibe werfen möchte, gibt es Frisbees mit unterschiedlichen Flugeigenschaften. Rasant geht es auch bei den Trialfahrern zu. Fahrer des Motorsport- und Touristik-Clubs Rüsselsheim (MTCR) zeigen, dass man mit Motorrädern nicht nur Distanzen zurücklegen, sondern auch Hindernisse überwinden kann. Auf einem Parcours, den der MTCR auf dem Landungsplatz aufgebaut hat, klettern leichte Sportmaschinen unter anderem über ein ausrangiertes, schon ziemlich verbeultes Auto. Fetzige Musik mischt sich mit dem Knattern der Motoren. Gegenüber, beim Rad- und Motorsportclub, kann man sich im Radballspielen versuchen. Außerdem gibt es funkferngesteuerte Modellautos, sogenannte RC-Cars, zu sehen. Patrick Gassauer zeigt in einem Video, wie rasend schnell diese Miniboliden in Rennen – auf eigens dafür angelegten Strecken – unterwegs sind.

Sportpromenade am Main – Kegeln bei der TuS

Wer lieber eine ruhige Kugel schieben will, ist nebenan bei den Boule-Spielern der Pétanque-Spielgemeinschaft richtig. Mit größeren Kugeln wird bei der Turn- und Sportvereinigung (TuS) hantiert, die eine 22 Meter lange mobile Kegelbahn aufgebaut hat. Dass der Verein seine Kegelabteilung für die Präsentation ausgewählt, begründet TuS-Vorsitzender Detlev Esser so: "Wir wollten mal eine Sportart in den Vordergrund rücken, die vielleicht nicht ganz so populär ist." Dazu erwarte der Klub den Junioren-Weltmeister von 1998 und Bundesliga-Kegler Stefan Beck (Olympia Mörfelden), dessen Heimatverein die TuS ist, zu einer Demonstration seiner Klasse.

Wir erblicken einen Hindernis-Parcours, den die Leichtathletik-Gemeinschaft mit Bananenkisten gestaltet hat. Da huscht Rolf Gerbig vorbei. Der Sportbund-Ehrenvorsitzende hat die Sportpromenade federführend organisiert. "Er hat drei Monate sein Herzblut reingehängt", sagt Häußer.

Entlang des Regionalpark-Weges hat der Unabhängige Sportclub Königstädten ein Volleyballfeld aufgebaut. Einige Meter weiter kann man bei den Rüsselsheim Moskitos, die mit Leder ummantelte Korkbälle aus einer Ballmaschine fliegen lassen, sein Geschick im Umgang mit dem Baseball-Schläger versuchen. Zurück auf dem Landungsplatz fahren uns Männer auf Hochrädern entgegen. Der Radfahrer-Verein (RV) Opel führt Nachbauten dieser historischen Fahrräder vor, die Besucher auch selbst ausprobieren können. Der Verein besitzt aber auch Originale, wie Fachwart Wolfgang Fickus von der Abteilung "Historische Fahrräder" berichtet. Das älteste RV-Exemplar sei ein Hillman-Rad, Baujahr 1879. Ein 1903 gebautes Opel-Niederrad, Modell "Kettenlos" und angetrieben über Zahnräder, präsentierte der Verein am Samstag an seinem Stand.

Noch am Freitag hatten die Organisatoren befürchtet, die Sportpromenade wegen Dauerregens absagen zu müssen. Am Samstag, da sich der Sportbund über ein fröhliches Fest mit einem "guten bis sehr guten" Besucherzuspruch freute, resümierte der Dachverband der Rüsselsheimer Sportvereine: "Es wäre schade gewesen, wenn das große Sportereignis hätte ausfallen müssen."


Aus "Main-Spitze" vom 28.08.2010:

Sportpromenade am Main

(red). Auch wenn es am Freitag immer wieder ausgiebig regnete und sogar ein Gewitter über die Stadt zog, wollen die Verantwortlichen des Sportbunds Rüsselsheim an den Plänen für die für den heutigen Samstag geplante Sportpromenade am Mainufer festhalten. Dies war der Stand von Freitagabend, eine endgültige Entscheidung sollte am frühen Samstagmorgen getroffen werden. So soll ab 14 Uhr vom Mainstrand bis fast vor die Opel-Villen und sogar auf dem Main ein buntes, vielfältiges Angebot präsentiert werden. 28 Sportvereine informieren über sich, zeigen Ausschnitte aus ihrem sportlichen Alltag, laden zum Schauen, Staunen und häufig auch zum Mitmachen ein.

So kann man auf Ponys reiten, im Schlagkäfig versuchen, den Baseball zu treffen, Basketball spielen oder Tauknoten schlingen, Disc-Golf ausprobieren oder Boulekugeln in die Nähe des Schweinchens rollen lassen, im Kart einen Parcours bewältigen, bei Volleyball, Aerobic, Nordic Walking oder dem Wikinger-Spiel der Sportbundjugend mitmachen.

Außerdem gibt es zahlreiche Vorführungen, bei denen man Sportarten kennen lernen kann: Balance-Künstler beim Motorrad-Trial und beim Hochradfahren, eine Show mit dem Sport-Catamaran, Bauch- und Jazztanz, Aikido und ein Taekwando-Workout, Kletterer, Seilbahner und Abseiler, Weltklasse-Rope-Skipping und Tai-Chi- und Qigong-Übungen, Radball und RC-Car und Segelboote auf dem Main. Und die kleinsten Fußballer werden bei einem Turnier der Bambini um einen Pokal und Ehrenpreise kicken.

Das Programm auf der Bühne – moderiert von Wilfried Hauf – beginnt um 14.30 Uhr mit einem Konzert des Shanty-Chors, gefolgt von Darbietungen der TuS-Turner, des Judoclubs mit seinen Gästen aus Rugby, den Tänzern der TuS, dem Verein "In Bewegung“, dem USC Königstädten und den Kindertanzguppen des TV Königstädten. Die Veranstaltung klingt ab 19 Uhr aus mit einem Konzert der Band "The Pharaohs", das vom Mainstrand organisert wird.

Veranstalter sind der Sportbund Rüsselsheim und das Sportamt der Stadt Rüsselsheim. Der Eintritt und alle Mitmachangebote sind frei.


Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 23. August 2010:

Aktionen am und auf dem Main

Sportpromenade: Vereine präsentieren sich am kommenden Samstag vom Landungsplatz bis zu den Opelvillen – Viele Mitmachangebote – Abschlusskonzert mit "The Pharaohs"

Sportpromenade am Main – viel Leben am Landungsplatz

jdh - Die langfristige Wettervorhersage verspricht für Samstag (28.) Sonne über Rüsselsheim. Für das Sportamt der Stadt und den Sportbund wäre das "die halbe Miete" für eine erfolgreiche "Sportpromenade", ist sich Rolf Gerbig sicher. 26 Vereine werden sich einen Nachmittag lang am Mainufer vom Landungsplatz bis fast vor die Opel-Villen der Öffentlichkeit präsentieren: mit Info- und Verpflegungsständen, Mitmachangeboten und Vorführungen aus ihrem sportlichen Programm.

Gerbig, Ehrenvorsitzender des Dachverbandes der Rüsselsheimer Sportvereine, organisiert für die Vereine technische Rahmenbedingungen, verteilt Standplätze, klärt immer neue Einzelfragen. In der Sportbund-Geschäftsstelle stapeln sich Briefe, E-Mails, Genehmigungen, Versicherungen, Plakate. Und das Sportamt, das als Mitveranstalter einen Teil der Kosten übernimmt, sorgt für die reibungslose Zusammenarbeit mit anderen städtischen Einrichtungen, die bei einer Veranstaltung dieses Ausmaßes aktiv werden müssen.

Weil angesichts der bekannten finanziellen Situation des Sportbundes die Sportpromenade ohne rote Zahlen auskommen soll, wird die Hilfe einiger Sponsoren dankbar angenommen: darunter das ECHO und die Regionalpark GmbH, an deren neuem Weg entlang des Mains die Promenade der Sportvereine aufgereiht ist.

Den wichtigsten Teil der Veranstaltung tragen jedoch die Vereine. Sie nutzen den Samstagnachmittag für Werbung in eigener Sache, zeigen sich und ihre Angebote auch und gerade einer sonst vereinsfernen Öffentlichkeit – immer in der Hoffnung, dass der eine oder andere für die bisher unbekannte Sportart längerfristiges Interesse bekundet. Dabei zieht die große Zahl der teilnehmenden Vereine mit Sicherheit mehr Besucher an, als wenn sich nur wenige präsentierten. Schon bei der letzten Veranstaltung dieser Art, "Sport im Park", waren Tausende der Einladung gefolgt. Dieses Jahr, mit weitaus mehr Vereinen als vor sechs Jahren, könnte der Andrang – bei freiem Eintritt – noch größer sein.

Erstmals haben auch Rüsselsheimer Wassersportvereine eine spektakuläre Bühne für ihre Boote und Vorführungen: den Main. Während die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihrem Auftrag gemäß die Aktivitäten auf dem Wasser mit einem ihrer Rettungsboote absichert, zeigen der Segelclub 03 und die Segeltaucher Sportkatamarans, Tauchausrüstungen, Jollen, führen die wichtigsten Seglerknoten vor und wissen auf alle seemännischen Fragen die richtigen Antworten.

Sportpromenade am Main – auch Schnuppersegeln wird angeboten

Bei zahlreichen Vorführungen können die Besucher auch Sportarten kennen lernen, die sie vielleicht noch nie live gesehen haben: Balance-Künstler beim Motorrad-Trial- und beim Hochradfahren, die schon genannten Sport-Katamarans und Segelboote, Bauch- und Jazztanz, Aikido und ein Taekwando-Workout, Kletterer, Seilbahner und Abseiler, Weltklasse-Rope-Skipping, Turn-, Tai-Chi- und Qigong-Übungen, Radball und RC-Car. Und Bambini, die kleinsten Fußballer, werden bei einem Turnier, das der VfR ausrichtet, ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen.

Wer selbst aktiv werden möchte, hat dazu vielerlei Gelegenheiten: zum Beispiel auf Ponys reiten, im Schlagkäfig auf einen Baseball dreschen, Basketball spielen oder Tauknoten schlingen, Disc-Golf ausprobieren oder Boulekugeln in die Nähe des Schweinchens rollen lassen, im Kart einen Parcours bewältigen, bei Volleyball, Aerobic, Tanz oder Nordic Walking mitmachen. Auch Oberbürgermeister Stefan Gieltowski und andere Politiker haben zugesagt, einige der Sportarten ausprobieren zu wollen.

Wer möchte, kann sich auf einem Laufzettel von den Vereinen bestätigen lassen, dass er sie besucht hat. Den eifrigsten Teilnehmern, die auf ihrem Zettel die meisten Stempel aufzuweisen haben, winken bei einer Verlosung einige Überraschungspreise.

Ab 14 Uhr sind die Vereine bereit für die Besucher. Das Bühnenprogramm wird eine halbe Stunde später musikalisch mit dem Shanty-Chor eröffnet, ehe sich dort nacheinander die TuS-Turner, der Judo-Club mit Gästen aus Rugby, eine Tanzgruppe der TuS, der Verein "In Bewegung", der USC Königstädten und junge Tänzer des TV Königstädten präsentieren. Gegen 19 Uhr werden "The Pharaohs" auf Einladung der Bar Mainstrand ein Konzert zum Abschluss der Sportpromenade geben.


Aus "Main-Spitze" vom 14.08.2010:

Rüsselsheim zum Main hin öffnen

SPORTPROMENADE   Vereine präsentieren sich

(ade). Immer wieder gibt es den Wunsch, dass sich Rüsselsheim mehr zum Main hin öffnet. Der Rüsselsheimer Sportbund folgt nun diesem Wunsch und veranstaltet am Samstag, 28. August, eine Sportpromenade am Mainufer. "Wir haben viele Vereine am Wasser, jetzt haben sie auch die Möglichkeit, sich zu präsentieren", erläutert Jörg-Dieter Häußer, Vorsitzender des Sportbunds, im Gespräch mit der "Main-Spitze". Denn bei anderen Großveranstaltungen in den vergangenen Jahren sei dies aufgrund des fehlenden Wassers nicht möglich gewesen.

Untere Wasserbehörde meldet Bedenken an

Richtig viel kann auf dem Main aber leider nicht angeboten werden, die Untere Wasserbehörde spiele mit den Genehmigungen nicht mit, bedauert Rolf Gerbig, Ehrenvorsitzender des Sportbunds und Hauptorganisator der Sportpromenade. So sei zum Beispiel eine Wasserskivorführung wegen der Unfallgefahr abgelehnt worden. Dennoch werden sich DLRG und Segelclub mit Booten auf dem Wasser präsentieren, ebenso die Segeltaucher mit ihrem Sport-Katamaran.

Die Hälfte der 52 Mitgliedsvereine im Sportbund beteiligt sich am 28. August am Mainufer - vom Landungsplatz bis fast zu den Opelvillen. "Das ist eine gute Quote für eine Großveranstaltung", freut sich Rolf Gerbig. Bei den vorherigen Veranstaltungen wie zum Beispiel "Sport im Park" vor vier Jahren sei die Resonanz bei den Mitgliedsvereinen deutlich geringer gewesen. Da die Veranstaltung aber insgesamt sehr gut angekommen sei – sowohl bei den Vereinen als auch bei den Besuchern – sei der Sportbund gebeten worden, wieder etwas zu organisieren. "Eine Dachorganisation ist für so etwas da", so Gerbig. Der Sportbund stelle den Rahmen, den Rest organisierten die Mitglieder. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen lebe diese Art der Präsentation davon, dass sie immer anders ausfalle, erläutert der Organisator, warum eine erfolgreiche Veranstaltung nicht wiederholt werde.

Unterstützt wird der Sportbund vom städtischen Sportamt sowie von der Regionalpark GmbH und gewerblichen Sponsoren. Auch der Mainstrand wird an dem Abend ab 19 Uhr ein Konzert mit "The Pharaoks" anbieten, sozusagen als Ausklang der Sportpromenade.

Keine gemeinsame Veranstaltung mit der Kerb

"Mehrere Vereine zusammen ziehen mehr Besucher an als wenn sich einzelne präsentieren", sieht Häußer einen großen Vorteil, auf diese Weise neue Mitglieder zu gewinnen. Denn manche kämen aus Interesse an einer bestimmten Sportart, würden dann aber "im Vorbeigehen" vielleicht auch auf eine andere Sportart aufmerksam. Wunsch des Sportbundes wäre gewesen, die Sportpromenade zeitgleich mit der Kerb, die eine Woche vorher stattfindet, zu veranstalten. Dies sei aber von den Schaustellern vermutlich aus Angst um Konkurrenz abgelehnt worden, bedauert Häußer. "Wir hätten die Synergien höher eingeschätzt als die Konkurrenz."

Die Vereine werden sich – bei freiem Eintritt – ab 14 Uhr am Mainufer unterhalb des Damms präsentieren. Zusätzlich ist am Landungsplatz unmittelbar am Mainufer eine Bühne aufgebaut, auf der es verschiedentlich Vorführungen geben wird. Neben dem Shantychor werden dort unter anderem Judo, Tanzen oder Ropeskipping gezeigt und in kleinen Interviews erläutert. Außerdem sei geplant, einige Politiker in einem kleinen Wettbewerb gegeneinander antreten zu lassen, über die Sportart sei aber noch nicht entschieden.

Den einzigen Strich durch die Rechnung machen kann den Organisatoren nur noch das Wetter. Bei Regen fällt die Sportpromenade aus, denn in eine Halle auszuweichen sei nicht möglich.


Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 17.04.2010:
Sportpromenade am 28. August

bje - "Sportpromenade am Main" ist der Arbeitstitel einer Großveranstaltung, die der Sportbund – ungeachtet aktueller Finanzprobleme – am 28. August (Samstag) anbieten will. Ehrenvorsitzender Rolf Gerbig hielt dazu fest, dass der als Präsentation möglichst vieler Sportvereine gedachte Freiluft-Termin von Vereinen selbst angeregt worden sei, aber auch mit deren Beteiligung stehe und falle. Die Fläche am Mainufer, auf denen Vereinsangebote ausgebreitet werden können, soll die Strandbar einschließen und so weit wie nötig nach Osten über die Wiesen reichen.

Sportpromenade am Main – aber leider nicht beim und mit dem RRK ?!?!

Einen maritimen Touch erhielte das Programm, wenn etwa Segler mit Booten für Ambiente am Main sorgten, so Gerbig. Mit augenfälligen Sportarten wie Trampolinspringen, Discgolfen oder Bühnentanz könne auf Vereinsangebote aufmerksam gemacht und zugleich um Mitglieder geworben werden. Für Boule, Tennis, Golf oder Turnen biete sich ebenfalls Platz. Ein Abschlusskonzert wollen die Strandbar-Betreiber beisteuern. Die Sportbund-Geschäftsstelle sammle alle Bewerbungen und berate auch, etwa hinsichtlich von Speiseangeboten wegen gesetzlicher Vorschriften.

Es sollte eine bunte Mischung statt einseitiger Häufung geboten werden, forderte Gerbig. Ob dieser Tag ein Erfolg werde, liege allein an den Vereinen. Als Anmeldeschluss nannte der Ehrenvorsitzende den 24. April., ein weiteres Vorbereitungstreffen ist für 6. Mai im Stadion angesetzt. Komplett organisiert sein soll das Programm bis zu Beginn der Sommerferien. Diese Präsentationschance sollte sich kein Verein entgehen lassen, so Sportbund-Chef Jörg-Dieter Häußer: "Wer nicht mitmacht, ist selbst schuld".


Aus "Main-Spitze" vom 03.03.2010:

AUF EINEN BLICK

Promenade des Sportbunds im August

(red). Ursprünglich war vom Rüsselsheimer Sportbund für die "Sportpromenade am Main" ein Termin Anfang Juni, unmittelbar vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft, vorgesehen, wie auch in der "MainSpitze" gemeldet. Doch bei einer ersten Vorbesprechung im Konferenzraum der Walter-Köbel-Halle wurden nun "Nägel mit Köpfen gemacht": Das Ereignis wird jetzt definitiv erst nach den Sommerferien, nämlich am Samstag, 28. August, stattfinden.

Die Veranstaltung, die an die großen Erfolge der früheren Präsentationen in der Adam-Opel-Straße sowie 2004 beim "Sport im Park" anknüpfen soll, stößt bei den Sportvereinen offensichtlich wieder auf großes Interesse.

Bei der Zusammenkunft in der Köbelhalle warteten jedenfalls die zahlreich erschienenen Vereinsvertreter bereits mit fantasievollen und konkreten Vorstellungen auf, in welcher Art und Weise sie sich der breiten Öffentlichkeit präsentieren und somit für ihren Sport werben wollen.

Sicher ist jetzt, teilte der Sportbund mit, dass es auf der "Sportpromenade am Main" von den Tennisplätzen des RRK bis zum beliebten Bolzplatz auf den Uferwiesen und sogar auch auf dem Main ein buntes sportliches Programm geben wird: zum Zuschauen, Mitmachen und Lust kriegen, die Angebote der Vereine auch in ihren Trainings- und Spielstunden auszuprobieren.

Der Sportbund weist darauf hin, dass sich auch noch Vereine, die bei der Vorbesprechung nicht anwesend waren, an der Veranstaltung beteiligen können. Anmeldungen, Wünsche und Anfragen werden entgegengenommen.


Aus "Main-Spitze" vom 12.01.2010:

Das Mainufer als Fitnessmeile

SPORTBUND   Vereine präsentieren sich im Juni

(fri). Eine besondere Gelegenheit zur Mitglieder- und Nachwuchswerbung gibt es für Rüsselsheimer Vereine. Der Sportbund lädt für Samstag, 5. Juni, zur "Sportpromenade" auf das Mainvorland ein, wo Besucher bei einem Spaziergang über die neu gestalteten Wege "die Rüsselsheimer Sportlandschaft erkunden" sollen, wie es Sportbundchef Jörg-Dieter Häußer formuliert. Ähnlich wie vor Jahren beim "Sport im Park" soll es zahlreiche Mitmachangebote geben. Vereinen biete die Veranstaltung eine hervorragende Plattform, um ihre Angebote an Ständen und auf der Bühne zu präsentieren.

Eine gegenseitige Bereicherung verspricht sich Häußer von dem parallel stattfindenden Kunsthandwerkermarkt in der Festung. Während sich beispielsweise Eltern dort in Ruhe umschauen könnten, biete die "Sportpromenade" insbesondere Kindern und Jugendlichen jede Menge Möglichkeiten, verschiedene Sportarten selbst auszuprobieren. "Das ergänzt sich wunderbar."

Den Veranstaltungsort habe man sich ausgesucht, da der Main in der Stadtentwicklung eine immer wichtigere Rolle spiele und sich hier mit Sportstätten und Naherholungsflächen vielfache Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bieten. Zurzeit wird die Veranstaltung mit Unterstützung des städtischen Sportamtes vorbereitet. Die Vereine würden dazu noch offiziell eingeladen.

Die Veranstaltung im Juni steht auch allen Rüsselsheimer Sportvereinen offen, die nicht im Sportbund organisiert sind. Der Sportbund hat derzeit 52 Mitgliedsvereine. Man repräsentiere in Rüsselsheim 20000 organisierte Sportler, davon die Hälfte Jugendliche. Damit habe die Organisation nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftspolitisch eine besondere Bedeutung, unterstrich Häußer das soziale und integrative Wirken.


Aus "Rüsselsheimer Echo" vom 28.11.2009:

Sportpromenade am Main

Der Sportbund Rüsselsheim lädt alle Vereine ein, sich am 5. Juni 2010 auf der "Sportpromenade am Main" einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Von den Tennisplätzen des RRK bis zum beliebten Bolzplatz, auf den Uferwiesen entlang der Regionalparkroute und sogar im Main soll es ein buntes sportliches Programm geben – zum Zuschauen, zum Mitmachen und zum Lust kriegen, die Angebote der Vereine auch in ihren Trainings-, Übungs- und Spielstunden auszuprobieren.

Die "Sportpromenade am Main" soll wie vor fünf Jahren beim "Sport im Park" für diejenigen das vielfältige Leben in den Sportvereinen sicht- und erlebbar machen, die mit Vereinssport sonst wenig am Hut oder an den Turnschuhen haben. Damit das gelingt, sollten möglichst alle Vereine teilnehmen, wünscht sich Sportbund-Vorsitzender Jörg-Dieter Häußer – mit Ideen und Beiträgen, bei deren Umsetzung die Organisatoren des Sportbundes mit dem Sportamt gerne helfen.